Playstation VR: Next-Gen-Headset könnte Inside-Out-Tracking beherrschen
Beim Playstation VR-Headset der aktuellen Generation setzt Sony auf das sogenannte Outside-In-Tracking. Mit der kommenden Generation könnte sich das ändern. Am Inside-Out-Tracking arbeitet das Unternehmen bereits seit der Zeit vor dem ersten PSVR-Headset.
Die aktuelle Generation des Playstation VR-Headsets bedient sich noch des Outside-In-Trackings. Durch das Playstation-Eye, der Kamera der PS4, werden die Bewegungen des Headsets und der Motioncontroller durch dort angebrachte Leuchtpunkte ermittelt. Bei der nächsten Generation von PSVR könnte Sony jedoch auf Inside-Out-Tracking setzen.
Quelle: Sony Interactive Entertainment Inc.
Playstation VR: Next-Gen-Headset könnte Inside-Out-Tracking beherrschen (1)
Bereits seit 2012 wird scheinbar an einem solchen Tracking gearbeitet. Seitdem wurde das dazugehörige Patent mehrfach aktualisiert. Zuletzt wurde der Einreichung beim US-Patentbüro im März dieses Jahres stattgegeben. Erfasst wird die Bewegung mittels eines Lichtsensors, der an der Unterseite des Head-Mounted-Display angebracht ist. Erfasst werden neben den Bewegungen eines Motion-Controllers auch jene des Körpers via Infrarot-Licht. Letzteres soll mittels eines Sensor realisiert werden, der an einer Halskette angebracht ist. Die ist wiederum mit dem Headset verbunden. Die beschriebene Lösung sei konventionellen Bewegungs- und geomagnetischen Sensoren überlegen heißt es im Patent, da gerade Magnetsensoren im Angesicht von Schwankungen verschiedener Regionen zu fehlerbehaftet seien.
Fraglich ist jedoch, ob das Patent tatsächlich Anwendung findet. Aktuell wird beim Inside-Out-Tracking vor allem auf Kameras gesetzt, die die relative Position innerhalb der Umgebung erfassen. Problematisch sind hier jedoch Genauigkeit und Eingabeverzögerung. Dafür bietet diese Form des Trackings gegenüber dem präziseren Outside-In wesentlich mehr Freiheit.
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Passen würde das Patent immerhin zu den ebenfalls zum Patent eingereichten Leuchtringen. Die sollen an die Finger angebracht werden, um so Finger- beziehungsweise Handbewegungen in das Spiel zu übertragen. Nichtsdestotrotz hat Sony auch einen alternativen Ansatz mit elektromagnetischen Sensoren und vollständigen Handschuh zum Patent eingereicht.
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