Preis-Gerüchte zu GTX 1080/1070, AMD-Zen-Dies mit acht Kernen, Monster-Patch für Quantum Break: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick
Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: Preis-Gerüchte zu GTX 1080/1070, AMD-Zen-Dies mit acht Kernen, Monster-Patch für Quantum Break
Gerüchten zufolge werden die kommenden Nvidia-Grafikkarten Geforce GTX 1080 und 1070 teurer als die Vorgängermodelle GTX 980 und 970 - zumindest in Taiwan-Dollar. Die umgerechneten Preisangaben mit fünf Prozent Mehrwertsteuer liegen bei rund 870 US-Dollar für die GTX 1080 und 620 US-Dollar für die GTX 1070. Das legt eher einen Vergleich mit den Modellen GTX 980 Ti und 980 nahe. Ein weiteres Gerücht besagt, dass die GTX 1060 auf Basis der GP104-GPU mit 6 GiByte GDDR5-Speicher erscheint. Geht es nach den News-Kommentaren würde sich Nvidia mit der Preisgestaltung wenig Freude machen. Einige Community-Mitglieder wie brooker setzen darauf, dass AMD bei der nächsten Generation technisch überzeugen und Nvidia preislich unter Druck setzen kann. TheNewNow hält die Preise für akzeptabel, aber nur unter einer Bedingung: "Wenn Nvidia jetzt keine Ti-Variante und Titan-Version nachschiebt, wird es wirklich die schnellste Grafikkarte sein. Dann sag ich auch nichts gegen die Preise." Für einige Leser ist es also entscheidend, ob die Produkte für Enthusiasten gedacht sind oder dem Performance-Segment zuzurechnen sind.
AMDs Zen soll einer italienischen Website zufolge zumindest zu Beginn mit acht Prozessorkernen auf einem Die hergestellt werden. Da bei der Fertigung zwangsläufig teildefekte CPUs anfallen ist mit günstigeren Varianten mit sechs Kernen ist zu rechnen. Für Vier- oder Zweikernprozessoren mit Zen-Architektur sieht es aus wirtschaftlicher Sicht aber wohl eher schlecht aus, zumindest für den OEM-Markt sind aber Vierkerner denkbar. Bei Zwei- und Vierkernern wird AMD zukünftig voraussichtlich auf Bristol-Ridge-APUs setzen. Bei Intel steht zwar schon ein Core i7 mit zehn Kernen in den Startlöchern, der Core i7-6950X für voraussichtlich 1.500 US-Dollar liegt aber in einem Preisbereich, der für die meisten PC-Spieler nicht relevant ist. Im Kommentarbereich nehmen die meisten Leser die Meldung entspannt auf. Beim nächsten Upgrade möchte die Mehrheit ohnehin auf acht oder zumindest sechs Kerne setzen. Loc-Deu hofft darauf, dass sich die deaktivierten Kerne eines Zen-Hexacores freischalten lassen. Dazu müssten die Kerne ähnlich wie bei manchen Prozessoren des Typs Phenom II X2/X3 deaktiviert werden.
Nachdem Quantum Break in der PC-Version mit einigen technischen Mängeln enttäuschte, legte Remedy nach. Die Entwickler veröfffentlichten einen Patch mit satten 27 GByte, der unter anderem das Deaktivieren des Hochskalierens der Auflösung ermöglicht. Wie unser Nachtest von Quantum Break zeigt, plagen das Spiel leider immer noch technische Probleme. Die Ursache scheinen in vielen Fällen allerdings die Restriktionen der Universal Windows Platform (UWP) zu sein, die mit dem Windows (10) Store zusammenhängen und von Microsoft behoben werden müssten. Für Unmut sorgt in der Community nicht nur der Zustand des Spiels, sondern die Größe des Patches. Für den Download müssen Spieler mit einer kleinen DSL-Leitung den PC die ganze Nacht lang laufen lassen. beren2707 weist darauf hin, dass 27 GByte etwa der Hälfte der gesamten Datenmenge des Spiels entsprechen. Herbssturm meint: "Da merkt man, dass dieses Spiel hauptsächlich ein Konsolentitel ist und die PC-Version nur mehr schlecht als recht zum Laufen gebracht worden ist."
