Oculus Rift: Carmack verklagt Zenimax auf 22,5 Mio. USD
Im Streit zwischen Zenimax und Facebook gibt es eine neue Wendung. John Carmack hat nun Zenimax verklagt, weil angeblich noch 22,5 Millionen US-Dollar vom Verkauf des Studios id Software offen seien. Er fordert nun die Zahlung des noch offenen Betrags ein, auch wenn man sich an anderer Stelle wegen angeblichen Diebstahls von Code in den Haaren liegt.
Der Streit zwischen Oculus VR und Zenimax geht in die nächste Runde. Stein des Anstoßes ist seit dem Start der Auseinandersetzung 2014 der Wechsel von John Carmack von id Software zur Oculus VR. Von der Zenimax-Tochter soll er Code mit zu Facebook, dem heutigen Eigner von Oculus VR, genommen haben, um die Oculus Rift weiterzuentwickeln. Zenimax behauptet, ohne den Code sei die Entwicklung nie möglich gewesen.
Ein Gericht in Dallas hat mittlerweile auch bestätigt, dass Facebook 500 Millionen US-Dollar an Zenimax überweisen muss. Die Summe aus 500 Millionen US-Dollar setzt sich wie folgt zusammen: Oculus muss 200 Millionen USD für den Bruch eines Geheimhaltungsabkommens bezahlen, 50 Millionen USD ist eine Urheberrechtsverletzung wert, weitere je 50 Millionen US-Dollar müssen Palmer Luckey und John Carmack für ihre Falschaussagen hinblättern und noch einmal 150 Millionen USD muss Brandan Iribe, Softwareentwickler und Mitgründer von Oculus VR, ebenfalls für Falschaussagen zahlen. Das Urteil ist noch nicht rechtsgültig.
Nun gießt John Carmack aber selbst weiteres Öl ins Feuer, indem er Klage gegen Zenimax erhebt. Er will 22,5 Millionen US-Dollar aus dem Verkauf von id Software an Zenimax. Von der vereinbarten Summe hätte Zenimax acht Jahre nach dem Verkauf die letzte Rate nicht überwiesen - wohl wegen der rechtlichen Streitigkeiten. Zum Zeitpunkt des Verkaufs war Carmack der größte Anteilseigner bei id-Software, die Anteile sollen 45,1 Millionen US-Dollar wert gewesen sein. Insgesamt sollte Zenimax 150 Millionen US-Dollar für den Kauf von id Software hinblättern.
Bei Zenimax sieht man das alles etwas anders. In einem ersten Statement verweist man darauf, dass die Forderungen angesichts der jüngsten Vergangenheit nicht gerechtfertigt sind, wie auch ein Gericht bereits bestätigt habe. Danach werden noch ein paar Nettigkeiten ausgetauscht, auf die Carmacks Anwalt nicht weiter eingehen wollte. Carmack wurde bei der Verurteilung in Dallas aber nicht des Datendiebstahls bezichtigt. Der Ausgang des Streits ist offen.
Quelle: Dallas News

Und geht man 10 jahre in die Vergangenheit, da war MySpace noch größer. 3 Jahre später war die Plattform offline.
Facebook hat wohl gesehen, dass sie eine Bilderplattform benötigen, dann haben sie Instagram gekauft und danach war MySpace ausgebootet.
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