Far Cry Primal im Technik-Test und mit Kartenvorlage aus Far Cry 4, (keine) Hardware-Upgrades für Xbox One: Heiße Themen im Community-Wochenrückblick
Auch in dieser Woche, die sich allmählich dem Ende zuneigt, haben die Community-Mitglieder im PC-Games-Hardware-Extreme-Forum aktuelle Spiele- und Hardware-Themen besprochen - Grund genug, einige der interessantesten Diskussionen noch einmal Revue passieren zu lassen. Heute: Far Cry Primal im Technik-Test und mit Kartenvorlage aus Far Cry 4, (keine) Hardware-Upgrades für Xbox One
Far Cry Primal ist vor wenigen Tagen erschienen und wurde von PCGH bereits einem Technik-Test unterzogen. Bei der Analyse zeigte sich, dass das Spiel zumindest in Full HD auch mit einer 2-GiByte-Grafikkarte ordentlich läuft. 3 beziehungsweise 3,5+0,5 GiByte der GTX 970 sind für WQHD ausreichend, für Ultra HD sollten aber mindestens 4 GiByte Grafikspeicher vorliegen. Das Spiel profitiert leicht von mehr als vier Kernen, allerdings kostet SMT bei mehr als vier Kernen Leistung. Das Spiel liegt Radeon-Grafikkarten vergleichsweise gut, so nimmt es beispielsweise eine Fury X bereits in Full HD mit einer Titan X auf, während die R9 Fury die GTX 980 stets im Griff hat. In der Community wurde es positiv aufgenommen, dass PCGH sämtliche Grafikkarten auch in der 21:9-Auflösung 3.440 × 1.440 geprüft hat. Im Einzelnen griffen die Leser bestimmte Beobachtungen auf, etwa der recht große Vorsprung der GTX 980 Ti auf andere Nvidia-Modelle.
Wer sich die Karten der Spielwelt von Far Cry 4 und Far Cry Primal im Direktvergleich ansieht, erkennt, dass es auffällig viele Übereinstimmungen gibt. So liegen etwa ganze Flussläufe und einige Seen an gleicher Position und im gleichen Abstand voneinander entfernt. Ein Zufall scheint es nicht zu sein, da bereits bei Far Cry Blood Dragon die Karte einer südlichen Insel aus Far Cry 3 wiederverwertet wurde. Interessant ist, wie sich die Community zu dem Map-Recycling bei Far Cry Primal äußert. Lars-G90 etwa meint, dass man sich über den Umstand nicht künstlich aufregen sollte. "Scheint ja keinem Tester und bisher auch keinem Spieler aufgefallen zu sein, also ein paar Entwicklungsstunden gespart und keinem tut's weh." SKPC ist ähnlicher Meinung, bringt aber ein anderes Argument hervor: "Warum sollte man auch eine neue Karte erstellen, wenn das Spiel in der gleichen Gegend nur einige tausend Jahre vorher spielt?" tdi-fan betont, dass es sich nicht um eine 1:1-Kopie handelt. Eine bereits erstellte Karte aus dem Vorgänger als Vorlage zu nutzen, hält das Community-Mitglied aus wirtschaftlichen Gründen für gerechtfertigt. Ein um 10 oder 20 Euro reduzierter Preis wäre ihm zufolge für das Spiel allerdings angemessener. Andere Leser haben für den Schritt kein Verständnis: alm0st hält die Vorgehensweise für "dreist" und Birdy84 meint, dass es "eine Frechheit" sei, das Spiel zum Vollpreis zu verkaufen. Viele Kritiker scheint vor allem zu stören, dass das mittlerweile als Ubisoft-Formel bekannte Gameplay in verschiedenen Open-World-Spielen des Publishers kaum variiert. Während sich Synoche für die urzeitliche Spielwelt samt eigener Sprache begeistern kann und sich daher die Collector's Edition gegönnt hat, reicht das AlphaNUSS nicht aus: "Ich finde das Setting ja sehr interessant, aber auf die typische Ubisoft-Formel habe ich einfach keinen Bock mehr", meint das Community-Mitglied.
Phil Spencer von Microsoft sorgte diese Woche für einigen Wirbel, denn eine Aussage von ihm ließ die Interpretation zu, dass möglicherweise ein Hardware-Upgrade für die Xbox One ansteht. Phil Spencer sprach von "mehr Hardware-Innovationen als jemals zuvor" und der Möglichkeit, dass "innerhalb einer Generation neue Hardware-Fähigkeiten eingeführt werden". Völlig abwegig wäre ein Hardware-Upgrade nicht, denn einerseits bietet die Playstation 4 in manchen Spielen eine höhere Bildqualität und hat sich bisher besser verkauft, andererseits gab es bereits in der Vergangenheit Hardware-Erweiterungen wie das Expansion Pack für den Nintendo 64 oder das 32X-Modul für das Sega Mega Drive. Inzwischen rückte Phil Spencer die Aussage allerdings gerade: "Hey, alles wir sagen wollten ist, dass ein Spiel ein Spiel ist - ganz gleich auf welcher Plattform." In der Community gehen die Meinungen zu Hardware-Upgrades für Konsolen stark auseinander, wie ein Blick in den Kommentarbereich beweist. Berkeley könnte sich beispielsweise eine neue, teurere Version der Xbox One vorstellen, welche mit mehr Grafikleistung für 60 Fps in Full HD geeignet ist. Da sich Konsolen durch eine einfache Konfiguration auszeichnen, bezweifeln allerdings viele Community-Mitglieder, dass die Nutzer für ein Upgrade zu begeistern wären. Colorona schlägt deswegen zur Umsetzung vor "Die Spiele müssten nur selbstständig erkennen, ob sie auf der "starken" oder "schwachen" Xbox laufen" und hält es für wichtig, dass die Spiele auch mit der Basisversion (mit reduzierten Details) laufen.
