Oculus Rift und HTC Vive: Preis, Systemanforderungen, Spiele - Das sagen die PCGH-Leser
In einer Umfrage, an der über 1.100 PCGH-Leser teilgenommen haben, ging es um die Akzeptanz von Virtual-Reality-Hardware wie Oculus Rift und HTC Vive. Wir stellen nun die Ergebnisse der Umfrage vor, die doch die eine oder andere Überraschung beinhaltet.
Ab Ende März beginnt der nächste Versuch, Virtual Reality im Massenmarkt zu platzieren. Die ersten Oculus-Rift -Headsets werden dann verschickt und im April folgt auch der zweite große Marktteilnehmer, die Vive von HTC / Valve. Nachdem Oculus VR bereits vorgeprescht ist und seine Rift zur Vorbestellung für rund 740 Euro (inklusive Porto) anbietet, wird HTC im Februar nachziehen - mit einem mutmaßlich noch höheren Preis. Anlass genug, eine Umfrage zum Thema VR durchzuführen. Genau 1.111 Teilnehmer haben mitgemacht und die Ergebnisse präsentieren wir Ihnen hier.
Grundsätzlich sind die Umfrage-Teilnehmer sehr VR-affin, was in der Deutlichkeit vielleicht überrascht. So sind 96% Teilnehmer grundsätzlich an der Thematik interessiert, nur 4% verneinen ein Interesse. Eigentlich also perfekte Aussichten dafür, dass VR auch in der Masse (der Nerds) ein großes Thema werden kann. Und immerhin konnten auch schon 36% der Befragten einmal eine VR-Brille ausprobieren. Aber eine grundsätzliche Hürde gibt es dabei doch und zufälligerweise ist die Gruppe derjenigen, deren PC nicht schnell genug für VR ist, ebenso hoch. 36% der Teilnehmer geben nämlich an, die Oculus-Rift-Mindestanforderungen - GTX 970 bzw. R9 290 und Intel Core i5-4590 - aktuell nicht zu erreichen. Allerdings dürfte dieser Anteil schnell kleiner werden, wenn die nächste Aufrüstrunde ansteht. Beachtenswert: Immerhin 21 Prozent der Teilnehmer können sich vorstellen, für VR eine zweite Grafikkarte zu kaufen; 24% sind noch unsicher, 54% lehnen es ab.
Die Basis für einen VR-Erfolg ist also da, aber wie steht es um die konkreten Kaufabsichten? 5 Prozent der Teilnehmer geben an, bereits eine VR-Brille bestellt zu haben. 24 Prozent wollen das voraussichtlich ebenfalls noch 2016 erledigen. Dazu kommen 26 Prozent, die voraussichtlich erst im kommenden Jahr zuschlagen wollen. Die zahlenmäßig größte Gruppe ist die der Zweifler - 29 Prozent sind sich beim Thema VR generell noch unsicher. Nur 15 Prozent wollen keinesfalls eine entsprechende VR-Brille kaufen. Und welche VR-Brille zieht das größte Interesse auf sich? Nach unserer Umfrage liegt die Rift mit 74 Prozent knapp vor der Vive mit 65 Prozent. Deutlich geringer fällt das Interesse bei Playstation VR (17%) und Galaxy VR (6 Prozent) aus.
Was ist das größte Hindernis für den Kauf einer VR-Brille? Hier liefern die Teilnehmer eindeutige Antworten. 78 Prozent finden, dass ein zu hoher Preis den Kauf verhindert. 50 Prozent sehen zu wenig VR-Spiele als Hindernis, 24 Prozent die Technik (z. B. Übelkeit). Beim Thema Preis zeigen sich die Teilnehmer sensibel. 86 Prozent empfinden den aktuellen Preis der Rift als zu hoch, nur 14 Prozent finden ihn akzeptabel. Und dabei zeichnet sich eine klare Preis-Schmerzgrenze ab: 83 Prozent empfinden einen Preis bis 500 Euro noch als okay, nur 17 Prozent können sich einen höheren Preis vorstellen. Für 49 Prozent der Teilnehmer, also ziemlich genau die Hälfte, liegt die Schmerzgrenze bei 400 Euro.
Fazit: VR-Umfrage
Unsere Umfrage bietet eindeutige Aussagen. Das Interesse an VR ist riesig, aber der aktuelle Preis der Rift wird als deutlich zu hoch eingeschätzt. Beim jetzigen Preis bleibt die Rift ein Nischenprodukt und das ist gerade für die Software-Entwicklung eine kleine Gefahr. Wer will schon Spiele für eine Hardware entwickeln, die keine nennenswerte Basis besitzt? Oculus will das Thema unter anderem durch Exklusivspiele (was vielerorts kritisiert wird) und den Oculus Store pushen, aber wie viele Spiele wirklich bis Jahresende erscheinen, lässt sich aktuell nicht seriös sagen. Von daher ist es vermutlich auch keine schlechte Taktik, noch etwas abzuwarten und auf die Erfahrungsberichte der VR-Erstkäufer sowie die Entwicklung beim Software-Angebot zu warten.

Auf mich wirkt es eherlich gesagt etwas befremdent, so viel Immersion ist mir persönlich schon unangenehm.
Vielleicht liegts aber auch einfach nur daran, dass man mit den Dingern aussieht wie ein Vollidiot. Jedenfalls stehen bei den Demos immer alle mit offenen Mündern da und wirken, als hätten sie motorische Fehlfunktionen
und beim Prozessor steht auch ein X habe den 8370 8x 4 ghz ist schecht oki meine fresse kann nicht sein das das tool sagt ein FM2 AMD A10-7850K ist besser ich hole mir ne playstation vr und gut ist mir echt zu blöde wenn es schon am tool hapert es kann nicht sein das die brille nur einen cpu Hersteller untersützt
R.I.P Oculus Rift
Erst mit Cardboard finde ich VR so faszinierend, vorher habe ich kaum Erfahrung mit VR gehabt.