Pioneers of Pagonia angespielt: ein wahrhaft "wertiches" Fest für Siedler-Fans!
Wir konnten uns die umfangreiche Demo zu Pioneers of Pagonia ganz genau anschauen und liefern Ihnen jetzt nicht nur die Hintergrundgeschichte, wie es zur Entwicklung des neuen "Siedlers" kam, sondern verschaffen auch einen Überblick über das neue Aufbauspiel von Volker Wertich.
In diesem Artikel
Volker Wertich. Bei vielen Menschen schlagen bei diesem Namen die Nostalgie-Herzen höher, denn Wertich hat sich für den ersten Teil der Siedler Reihe und Die Siedler 3 hauptverantwortlich gezeigt. Doch nicht nur diese Meilensteine der Spielgeschichte wurden von ihm geschaffen, denn nur wenige Jahre nach Siedler kammen auch noch Spellforce 1 und 2 aus seiner Feder. Dieser Mann versteht sein Handwerk, deshalb waren wir auch so aus dem Häuschen, als Ubisoft überraschend auf der Gamescom 2018 ein ganz neues Siedler angekündigt hat, welches als Reboot fungieren und an die alten Teile anknüpfen sollte. Dieses Unterfangen hatte Ubisoft mit keinem Geringeren als Volker Wertich in Angriff genommen. Er sollte mit seinem eigenem, kleinem Entwicklerstudio Envision Entertainment für die kreative Leitung zuständig sein. Als man schließlich 2019 bewegte Bilder sah, bestand kein Zweifel mehr daran, dass Siedler-Fans der ersten Stunde ein wunderschönes und komplexes Aufbauspiel im modernen Gewand erhalten. Es sollte die besten Ideen der Vorgänger vereinen, keinen Onlinezwang oder Pay2Win besitzen und sich überhaupt wieder wie die Spiele von damals anfühlen. Wann dann jedoch folgte, haben sich wahrscheinlich weder die Entwickler noch Wertich mit seinem Team so ausgemalt.
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Pioneers of Pagonia: Wie es überhaupt dazu kam
Quelle: GamesWirtschaft
Da steht Volker Wertich, stolz, neben dem neuen Siedler-Teil, der in Zusammenarbeit mit Ubisoft entstehen sollte. Dieses Bild ist leider schlecht gealtert, wie wir heute wissen.
Das neue Siedler wurde mehrfach verschoben und es wurde verdächtig still um den Titel. Eigentlich sollte das Spiel 2019 erscheinen, dann aber wurde es auf 2020 verschoben, bis Mitte des Jahres schließlich klar war: Das wird auch nichts mit 2020. Dann, im Jahre 2021, als Ubisoft zwei Jahre lang praktisch keine Inhalte zum Spiel geliefert hatte, versprach man den Release für 2022, eine Beta-Phase und neues Gameplay. Schnell wurde klar, dass dies kein gutes Zeichen ist, denn in dieser Zeit hatte Ubisoft das Spiel in ein Echtzeitstrategie-Korsett gepackt - und Volker Wertich hat mit seinem Team den Entwicklern längst den Rücken gekehrt, weil sich die beiden Studios nicht einigen konnten, wie später klar wurde. Doch wie kam es eigentlich dazu?
Ubisoft hat die Entwicklung in die eigenen Hände genommen, als man erkannt hat, dass die Marke extrem gut bei den Fans ankommt. Die Zügel zu übernehmen und die Vision des neuen Siedlers auf den Kopf zu stellen und das Gameplay zu vereinfachen, entsprach jedoch nicht den Vorstellungen von Envision Entertainment. Ubisoft hat hier einfach über die kreativen Köpfe von Envision Entertainment entschieden und als letztere schließlich davon in Kenntnis gesetzt wurden, hat man sich nach einem kurzen Plausch getrennt. Die ersten Spieler, welche das "neue" Siedler anspielen durften, waren durch die Bank enttäuscht. Ubisoft hat das neue Siedler an entscheidenden Stellen stark entschlackt und das Gameplay auf schnelle Echtzeit-Schlachten ausgelegt - all das, was ein "Die Siedler" nicht ausmacht.
Ein neues Die Siedler - doch so dürfen sie es nicht nennen
Rein zufällig zwei Wochen, bevor Ubisoft das neue "Die Siedler: Neue Allianzen" auf Markt bringt, meldet sich wie aus dem Nichts Volker Wertich mit Envision Entertainment zurück und kündigt Pioneer of Pagonia als Early Access für Ende 2023 an. Offenbar hat man Blut geleckt und lässt sich das Ausscheiden vom Ubisoft-Team nicht ohne Weiteres gefallen. Wertich hat das zwar nie bestätigt, aber offensichtlich ist Pioneers of Pagodia ein dicker Mittelfinger in Richtung von Ubisoft, denn in Pagonia ist all das enthalten, was Ubisoft und Wertich für den Siedler-Reboot versprochen haben: Komplexe Warenketten, friedliches Siedeln und Aufbauen, Erkundung und Aufklärung und vor allem der Wuselfaktor, denn jeder einzelne Pagonier geht seinem Tagwerk nach und wir können ihn dabei beobachten. Die Gebäude sind so designt, dass man ohne weitere Erklärung erkennen kann, was in diesem Gebäude hergestellt oder verarbeitet wird. Pioneers of Pagonia verzichtet zudem auf Dinge wie Echtzeitstrategiekämpfe und legt lieber Wert auf sinnvoll zusammenhängende Waren, die aufeinander aufgebaut werden müssen. Später folgen dazu Beispiele. Wichtig ist, dass Sie verstehen, dass es sich bei diesem Titel weder um ein neues "Die Siedler", noch um eine ganz neue Marke handelt. Envision Entertainment lehnt sich beim Gameplay zwar an die alten Siedler-Teile an, doch Pioneers of Pagonia möchte auch neue Einflüsse in das altbewährte System bringen. Dazu gehört der Handel und der Kampf gegen feindliche NPCs, die bereits in Trailern zu sehen waren. Der Fokus liegt jedoch ganz klar auf den umfangreichen Warenketten.

Hier mal die Amiga Version als Intro, weil da die Musik besser ist.
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DEMO UPDATE #2
Changelog
Bug Fixes
Woodcutter won’t stop gathering firewood
Fixed rare crash in road rendering
Fixed rare crash in construction menu
Improvements
Improved telemetry and crash reporting
Systems without DirectX 12 capabilities now get rejected at game start
Aber sah das nicht im Grunde immer so ähnlich aus?
Lasst es doch Nvidia erklären: man schaue auf der offiziellen Nvidia Seite zur 4090... technische Daten... alles anzeigen... "Maximale Betriebstemperatur: 90°C".
Ist bei allen Siliziumchips dasselbe - alles unter 100 ist ok - je nach Chip und Hersteller wird offiziell ein bisschen Puffer gelassen (für Hotspots beispielsweise die heißer sind als die Durchschnittliche Temperatur). Intel geht oft bis 100, AMD sagt je nach Chip 90 oder 95, Nvidia meist um die 90 rum - rein technisch ist das aber wurscht, da geht nix kaputt. Bevor irgendwas wirklich zu heiß wird schaltet die Komponente sowieso ab.