Pionees of Pagonia: Das Spiel
Quelle: Envision Entertainment
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Pionees of Pagonia: Das Spiel

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Das Aufbauspiel des Siedler-Urvaters möchte ein neues "Die Siedler" im modernen Gewand sein, daran besteht kein Zweifel. Dazu haben Volker Wertich und sein Entwicklerstudio, Envision Entertainment, eine eigene Grafikengine mit Direct-X-12-Unterbau gebaut und alles in das Spiel gepackt, was ein gutes "Siedler" ausmacht. Allen voran wären das 40 Gebäude mit über 70 verschiedenen Waren, die es bereits zum Start der Early-Access-Version geben wird, die am 13.12.2023 an den Start geht. Sie dürfen es natürlich nicht "Die Siedler" nennen, weil diese Namensrechte bei Ubisoft liegen. Doch Namen sind Schall und Rauch, am Ende zählt, was sich unter der Haube befindet. Und das konnten wir im Zuge der Vorveröffentlichung der Demo-Version für mehrere Tage umfangreich ausprobieren.

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Pioneers of Pagonia: Übersicht

Die Geschichte hinter Pioneers of Pagonia ist schnell erklärt: Die Einwohner leben auf vielen verstreuten Inseln und eine Heimsuchung unbekannter Herkunft bringt diese Welt aus dem Gleichgewicht. Wälder werden von düsteren Dornenranken befallen, Bergpässe durch Bergrutsche unpassierbar, die Dörfer werden von Räubern überfallen und verfluchte Kreaturen werden an vielen Orten gesichtet. Als Spieler führen wir einen fortschrittlichen Stamm Pagonier an, die mit ihrem Schiff zu den Inseln reisen und die Völker wieder vereinen. Dazu ist es nötig, in der Welt zu überleben, die richtigen Gebäude zu bauen, Aufgaben zu erfüllen und sich den zahlreichen Herausforderungen zu stellen. Unsere Demo-Version basiert dabei noch auf einer Pre-Alpha und enthält "nur" den Aufbaupart mit zahlreichen Gebäuden und Waren - Kämpfe oder andere Völker beziehungsweise NPCs haben wir nicht zu Gesicht bekommen. Doch das macht überhaupt nichts, denn wir waren so ins Bauen vertieft, dass wir gar nicht bemerkt haben, dass noch Inhalte fehlen.

Hier ist was los: Träger, Einwohner, Arbeiter, Pagonier, so weit das Auge reicht. Die Stadt lebt, vom ersten Gebäude an stellt sich der Wuselfaktor ein. Diesem Treiben könnte man stundenlang zuschauen. Quelle: Envision Entertainment Hier ist was los: Träger, Einwohner, Arbeiter, Pagonier, so weit das Auge reicht. Die Stadt lebt, vom ersten Gebäude an stellt sich der Wuselfaktor ein. Diesem Treiben könnte man stundenlang zuschauen.

Das Bauen macht einfach Spaß und ist erfreulich komplex

Es ist genau so, wie es früher in den guten alten Zeiten war: Sie geben ein Gebäude in Auftrag, legen eine Straße an und schauen dabei zu, wie die Planierer den Baugrund vorbereiten, die Träger das Baumaterial zur Baustelle bringen und die Zimmerer schließlich nach und nach das Gebäude hochziehen. Wie komplex dieser Vorgang ist, haben wir in einer Bilderstrecke für Sie festgehalten. Je nach Gebäude werden andere Materialien benötigt. Besteht ein Wachturm nur aus einfachen Steinen, benötigt eine Schatzkammer schon verschiedene Bretter und sogenannte Werkssteine, die zuvor vom Steinmetz angefertigt werden müssen.

Bis Sie eine ansehnliche Stadt gebaut haben, vergeht schon mal locker eine Stunde - oder zwei. Es hängt dabei von Ihnen ab, was Ihnen zum Start der Partie wichtig ist. Sorgen Sie erst für Holzvorräte oder stecken Sie die Ressourcen eher in die Erkundung und Expansion? Es hängt dabei natürlich von der Karte und der Beschaffenheit der Umgebung ab. In der Demo stehen derzeit drei verschiedene Karten zur Verfügung, die sich unterschiedlich spielen. Die erste der drei Karten ist ein üppig fruchtbares Land mit vielen Bäumen und viel Platz für Gebäude, die zweite Karte ein Hybrid aus Platz und Anspruch und die dritte Karte erfordert mehr Hingabe an die Planung, auch, weil Waren für fortgeschrittene Gebäude erst noch erschlossen werden müssen. Die Expansion läuft dabei klassisch über Wachtürme ab, doch die Soldaten müssen die Grenzsteine jetzt von Hand erweitern. Diese sind nicht einfach, wie von Zauberhand, verfügbar, sondern müssen aufwendig vom Steinmetz aus Steinen gebaut werden. Das kostet Zeit und wenn Sie zwei Wachtürme in verschiedenen Richtungen mit ausreichend Grenzsteinen beliefern wollen, dann benötigen Sie mindestens drei Steinmetze, die ihrerseits wiederum mit ausreichend Steinen beliefert werden müssen. Sie sehen schon, wenn bereits die Expansion ein Zusammenschluss aus mehreren Gebäuden benötigt, wie umfangreich ist dann erst die Nahrungsproduktion?

Nahrung oder eher gesagt Mahlzeiten werden in Pioneers of Pagonia benötigt, um neue Einwohner zu erschaffen. Dazu ist es nötig, Gemüsefarmen und Bauernhöfe zu bauen, Felder anzulegen, diese mithilfe eines Brunnens zu bewässern und die Zutaten schließlich auf den Marktplatz bringen. An den einzelnen Marktständen kaufen die Köche der Taverne dann die Zutaten ein, die benötigt werden. Mithilfe eines besonderen Brunnens bereitet die Taverne dann Genussmahlzeiten zu, die zu den einzelnen Tischen gebracht werden, wo sie schließlich von den Einwohnern verzehrt werden. Gut genährt gehen die Pagonier nach Hause und lassen es dann krachen. Nur wer genügend Häuser hat, hat auf lange Sicht ausreichend Einwohner zur Bewältigung der vielen Aufgaben, der Expansion und den zahlreichen Erweiterungen, denn schließlich benötigt jedes einzelne Gebäude Arbeiter.

Eine große Grünfläche ist schnell mit Gebäuden zugestellt. Sie müssen darauf achten, dass jedes Gebäude ausreichend Platz hat und es auf den Straßen nicht zu Staus kommt. Die Ziele, die Ihnen oben rechts vorgegeben werden, sind optional, Sie können auch so spielen, wie Sie es für richtig halten. Quelle: PCGH Eine große Grünfläche ist schnell mit Gebäuden zugestellt. Sie müssen darauf achten, dass jedes Gebäude ausreichend Platz hat und es auf den Straßen nicht zu Staus kommt. Die Ziele, die Ihnen oben rechts vorgegeben werden, sind optional, Sie können auch so spielen, wie Sie es für richtig halten.

Rein technisch für eine Pre-Alpha beeindruckend

Beim Anspielen waren wir überrascht, wie gut Pioneers of Pagonia bereits in der Pre-Alpha-Fassung läuft. Abgesehen von einigen Clipping-Fehlern sind wir auf keine Bugs gestoßen. Natürlich sind bisher nicht alle Gebäude in der Demo enthalten, doch jeder Zweig, der jetzt bereits drin ist, funktioniert wie vorgesehen. Dazu gehört auch, dass die Pagonier selbstständig dazu in der Lage sind, jedes Gebäude mit den entsprechenden Waren zu beliefern. Den Härtetest haben wir zum Ende der Demo gemacht: Im inzwischen in die Breite gehenden Reich haben wir zahlreiche neue Gebäude in Auftrag gegeben, die miteinander agieren müssen, damit sie richtig funktionieren. Mehrere Bergwerke später haben wir zwei Schmelzen sowie eine Waffen- und Rüstungsschmiede bauen lassen. Noch während die Zimmerer damit beschäftigt waren, die Gebäude hochzuziehen, haben wir zwei Türme gebaut und in der Kaserne 20 Soldaten in Auftrag gegeben, die ihrerseits 20 Speere aus der Holzwerkstatt benötigen, die wiederum Holz aus dem Sägewerk brauchen, welche auf Baumstämme vom Holzfäller angewiesen sind. Was sollen wir sagen? Alles lief wie am Schnürchen! In der kleinen Stadt war die Hölle los, es bildeten sich kleinere Staus, doch das liegt vor allem daran, dass wir nur eine Hauptstraße gebaut haben. Alle Dinge wurden so gebaut, wie gewünscht, und jeder Schmied und Schmelzer erhielt sein Material, die Soldaten konnten ausgerüstet werden und alsbald mit der Erweiterung der Siedlung beginnen.

  Mindestens Empfohlen
  Setzt 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem voraus Setzt 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem voraus
Betriebssystem Windows 10 Windows 10
Prozessor Quad Core Hexa Core
Arbeitsspeicher 8 GB RAM 16 GB RAM
Grafik nVidia GTX 1050 Mobile / AMD Radeon RX470 nVidia GeForce RTX 2060 / AMD Radeon RX 5600 XT
DirectX Version 12 Version 12

Sie benötigen für Pioneers of Pagonia keinen starken PC, laut den Entwicklern genügt eine Quad-Core-CPU und eine GTX 1050 oder RX 470 für das Spiel aus. Wer die Grafik bis Full HD hochdrehen und alle Details sehen möchte, sollte auf einen Hexa-Core-Prozessor und eine RTX 2060 oder RX 5600 XT zurückgreifen. Diese Anforderungen können sich noch ändern, weil sich das Spiel noch in der Entwicklung befindet.

Pioneers of Pagonia: Unser Fazit

Wir hatten sehr viel Spaß mit dem neuen Aufbauspiel von Envision Entertainment. Ja, es sind uns auch einige Sachen aufgefallen und wir haben fast zwei Seiten Feedback an die Entwickler geschickt. Volker Wertich persönlich hat sich bereits dafür bedankt und wird das Feedback in die Entwicklung einfließen lassen. Wie sieht es nun mit Ihnen aus? Die Demo ist ab sofort verfügbar. Werden Sie direkt zugreifen, oder warten Sie die Vollversion ab? Wie immer freuen wir uns, wenn Sie sich an der Diskussion beteiligen. In der Bildergalerie finden Sie weitere Eindrücke zum Spiel.

Bildergalerie

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    • Kommentare (57)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Independents Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Cool, ich habe sogar noch den ersten Teil Original im Regal stehen für den PC. Ich freue mich.....

        Hier mal die Amiga Version als Intro, weil da die Musik besser ist.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von Independents Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Cool, ich habe sogar noch den ersten Teil Original im Regal stehen für den PC. Ich freue mich.....

        Hier mal die Amiga Version als Intro, weil da die Musik besser ist.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Nächste Patch für die Demo ist da

        DEMO UPDATE #2
        Changelog

        Bug Fixes


        Woodcutter won’t stop gathering firewood
        Fixed rare crash in road rendering
        Fixed rare crash in construction menu

        Improvements

        Improved telemetry and crash reporting
        Systems without DirectX 12 capabilities now get rejected at game start
      • Von psalm64 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Inras
        Ist Geschmacksache aber irgendwie gefällt mir die Grafik nicht. Sieht alles so Grell quitschie buntie aus. Vielleicht ändert sich da noch ein bisschen. Daran würde es zwar nicht scheitern da man sich an fast alles gewöhnen kann, aber es würde bei mir etwas dauern
        Also ich hab seit Siedler 1-3 kein Siedler mehr gespielt und das ist ewig her...
        Aber sah das nicht im Grunde immer so ähnlich aus?
      • Von Inras Software-Overclocker(in)
        Ist Geschmacksache aber irgendwie gefällt mir die Grafik nicht. Sieht alles so Grell quitschie buntie aus. Vielleicht ändert sich da noch ein bisschen. Daran würde es zwar nicht scheitern da man sich an fast alles gewöhnen kann, aber es würde bei mir etwas dauern
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von PCGH_Dave
        Nein, wie kommst du bloß auf diesen Unsinn? [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] bitte zur Stelle, erkläre Fataga bitte mal, dass ein Grafikchip locker mehr aushalten kann.
        Wieso ich?

        Lasst es doch Nvidia erklären: man schaue auf der offiziellen Nvidia Seite zur 4090... technische Daten... alles anzeigen... "Maximale Betriebstemperatur: 90°C".

        Ist bei allen Siliziumchips dasselbe - alles unter 100 ist ok - je nach Chip und Hersteller wird offiziell ein bisschen Puffer gelassen (für Hotspots beispielsweise die heißer sind als die Durchschnittliche Temperatur). Intel geht oft bis 100, AMD sagt je nach Chip 90 oder 95, Nvidia meist um die 90 rum - rein technisch ist das aber wurscht, da geht nix kaputt. Bevor irgendwas wirklich zu heiß wird schaltet die Komponente sowieso ab.
      Direkt zum Diskussionsende
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