Pioneers of Pagonia: Der niedrige Hardware-Hunger macht die PC-Wahl einfach

Pioneers of Pagonia hat den Early Access verlassen und lädt zum Siedeln ein. Spielerisch ist das Ganze eine runde Sache, und wer das PC-Spiel genießen will, benötigt auch keine teure Hardware, wie unsere Benchmarks zeigen.

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News Stephan Wilke
Pioneers of Pagonia: Der niedrige Hardware-Hunger macht die PC-Wahl einfach
Quelle: Erzeugt mit ChatGPT

Dass viele Aufbaufans die Veröffentlichung von Pioneers of Pagonia so herbeigesehnt haben, lässt sich wohl nur verstehen, wenn man einige Hintergründe kennt: Entwickelt wurde es nämlich vom deutschen Studio Envision Entertainment, das von Dirk Ringe, Boris Kunkel und Volker Wertich gegründet wurde - Letzterer ist der Schöpfer der Reihe Die Siedler und Gründer von Phenomic Game Development (heute: EA Phenomic), das die Serie Spellforce entwickelte.

Aufbauhoffnung nach Die-Siedler-Enttäuschung

Gerade die Siedler-Spiele waren auch aufgrund des damals ungewohnten "Wuselfaktors" sehr beliebt, doch der neueste, 2023 erschienene Serienteil floppte: Entwickelt wurde Die Siedler: Neue Allianzen ursprünglich unter der kreativen Leitung von Envision Entertainment, doch während der Entwicklung kam es zu internen Spannungen, mehreren Verschiebungen und das Studio von Volker Wertich stieg aus dem Projekt aus. Das später von Ubisoft veröffentlichte Spiel verschreckte Fans mit Aspekten wie Live-Service-Elementen und Premium-Währung gegen Echtgeld, doch es gab einen Hoffnungsschimmer am Horizont: Mit dem vor rund zwei Jahren in den Early Access gestarteten Pioneers of Pagonia setzten Volker Wertich und sein Team die Vision eines modernen Aufbaustrategiespiels um. Wie gut das Konzept aufgeht und worin sich das Spiel von Die-Siedler-Spielen unterscheidet, lässt sich im Test von Pioneers of Pagonia bei den Kollegen der PC Games nachlesen.

Die Systemanforderungen

Bereits die Systemanforderungen zeichnen ein Bild, das Spieler mit einem älteren PC aufatmen lassen sollte: Die Minimalanforderungen umfassen lediglich einen Quadcore-Prozessor, 8 GiByte RAM und eine Geforce GTX 1050 Mobile (also das langsamste GTX-Modell aus Nvidias 2016 veröffentlichter Geforce-10-Serie) oder eine Radeon RX 470 aus dem Jahr 2016 und auch bei der empfohlenen Konfiguration ist man heutzutage schon weitaus größeren Hunger gewöhnt: Eine CPU mit sechs Kernen, 16 GiByte Arbeitsspeicher und eine Geforce RTX 2060 Super oder Radeon RX 6650 XT sollen es bitteschön sein.

  Mindestens Empfohlen
  64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem 64-Bit-Prozessor und -Betriebssystem
Betriebssystem Windows 10 Windows 10
Prozessor Quad Core Hexa Core
Arbeitsspeicher 8 GiB RAM 16 GiB RAM
Grafik Nvidia GTX 1050 Mobile / AMD Radeon RX 470 Nvidia Geforce RTX 2060 Super / AMD Radeon RX 6650 XT
DirectX Version 12 Version 12

Envision Entertainment wäre allerdings nicht das erste Studio, welches die Anforderungen zwar niedrig ansetzt, beim Einsatz älterer Hardware dann aber trotzdem nicht viel Spielspaß aufkommen lässt, da das Spiel nicht ruhig läuft. Daher haben wir in unserem Benchmark-Tests von Pioneers of Pagonia überprüft, wie hoch der Hardware-Hunger des Aufbauspiels tatsächlich ausfällt.

Selbst mit Uralt-Prozessoren flüssig spielbar

Selbst bei maximalen Details, die wir für unsere Leistungstests verwenden, läuft das Spiel selbst auf betagten Prozessoren butterweich. Während etwa ein Ryzen 7 5800X3D in unserer Testszene durchschnittlich mehr als 300 Fps erzielt und ein Ryzen 7 3700X mehr als 200 Fps liefert, knackt selbst ein 2014 auf den Markt gekommener Core i7-14790K noch die 100 Fps. Selbst noch ältere CPU-Dinos erlauben das Spielen bei flüssigen Bildraten: Ein Core i7-2600K aus dem Jahr 2011 liefert durchschnittlich 79 Fps und liegt damit auf Augenhöhe mit einem Ryzen 3 1300X.

Spannender sind da schon die GPU-Benchmarks, denn hier zeigt sich, dass die Grafikkarte die wichtigere Komponente darstellt, um gut spielbare Bildraten zu erzielen. Doch auch hier fällt der Hardware-Hunger im Vergleich mit vielen anderen aktuellen Titeln moderat aus: Beispielsweise erzielt bereits eine 10 Jahre alte Geforce GTX 980 Ti immerhin 43 Fps bei maximalen Details und weitester Kamera-Entfernung, eine GTX 1070 erreicht unter gleichen Bedingungen 47 Fps. Da angesichts des eher gemächlichen Spieltempos keine Notwendigkeit besteht, dreistellige Bildraten zu erzielen, sind also auch hier sowohl aktuelle Einsteigerkarten als auch ältere Modelle gut zum Spielen geeignet. Zur Not kann man immer noch ein paar Grafikdetails reduzieren. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann, dass das Spiel angesichts der technisch recht simplen (aber stimmungsvollen!) Grafik einen noch geringeren Durst nach GPU-Leistung aufweisen dürfte.

Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc. Quelle: Krotus Computer Krotus Computer bietet bei allen PCGH-PCs einen umfangreichen Service: Stresstest, Lüfterkurven, aktuelle UEFI- und Treiberversionen etc.

Gaming-PCs für Pioneers of Pagonia

Wer sich einen neuen Gaming-PC kaufen und das Aufbaustrategiespiel genießen möchte, wird natürlich bei den PCGH-PCs fündig. Angesichts der niedrigen Hardware-Anforderungen ist bereits das kleinste Modell in der PCGH-PC-Reihe sehr gut zum Zocken geeignet: Der PCGH-Allround-PC RX9060XT-Edition V2 für 1.395 Euro wird vom AMD Ryzen 5 7500F mit sechs Kernen und bis zu 5,0 GHz Takt angetrieben. Ihm stehen 32 GiByte DDR5-6000-RAM zur Seite, die auf dem Asus TUF Gaming B650-E Wifi verbaut sind. Als Grafikkarte kommt eine AMD Radeon RX 9060 XT in der besseren Variante mit 16 GiByte Speicher zum Einsatz.

Da eine Geforce RTX 5060 Ti 16 GB rund 20 % bessere Bildraten in Pioneers of Pagonia erzielt, ist der PCGH-Gaming-PC RTX5060Ti-Edition V2 für 1.570 Euro eine spannende Alternative, relevant ist das Leistungsplus aber eigentlich erst bei Auflösungen oberhalb von WQHD mit maximalen Details. Der hier verbaute Prozessor, ein Core i5-14600KF, liefert auch noch mal deutlich mehr als ein Ryzen 5 7500F in Spielen, auch wenn er das in Pioneers of Pagonia nicht zeigen kann, da im Normalfall die Grafikkarte die Bildrate begrenzt.

Was meinen Sie? Wie gut gefällt Ihnen Pioneers of Pagonia und wie läuft der Titel auf ihrem PC?

PCGH-PCs: Gaming-PC konfigurieren für jedes Budget

Im PC-Konfigurator von Krotus Computer haben Sie die Möglichkeit, jeden PCGH-PC umfassend zu individualisieren, bevor Sie ihn bestellen. Sollte ein bestimmtes Merkmal Ihren Wünschen nicht entsprechen, können Sie die Konfiguration des PCGH-Gaming-PCs anpassen, um ihn optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. So können Sie etwa ein anderes Gehäuse und mehr RAM auswählen oder eine zusätzliche SSD hinzufügen.

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Alle PCGH-PCs basieren auf der zur Verfügung stehenden Auswahl an Komponenten sowie unseren Tests und Empfehlungen aus der Redaktion. Die PC-Zusammenstellungen werden regelmäßig aktualisiert. Sie können diese auch als Bauvorschläge für den Selbstbau nutzen, als Komplett-PC bestellen oder im PC-Konfigurator bei unserem Partner Krotus Computer Ihren Wünschen anpassen.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        So niedrig ist es gar nicht, auf meinem 780m Notebook ruckelt es sich zu Tode
      • Von The_Invisible84 Software-Overclocker(in)
        So niedrig ist es gar nicht, auf meinem 780m Notebook ruckelt es sich zu Tode
      • Von NightSh4dow Schraubenverwechsler(in)
        Wollte auch darauf Bezug nehmen, denke hier ist die legendäre Haswell-CPU gemeint. I7-4790K - das würde auch mit 2014 passen.
      • Von Steamhammer Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Zitat

        knackt selbst ein 2014 auf den Markt gekommener Core i7-14790K noch die 100 Fps
        Schreibfehler
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