Nvlink 2.0 könnte mit Volta und IBMs Power9 2017 erscheinen
Während Nvidia sich offiziell noch nicht zu einer Weiterentwicklung der proprietären Nvlink-Technologie geäußert hat, ist das bei IBM schon der Fall. Der Prozessorhersteller arbeitet mit Nvidia zusammen, um Nvlink in seine Power-CPUs zu integrieren. Mit der nächsten Power9-Generation soll Nvlink 2.0 mit einer erhöhten Übertragungsrate angeboten werden.
Mit dem GP100 auf Basis von Pascal hat Nvidia erstmals eine GPU veröffentlicht, die den selbstentwickelten Nvlink beherrscht. Dabei handelt es sich um einen proprietären Standard, der die Kommunikation zwischen Tesla-GPUs und in begrenztem Sinne zwischen CPUs verbessern soll. Ein Nvlink besteht aus mehreren kleinen Links, die jeweils 20 GB/s in beide Richtungen übertragen können - bidirektional sind also pro Link 40 GB/s drin. Im GP100 hat Nvidia vier Nvlink-Schnittstellen untergebracht, sodass pro Richtung eine Übertragungsrate von 80 GB/s erreicht wird. Insgesamt sind es 160 GB/s. Zum Vergleich: Eine PCI-Express-3.0-x16-Verbindung erreicht pro Richtung 16 GB/s, insgesamt 32 GB/s.
Nun soll Nvidia hinter den Kulissen nur wenig verwunderlich an der nächsten Iteration von Nvlink, Nvlink 2.0, arbeiten. Der Chiphersteller selbst hat dazu noch nichts verlauten lassen. Dafür aber sein Partner IBM, der Nvlink 1.0 in seine Power8+-Architektur integriert und Nvlink 2.0 für Power9 in Aussicht gestellt hat. IBM nennt eine Erhöhung der Übertragungsrate um 25 Prozent, sodass eine einzelne Nvlink-Verbindung auf 25 GB/s käme. Ein Verbund aus vier Verbindungen würde dementsprechend 100 beziehungsweise 200 GB/s erreichen.
IBM geht davon aus, dass Power9-basierte Prozessoren und Systeme frühestens im zweiten Halbjahr 2017 ausgeliefert werden. Die Webseite pcworld.com hat eine koreanische IBM-Präsentation von 2015 ausgegraben, laut der IBM davon ausgeht, dass im gleichen Zeitraum auch erste Volta-GPUs mit Nvlink 2.0 verfügbar sein werden. Zumindest erwartete man laut einer Folie, komplette Systeme mit Power9 und Volta-GPUs inklusive Nvlink 2.0 ab 2017 ausliefern zu können. Gerüchte, dass zumindest der GV100 beziehungsweise GV110 schon vor 2018 erscheinen könnte, werden dadurch weiter genährt.

Wow, selten so viel Quatsch in nur vier Kommentaren gelesen... hier geht es um Server CPUs und Systeme. Und die Nvidia Karten darin werden in ihrem Leben nicht einen Pixel darstellen.
IBM auf dem Desktop Markt? Bis zur Abgabe an Lenovo 2005 hat IBM Desktops und Laptops gemacht. Sogar die ersten PCs. Woher kommt wohl das "IBM kompatibel?" Hat man dann wohl aus Umsatzgründen abgegeben.
x86 ist eine Prozessorarchitektur, Power ist eine andere Prozessorarchitektur (RISC und so, gell. Obwohl x86 inzwischen auch RISC Hybride sind.). Was soll da lizenziert werden? Wenn IBM x86 lizenziert und daraus CPUs baut, dann bauen sie x86 und nicht Power.
Und wenn es Desktops mit Power Prozessoren gibt, was soll darauf laufen? AIX? Microsoft wird Windows wohl kaum portieren. Linux on Power gibt es. SLES, RHEL, Ubuntu. Das ist aber noch ziemliches "Basteln mit Holger" aktuell.
(Im übrigen Power Prozessoren nicht mit PowerPC Prozessoren verwechseln.)
Oder Kreuzlizensierung, IBM bekommt x86 und Intel bekommt... what ever von IBM lizensiert.
Dito, das wäre Traumhaft aber auch vom Preis her. He, wer hat das hier überhaupt berichtet, mein Arzt sagt, ich darf so etwas nicht lesen.
Gruss
Ich würde IBM gerne auf dem Desktop-Markt sehen, aber ich glaube nicht dass IBM diesen Schritt gehen würde. Mit Server- bzw. Workstation-CPUs erzielt man einfach viel höhere Margen.