Rettung alter Spiele: GoG braucht Unterstützer, "die nicht drauf scheißen"
Die Plattform GOG wirbt erneut für ihre Initiative zur Bewahrung klassischer PC-Spiele. Auslöser sind deutliche Worte aus der Branche, die das Engagement der Spielerschaft in den Mittelpunkt stellen.
GOG sieht die Mission der Spielbewahrung erneut im Fokus der öffentlichen Debatte. Hintergrund sind Aussagen von Dave Oshry, CEO des US-Publishers New Blood Interactive, der in einem Interview die langfristige Perspektive der Plattform indirekt von der aktiven Unterstützung durch die Community abhängig gemacht hat.
In einem Interview stellte er sinngemäß klar, dass das Erhalten von Spielen nur dann funktioniere, wenn genügend Menschen sich tatsächlich dafür interessieren und entsprechend handeln. GOG brauche Unterstützer, die in Anlehnung an eine Aussage von PC Gamer eben nicht "drauf scheißen". Wer den Erhalt alter PC-Spiele befürwortet, müsse diese Titel auch erwerben oder entsprechende Initiativen unterstützen, so der Kern der Aussage.
GOG positioniert sich seit Jahren als DRM-freie Alternative im PC-Markt. Spiele lassen sich lokal installieren, sichern und unabhängig vom Client starten. Damit unterscheidet sich die Plattform strukturell von Anbietern wie Valve mit Steam, wo DRM-Mechanismen vielfach Teil der technischen Infrastruktur sind.
Parallel investiert GOG nach eigenen Angaben gezielt in die technische Restaurierung älterer Titel. Ziel ist es, historische PC-Spiele auf modernen Betriebssystemen lauffähig zu halten. Dazu zählen Kompatibilitätsanpassungen, aktualisierte Renderer, angepasste Steuerungsschemata sowie optionale Cloud-Speicherstände.
Zusätzlich setzt die Plattform auf ein freiwilliges Unterstützermodell. Über das Patrons-Programm können Nutzer Restaurierungsprojekte finanziell begleiten und über Prioritäten abstimmen. Aber auch dieses Instrument basiert jedoch auf aktiver Beteiligung. Ohne eine ausreichend große Zahl zahlender Unterstützer lassen sich technische Anpassungen und Lizenzfragen langfristig leider wohl kaum stemmen.
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In einem Interview stellte er sinngemäß klar, dass das Erhalten von Spielen nur dann funktioniere, wenn genügend Menschen sich tatsächlich dafür interessieren und entsprechend handeln
Eine Umfrage dazu hier kann man sich natürlich sparen, würden 83% mit Ja herauskommen.
Es ist ja auch nicht so, dass alles einfach so verschwindet. Zeug ab den späten 90ern ist ja gerne noch verfüg- und spielbar.
Die Idee Spiele auch in die Moderne zu retten finde ich richtig gut aber hier muss GoG auch dafür sorgen dass die Präsentation besser wird, sonst grast man nur die Nerds von früher ab die eben diese Spiele gespielt haben und aktiv danach suchen.