Oculus Rift S: Statt neuer Rift 2 nur leichtes Hardware-Update; Palmer Luckey ist skeptisch
Nachdem vor wenigen Tagen mit Brendan Iribe ein weiteres Oculus-Gründungsmitglied ausgeschieden ist, hieß es, dass auch die grundlegend neu gestaltete Oculus Rift 2 eingestellt sei. Diese Gerüchte scheinen sich nun zu bestätigen. Stattdessen gibt es demnächst wohl ein geringfügiges Hardware-Upgrade mit dem Namen "Rift S".
Die Entwicklung von Virtual Reality könnte durch die Akquise von Oculus VR durch Facebook einen deutlich anderen Kurs nehmen, als die Oculus-Gründer dies ursprünglich vorgesehen hatten. Vor etwa einer Woche ist nach Palmer Luckey auch Brendan Iribe aus dem Unternehmen ausgeschieden. Angeblich deshalb, weil seine Vorstellung von einer grundlegend neu designten Rift 2 mit ausgereizter Hardware nicht von Facebook geteilt wurde.
Oculus Rift S: Hardware-Upgrade mit internen Tracking-Sensoren?
Einem Bericht von Techcrunch zufolge, der sich auf interne Quellen bei Facebook beruft, sei die von Iribe präferierte Rift 2 tatsächlich eingestellt worden. Stattdessen entwickle das Unternehmen ein bloßes Upgrade des alten Oculus Rift Headsets. Um die Zugänglichkeit des Systems zu verbessern, sei unter anderem geplant, das Tracking-System mit extern aufgestellten Sensoren durch ein internes Tracking-System im Headset zu ersetzen. Das wäre ein ähnliches Konzept wie bei der Oculus Quest. Außerdem soll die Display-Auflösung geringfügig verbessert werden.
Währenddessen meldete sich auch der Ex-CEO von Oculus VR, Palmer Luckey zu Wort: Er vertritt die Auffassung, dass nicht ein hoher Preis potentielle Kunden abschrecke, sondern lediglich eine nicht ausreichend gute Qualität der VR-Erfahrung. Ihm zufolge wäre Virtual Reality auch dann nicht beliebt, wenn die Hardware komplett kostenlos sei. Außerdem sei keine VR-Hardware auf dem Markt oder zumindest absehbar, die gut genug sei, um wirklich den Weg in den Mainstream zu finden. Gerade deshalb seien größere Investments in die Technologie erforderlich - damit meint er vermutlich jene, die Facebook jetzt gerade nicht tätigt.
Quelle: Techcrunch, Palmer Luckey
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Der Rest ist von Oculus programmiert und publiziert. Schließlich läuft eine vereinfachte Version von OculusHome darauf.
Ich habe auch eine GearVR, aber die verstaubt tatsächlich schon seit Ewigkeiten in ihrer Box, lange bevor ich die Oculus Rift gekauft habe.
Die Steuerung war, auch mit Bluetooth-Controller, nicht gut genug, die Framerate zu niedrig und ganz besonders der Content zu mau.
An der Rift werde ich noch sehr lange Spaß haben - einfach weil dort ein leistungsfähiger Windows-PC (mit all seinen Möglichkeiten und Mods/Tweaks) dranhängt und es 'Stand Nov 2018' schon jede Menge Content gibt.
Genau deshalb ist Samsungs Gear VR so erfolgreich. Das gibt es im Bundle mit vielen 2-Jahres-Verträgern "kostenlos", und es gibt auch einige interessante Games wie dass neue Doom dafür.
Schon Anfang 2017 gab es eine User-News von mir dafür:
Samsung gewinnt das VR-"Rennen" mit 4,51 Millionen verkauften Gear VR
, mit entsprechend viel Widerstand aus der Community.
Unterm Strich hatte ich wieder einmal Recht, dass OR scheitern wird, sich PS VR mindestens ebend so gut verkauft, und der "Sieger" am Schluss eine auf Smartphone basierten Lösungen ist, was wie schon in meiner User-News dargestellt Samsungs Gear VR ist.
2.
Seit 2015 experimentiert Samsung mit Smartphone-VR, ohne durchschlagenden kommerziellen oder wenigstens technischen Erfolg.
...
Inoffiziell hieß es aus Samsungs Reihen, dass das Unternehmen enttäuscht sei vom Virtual-Reality-Markt und nun in Kollaboration mit Microsoft verstärkt an einer autarken Mixed-Reality-Brille mit Windows-Unterstützung arbeite, um das Potenzial der Technologie besser zu verstehen.
Also ich werde es mir immer noch nicht holen.
Billige Kopfhörer hat die Oculus Rift schon mal gar nicht.
Ich bin eher audiophil, habe Studiokopfhörer am PC und eine professionelle Soundkarte, daher kann ich behaupten, dass die Rift Kopfhörer vergleichsweise wirklich großartig sind.
Das "kleine Display" Display hat nunmal nahezu WQHD Auflösung, die beiliegenden "Webcams" haben eine Abtastfrequenz von 1000Hz und arbeiten mit Infrarot.
Hinzukommen die Gyroskope in Brille und Controllern. Die Verarbeitung der CV1 ist enorm hoch und die Controller saumäßig robust.
Der Bundlepreis von 400€ (zb am PrimeDay oder BlackFriday) ist für Brille, 2x Sensoren, 2x Controller, 6x Spiele (darunter RoboRecall) absolut gerechtfertigt.
@Topic:
Ich finde es sehr schade, dass das Project Rift so verschandelt wird und falsch weiterentwickelt wird.
Internes Tracking kann nicht so gut wie sensorgestütztes Tracking sein, da man in vielen Spielen auch die Controller außerhalb des Sichtfeldes verwendet.
Sage dazu nur Magazin aus dem Hüftholster ziehen beim Nachladen.
Ich will eine professionelle VR-Brille und kein rundgelutschtes Mainstreamprodukt.
Naja ich bin ein freier Mensch, niemand hält mich davon ab in ~zwei Jahren eine neue VR Brille eines "besseren" Herstellers zu kaufen.
Also ich werde es mir immer noch nicht holen.
Das ist lächerlich......
P. Luckey hat versprochen das OR für den Massenmarkt konzipiert wird bei der Kickstarter Kampagne, und sich schnell durchsetzen wird.
Und heute lästert er gegen seinen EX-Arbeitgeber und kritisiert die Ausrichtung von OR.