Geforce Now Beta mit Steam-Support auf der Shield TV verfügbar
Nvidia hat die Geforce Now Beta samt neuer Steam-Unterstützung nach den Windows- und Mac-Versionen nun auch auf die hauseigenen Shield TV gebracht. Der Clou: Anders als auf den PC-Plattformen können alle Besitzer den Dienst kostenlos nutzen. Sie bekommen innerhalb der Cloud mindestens das Äquivalent einer Geforce GTX 1080 Ti zur Verfügung gestellt.
Nvidia möchte seinen Cloud-Streaming-Dienst Geforce Now komplett umgestalten. Bisher sah das Modell ein monatliches Abonnement vor, mit dem man sich Rechenleistung vom Server gemietet hat und darauf ausgewählte Spiele laufen lassen konnte, die per Internetleitung auf einem Shield-Gerät mit angeschlossenem Display dargestellt wurden. Seit Anfang des Jahres läuft die Geforce Now Beta auf Windows -PCs und Mac-Geräten, die eine Verbindung mit den Spiele-Clients Steam (Valve), Uplay (Ubisoft), Epic Games Launcher beziehungsweise Battle.net (Blizzard) vorsieht. GOG und Origin sollen noch folgen. Dadurch werden deutlich mehr Titel unterstützt - Nvidia spricht von derzeit 225 -, die man zum Spielen anders als früher jedoch besitzen muss. Innerhalb der Beta ist der komplette Dienst kostenlos, das heißt, man muss für den "virtuellen PC" innerhalb der Cloud nichts bezahlen, sich aber auf eine Warteliste setzen lassen.
Geforce Now Beta: Kostenlos für alle Shield-TV-Besitzer
Inzwischen hat Nvidia die Geforce Now Beta auch auf die hauseigene Shield TV gebracht. Dort funktioniert der aktualisierte Dienst prinzipiell wie auf einem PC, wartet aber mit einem großen Vorteil auf: Alle Besitzer einer Shield TV können ohne Warteliste an dem Beta-Programm ohne Gebühr teilnehmen. Nvidia honoriert damit die Investition von bis zu 230 Euro in eine Streaming-Konsole, was nur fair erscheint. Wie schon bei den anderen Clients wirbt der Chiphersteller mit den 225 unterstützten PC-Spielen, darunter Playerunknown's Battleground (PUBG), Fortnite, Diablo 3 und League of Legends.
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Nvidia stellt den Geforce-Now-Beta-Teilnehmern eine Tesla P40, die Server-Variante der Geforce GTX 1080 Ti mit 24 GiByte GDDR5X-RAM, acht Kerne eines Xeon E5-2697 v4 sowie 16 GiByte DDR4-RAM zur Verfügung. Einzelne Nutzer berichten sogar, dass ihre Titel von einer Tesla P100 mit GP100-GPU gerendert worden seien - auszulesen über Tools wie Afterburner und Precision-X oder einfach die Grafikeinstellungen in Spielen. Nvidia gewährt 1 TByte Speicherplatz für Spieleinstallationen auf dem "virtuellen PC". Nach Abschluss der Beta soll der Dienst wieder kostenpflichtig werden.

... und so gut das auch alles funktioniert.... Streaming bleibt Streaming und wird den Haus Enthusiasten PC nicht schlagen. Schon allein wegen der Latenz, so gering sie auch sein mag.
Für alle die keinen solchen PC haben isses hingegen vielleicht mal nen Blick wert.