Smartphone-Studie: Fast ein Viertel aller Jugendlichen "süchtig"
Laut einer wissenschaftlichen Studie von BMC Psychiatry zeigen fast ein Viertel aller befragten Jugendlichen suchtähnliche Symptome beim Entzug ihres Smartphones.
Seit im Jahr 2007 das erste iPhone vorgestellt wurde und dann ab dem Jahr 2009 nicht nur der Appstore, sondern auch noch Googles Android auf den Markt kam, sind Smartphones nicht mehr wegzudenken. Das Kings College in London hat nun in einer Erhebung untersucht, wie die Beziehung zwischen smartem Telefon und Jugendlichen ist. Hierzu wurden 41 verschiedene wissenschaftliche Studien analysiert. Insgesamt sind so die Aussagen von 42.000 Befragten in die Erhebung mit dem Titel "Problematische Smartphone Nutzung" eingeflossen. Bei 23 Prozent aller Befragten ruft der Entzug ihres Smartphones suchtähnliche Symptome hervor.
Symptome und Bedeutung des Smartphones
Als suchtähnliche Symptome bezeichnen die Wissenschaftler rund um Dr. Nicola Kalk, Angstzustände, weil die Betroffenen ihr Telefon nicht nutzen durften. Auch mangelndes Maßhalten beim Gebrauch des Smartphones, sowie eine Nutzungsdauer, die deutlich zulasten anderen Aktivitäten geht, gehören zu den Merkmalen einer Sucht.
Unklar ist, ob die Betroffenen nach ihren Smartphones oder nach bestimmten Apps süchtig waren. Eltern sollten genau im Auge behalten, wie lange ihr Nachwuchs am Smartphone hängt. In einer anderen Erhebung zeigt sich, dass das Smartphone mittlerweile die am häufigsten genutzte Spieleplattform der Welt ist. Das meiste Geld verdienen Spiele-Entwickler allerdings nicht mit dem einmaligen Verkauf von Mobile Games, sondern durch Mikrotransaktionen innerhalb der Spiele-Apps.
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Fakten zur Erhebung rund um die Smartphone-Nutzung von Jugendlichen:
- Das Kings College in London hat 41 verschiedene Studien rund um das Thema Smartphone-Nutzung ausgewertet. Das Ergebnis lautet, dass fast ein Viertel aller 42.000 befragten Jugendlichen suchtähnliche Symptome bei einem Entzug ihres Smartphones zeigen.
- So sei eine Nutzungsdauer, die zulasten anderer Aktivitäten geht, ebenso ein Indiz für Suchtverhalten, wie mangelndes Maßhalten beim Gebrauch des Geräts.
Quelle: BBC

Aber sie waren eben daheim. Und man hatte noch kein Internet.
Heute ist alles durch das Internet und mobile Geräte überall abruf - und verfügbar. Und erreichbar.
Deswegen ist es für viele wichtig ihr Smartphone jederzeit "am Mann" zu haben.
Mhm. Auch da nicht - da gibts ne WA Gruppe, es werden 3 Termine angegeben, wo man sich treffen könnte. Der Termin, an dem die meisten können wird gewählt. ^^
Also mir ist keine umständlichere Kommunikation aufgefallen (mit Ausnahme der "Twitch-Sprache" vielleicht). Ansonsten ist kommunikativ zumindest in meinem Umfeld eigentlich "alles beim Alten" (und da hab ich ja auch die "pre-smartphone Ära" mitgemacht). Kann natürlich an meinem Umfeld liegen - bei uns wird beispielsweise auch bei einem geselligen Abend das Handy weggelegt bzw. Kneipenrunden gerne über "wer zuerst das Handy angrabscht bezahlt" geregelt.