PCGH Retro: Spiele und Serien, die durchaus ein Remake verdienen würden
Gänsehaut und wehmütige Erinnerungen: PCGH erinnert an Spiele und Spieleserien, die rückblickend bleibenden Eindruck hinterlassen haben könnten. Welche Spiele vermissen Sie?
Im Rahmen unserer Retro-Reihe bei PCGH möchten wir Ihnen heute vollkommen subjektiv Spieleserien und einzelne PC-Spiele vorstellen, die teilweise noch aus den 1990er-Jahren stammen, damals sehr bekannt waren und trotzdem keine Fortsetzung gefunden haben.
One-Hit-Wonder: PCGH erinnert sich
"Früher war alles besser" - diesen Spruch bringen nicht nur Eltern und Großeltern mit schöner Regelmäßigkeit, auch Spieler erinnern sich gerne und oft auch etwas wehmütig an vergangene Tage zurück. Zwar locken heute Titel mit besserer Grafik, Steuerung und Zugänglichkeit im Vergleich zu älteren Perlen, im Hinblick auf Story, Atmosphäre oder Gameplay steckt aber so mancher "Oldie" aktuelle Titel in die Tasche. Auch gibt es viele Titel, die seinerzeit schlicht einzigartig waren, sei es stilistisch oder spielerisch, und bis heute trotz Verkaufserfolg keinen Nachfolger erhalten haben.
Die Gründe, warum ein Spiel keinen Nachfolger erhält, sind vielfältig. Meist sind die Verkaufszahlen schlicht zu niedrig, sodass der Publisher der Ansicht ist, eine Fortsetzung sei finanziell nicht attraktiv. Auch kommt es vor, dass das entsprechende Entwicklerstudio seine Pforten schließen muss und somit ein Nachfolger eher unwahrscheinlich wird. Ein bekanntes Beispiel dürfte Freelancer sein, welches sich jahrelang bei Digital Anvil im Auftrag von Microsoft in Entwicklung befand und 2003 veröffentlicht wurde. Zwei Jahre später zog Microsoft Konsequenzen und löste Digital Anvil auf - ein Freelancer 2 wird es vermutlich nie geben.
Zum Glück gibt es auch Beispiele, in denen es trotz Studioschließungen oder anderer Widrigkeiten doch noch einen zweiten Teil eines One-Hit-Wonders gab - auch wenn es manchmal länger dauerte. Beim "Voxel"-Spiel Outcast dauerte es 25 Jahre, bis Entwickler Appeal den zweiten Teil veröffentlichte. Bei Titan Quest waren es fast 20 Jahre, bis Teil 2 doch noch mit anderem Entwickler auf den Markt kam. Ähnliches passierte beim innovativen Prey, das 2006 noch unter Human Head erschien und 2017 dann mit dem neuen Entwickler Arkane an den Start ging. So manches der One-Hit-Spiele in der Galerie wie Outlaws wurde zumindest als Remaster durch bekannte Studios wie Nightdive, Virtuos oder Aspyr wiederbelebt und für die Nachwelt konserviert. Beim Thema "Rettung von Spielen" ist natürlich auch GoG zu nennen.
Eingestellte Spieleserien: PCGH erinnert sich
Wenn ein einzelnes Spiel keinen Nachfolger bekommt und als One-Hit-Wonder in die Geschichte geht, ist das eine Sache. Wenn aber eine Serie, die mindestens zwei Titel umfasst, nicht mehr weitergeführt wird, ist das schon ein anderes Kaliber. Rückblickend sind einige Serien, die es heute nicht mehr gibt, zumindest bahnbrechend - oder auch "legendär". Den Begriff "Legende" hat man schnell zur Hand, deshalb ist Vorsicht geboten, wenn eine Spieleserie als legendär bezeichnet wird. Allerdings gibt es doch einige Namen, die einem spontan in der Legenden-Rubrik einfallen. Ultima, Wing Commander, Descent, X-Wing/TIE-Fighter, Command & Conquer. Was haben diese Spieleserien gemeinsam? Sie werden schon länger nicht mehr weiterentwickelt.
Warum sterben gewisse PC-Spieleserien praktisch aus, andere laufen aber munter weiter, um teilweise jährlich mit einem neuen Update im Regal zu stehen? Darauf gibt es keine einfache Antwort. Manchmal wurde der Entwickler einer erfolgreichen PC-Serie eines Tages von einem Branchenriesen geschluckt. Die Serie bekam dann eine neue Richtung, war nicht mehr so erfolgreich, die Köpfe hinter der Idee verließen die Firma, die Serie verschwand dann klammheimlich. Beispiele dafür gibt es genug und die milliardenschweren Übernahmen der letzten Jahre haben die PC-Landschaft nachhaltig verändert.
Ein wunderbares Beispiel dafür sind die Projekte der Firma Origin Systems wie Wing Commander oder Ultima, die praktisch alle nach der Übernahme durch Electronic Arts verschwunden sind. Bei einigen Serien war aber auch einfach das Konzept ausgelutscht, für einen neuen Teil konnte kein Geldgeber gefunden werden. In den Zeiten eher unabhängiger Studios war das kein Einzelfall. Zum Glück wurden einige bereits verschollen geglaubte Serien durch Crowdfunding über Plattformen wie Kickstarter wiederbelebt. Erwähnenswert sind zum Beispiel Elite Dangerous oder Divinity: Original Sin. Und manchmal bereut ein Publisher seine Entscheidungen auch. Microsoft löste die Studios Ensemble (u. a. Age of Empires) und Aces (u. a. Flight Simulator) auf, nur um dann viele Jahre später die bekannten Marken mit anderen Studios erfolgreich zu rebooten.
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Am besten geben sie uns doch einfach beide Spiele als Remake
Der Mann heißt "David Lagettie" er hat 2018 angefangen alle Microprose Rechte aufzukaufen.
Apropos Bluebyte:
!!! Schleichfahrt !!!
(Und nein, Aquanox zählt ganz bestimmt nicht.)
D.T.V.R. 2 würde ich auch sehr begrüßen.
das eine ist Rundenstrategie und die anderen beiden Echtzeitstrategie (und Star Trek: Infinite ist positiv ausgedrückt maximal durchschnittlich und wurde von den Entwicklern sehr schnell einfach fallengelassen, was halt so wie es damals gelaufen ist mal gar nicht ging!).
Also ein Remake von Birth of the Federation was natürlich bei der Rundenstrategie bleibt (und bitte mit rundenbasiertem Raumkampf)!
Beim Master of Orion Remaster z.B. fand ich es freundlich ausgedrückt maximal bescheiden, dass sie statt den schönen rundenbasierten Weltraumkämpfen unbedingt Echtzeitkämpfe einbauen mussten...
Falls man einmal Birth of the Federation gespielt hat und das Gameplay mit Stellaris vergleicht, nein, das Spielgefühl der beiden ist für mich da absolut nicht zu vergleichen!
No one lives Forever 1 und 2 (was wegen der Rechte nicht passieren wird)
und für die Single Player Egoshooter fänd ich Medal of Honor - Allied und Pacific Assault mit so richtig geiler Grafik wirklich cool
das eine ist Rundenstrategie und die anderen beiden Echtzeitstrategie (und Star Trek: Infinite ist positiv ausgedrückt maximal durchschnittlich und wurde von den Entwicklern sehr schnell einfach fallengelassen, was halt so wie es damals gelaufen ist mal gar nicht ging!).
Also ein Remake von Birth of the Federation was natürlich bei der Rundenstrategie bleibt (und bitte mit rundenbasiertem Raumkampf)!
Beim Master of Orion Remaster z.B. fand ich es freundlich ausgedrückt maximal bescheiden, dass sie statt den schönen rundenbasierten Weltraumkämpfen unbedingt Echtzeitkämpfe einbauen mussten...
Falls man einmal Birth of the Federation gespielt hat und das Gameplay mit Stellaris vergleicht, nein, das Spielgefühl der beiden ist für mich da absolut nicht zu vergleichen!
Ich fand alle diese rundenbasierten Games auch meist sehr tröge. Taktik ist egal und dein PC-Gegner weiß sowieso schon was du für einen Angriff geklickt hast.