PS4 mit Low-End-Hardware, Core i7-4770K im Test, Telekom plant DSL-Drosselung: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick
Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: PS4 mit Low-End-Hardware, Core i7-4770K im Test, Telekom plant DSL-Drosselung
Für Aufsehen sorgte eine Äußerung von Tony Tamasi, seines Zeichens Senior Vice President of Content and Development bei Nvidia. Gemäß Tamasi ist die kommende Playstation 4 bereits veraltet, wenn Sie auf den Markt kommt. Eine Geforce GTX 680 liefere die doppelte Leistung und sei bereits im März 2012 erschienen. Mit der Leistung der PS4 müsse man sich fünf bis zehn Jahre lang abfinden, während PC-Nutzer bei Bedarf die Leistung durch Aufrüsten einfach steigern können. Tamasi rechnet daher damit, dass die Next-Gen-Konsolen hinsichtlich der Leistung sehr schnell eine ganze Größenordnung hinter den PC zurückfallen. In der PCGHX-Community wurde Tamasi zwar teilweise zugestimmt, viele Nutzer vermuteten aber, dass Tamasi vor allem deshalb gegen die PS4 wettert, weil CPU und GPU von AMD stammen.
Heiß diskutiert wurde außerdem ein Leak der Website Tom's Hardware. Dort tauchte nämlich vor einigen Tagen ein Test eines Core i7-4770K auf, der zur neuen Haswell-Generation zählt. Gegenüber der aktuellen Ivy-Bridge-Prozessorreihe steigt die CPU-Leistung nur geringfügig an, auch die schnellere integrierte GPU macht keinen extrem großen Leistungssprung. Im Kommentar-Thread zeigten sich einige Community-Mitglieder enttäuscht von der geringen Mehrleistung und spekulierten über die Gründe: Während manch einer strategische Überlegungen hinter den geringen Leistungssprüngen vermutet, denken andere Forennutzer, dass der schwächelnde Desktop-Markt und technische Gründe dafür verantwortlich sind. Ein geringer Energiebedarf sei beispielsweise heute wesentlich wichtiger für viele Käufer als ein paar Prozent mehr Leistung.
In neuen DSL-Verträgen der Telekom könnte vielleicht schon bald eine DSL-Drosselung auf 384 KBit/s verankert sein, falls das Datenvolumen eines Anwenders zu hoch ausfällt. Je nach Tarif könnte bereits ab 75 GB eine Drosselung des Durchsatzes stattfinden. Der Konzern würde sich damit an Mobilfunkverträgen orientieren, bei denen solche Maßnahmen auf Akzeptanz stoßen. In der Community sorgte diese Nachricht größtenteils für Empörung oder zumindest Ablehnung. Viele Nutzer wiesen darauf hin, dass sie an ihrem Standort kaum Alternativen zur Telekom haben und monatlich auf ein höheres Datenvolumen kommen. Einige Diskussionsteilnehmer wiesen aber darauf hin, dass die Telekom bereits jetzt eine Drosselungs-Option in DSL-Verträgen verankert hat und ihres Wissens davon noch keinen Gebrauch gemacht hat. Außerdem handele es sich nur um Gerüchte, die keinen Einfluss auf bestehende Verträge haben.
