Geforce GTX 1070 und 1080 für Mobile: Ist doch alles anders?
Laut inoffiziellen Informationen von der Computex solle Nvidia daran denken, seine neuen Notebook-Grafikkarten mit Pascal-Architektur nicht mehr mit dem Kürzel M zu versehen, da die GPUs im Gegensatz zu früher auch in Notebooks nicht mehr beschnitten werden sollten. Doch nun gibt es einen Hinweis darauf, dass das nicht ganz zutreffen könnte.
Wir hatten vor einigen Tagen darüber berichtet, dass Insider während der Computex verraten haben sollen, dass Nvidia seine neuen Pascal-Grafikchips für Notebooks nicht mehr beschneiden wird und daher auch dort als Geforce GTX 1070 und Geforce GTX 1080 bezeichnen möchte. Das bisher bis auf eine Ausnahme übliche Kürzel M für Notebook-Grafikkarten entfiele dann, so die Quellen der Webseite PC Gamer.
Die TDP sollte zwar niedriger sein, was auf niedrigere Taktraten oder Spannungen hinweist, aber die Anzahl der Shader-Einheiten sollte bei den Notebook-GPUs unverändert bleiben. Aufgrund der hohen Energieeffizienz der Pascal-GPUs erscheint so ein Schritt auch nicht unmöglich.
Doch auf der Computex war laut einem anderen Bericht von Videocardz auch ein neues Notebook von Clevo zu sehen, in dem bereits ein Pascal-Grafikchip verbaut war. Eine Bezeichnung dafür gab Clevo nicht an, doch ein Foto des Nvidia Control-Panels zeigt, dass der Grafikchip 2.048 Shader-Einheiten besitzt - zu wenig für eine unbeschnittene Geforce GTX 1080, aber zu viel für eine Geforce GTX 1070, verglichen mit den jeweiligen Desktop-Modellen.
Der Takt hingegen ist mit 1.442 MHz niedriger als bei einer Geforce GTX 1070, während der 8 GByte große Videospeicher mit effektiven 8.008 MHz exakt dem der Geforce GTX 1070 entspricht. Theoretisch dürfte die Grafikleistung also ungefähr der einer Geforce GTX 1070 entsprechen. Ob diese Notebook-Grafikkarte so wie im Clevo-Laptop aber wirklich vermarktet wird und ob dann wirklich kein M in der Bezeichnung zu finden ist, bleibt unklar.
Derweil geht Benchlife davon aus, dass die erste Pascal-basierten Notebooks ab August in den Handel kommen. Womöglich will sich Nvidia zuerst einmal ansehen, was AMD mit Polaris-Notebooklösungen erreicht.

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Es liegt also an der Effizienz der VGA Kühlung die der Notebook Hersteller verwendet, nicht an nVidias Grafikkarten Spezifikation. Die sowieso viel lockerer im Notebook Bereich sind als im Desktop. Sprich die Hersteller diese ihren Notebook Designs anpassen können. Deswegen gibt es auch die 980 Notebook mit recht unterschiedlichen Spezifikationen:
Clevo Single 980 Notebook - 200W TDP
Clevo SLi 980 Notebook - 180W TDP
MSI Single 980 Notebook - 150W TDP
MSI Dual 980 Notebook - 130W TDP
(GM204: GTX 980 / M5500 - N16E-GXX - ALL variants)
Es wird eine bestimmte Spieleleistung beworben und in der Präsentation eine gewisse Übertaktbarkeit angedeutet und sogar betont.
In Reviews stellt sich dann raus, dass der gezeigt Boost wert in den normalen Einstellungen vom Lüfter nicht gehalten werden kann, da die Karte entweder an das eingestellte TDP Limit, oder an die Temperaturgrenze stößt.
Man hat also folgende Wahl:
1) Die Einstellungen der Karte unverändert lassen und damit auch innerhalb der Grenzen der beworbenen TDP bleiben. Damit erreicht man allerdings nicht die beworbene Leistung.
2) Die Einstellungen der Karte so ändern, dass man mit erhöhtem Power Target, Lüfter Drehzahl und eventuell angepasstem Temperature Target die beworbenen Boost Takte auch dauerhaft erreicht. Dabei passt das beworbene TDP Limit aber nicht mehr.
Nun gilt es irgendwo den Sweetspot zu finden. Aber was daran eine Lüge sein soll verstehe ich nicht. Im Gegenteil selten gab es so viel Leistung für so wenig Watt.
Grüße
phila
Es wird eine bestimmte Spieleleistung beworben und in der Präsentation eine gewisse Übertaktbarkeit angedeutet und sogar betont.
In Reviews stellt sich dann raus, dass der gezeigt Boost wert in den normalen Einstellungen vom Lüfter nicht gehalten werden kann, da die Karte entweder an das eingestellte TDP Limit, oder an die Temperaturgrenze stößt.
Man hat also folgende Wahl:
1) Die Einstellungen der Karte unverändert lassen und damit auch innerhalb der Grenzen der beworbenen TDP bleiben. Damit erreicht man allerdings nicht die beworbene Leistung.
2) Die Einstellungen der Karte so ändern, dass man mit erhöhtem Power Target, Lüfter Drehzahl und eventuell angepasstem Temperature Target die beworbenen Boost Takte auch dauerhaft erreicht. Dabei passt das beworbene TDP Limit aber nicht mehr.
Nun gilt es irgendwo den Sweetspot zu finden. Aber was daran eine Lüge sein soll verstehe ich nicht. Im Gegenteil selten gab es so viel Leistung für so wenig Watt.
Grüße
phila
Nein im ernst trotz der Affäre ist sie genau so geblieben wie sie war und hat immer noch genug Power und leistet bei mir von Anfang an gute Arbeit.
"Mir ist vollkommen egal, was ihr mir erzählt, ich kauf die Karte sowieso".
Kein Wunder dass Nvidia immer wieder mit Mist wie Bumpgate, Fermi und der 970 durch kommt.
Die Kunden interessiert es einfach nicht, dass sie belogen werden, so lange "Nvidia" auf der Verpackung steht.
Edit:
Von der GT930 verkaufen sie sicher auch noch jede Menge, weil niemand begreift, dass da auch GF108 GPUs drin stecken können...
Edit2:
Es kümmert ja auch niemanden, dass Nvidia angeblich Milliarden für die Entwicklung von Pascal ausgegeben hat, obwohl sich zumindest bei den Consumer GPUs lediglich der Display Controller und der Memory Controller geändert haben.
Der Rest ist schlicht höherer Takt durch den Shrink.