Nvidia Shield TV: Ursprung eines ungewöhnlich langlebigen Android-Geräts
Shield TV gehört zu den langlebigsten Android-TV-Geräten auf dem Markt. Die Entstehungsgeschichte der Plattform begann als Herzensprojekt früherer Nvidia-Ingenieure.
Die Nvidia-Shield-TV-Reihe begann als ein technisches Projekt, das aus dem Wunsch einiger Nvidia-Ingenieure heraus entstand, mehr als nur Grafikhardware zu bauen. Laut Senior VP Andrew Bell träumten viele der frühen Mitarbeiter davon, eine Spielkonsole herauszubringen. Doch statt CPU-Design, Betriebssystem und Spiele‑Ökosystem selbst zu entwickeln, führte diese Idee letztlich zur Shield-Plattform, zuerst als portables Gaming-Gerät, später auch als Streaming-Box für Android TV. Laut Bell sei die Entwicklung des Projektes auch zum Teil aus Eigennutz entstanden, um eine hochwertige Plattform für die Ingenieure selbst zu schaffen, die nicht im dominierenden Apple-Ökosystem steckt.
Tegra-SoCs als Grundlage
In einem Interview mit Ars Technica erklärt Bell, dass Nividia über Akquisitionen und Partnerschaften - etwa über die Übernahme von Portalplayer, die zur Entwicklung der Tegra-ARM-Chips führte - nach und nach die Bausteine zusammensetzte, die Shield TV möglich machten. Technisch basiert die Plattform auf dem Tegra-System-on-a-Chip, das ursprünglich für Tablets und Embedded-Anwendungen gedacht war. Zudem war Shield TV eines der ersten Konsumergeräte, das lokales Gaming, Streaming und Cloud-Gaming in einem Produkt zusammenführte.
Ungewöhnlich lange Softwareunterstützung
Seit der Einführung des ersten Shield TV im Jahr 2015 haben die Geräte von Nvidia kontinuierlich Software-Updates erhalten. Die lange Unterstützung seiner Android-TV-Geräte über viele Jahre hinweg geht weit über das hinaus, was bei Android-Geräten üblich ist. Da Nvidia die Kontrolle über die gesamte Hardware- und Softwarekette hat, können Treiber- und Systemanpassungen eigenständig und vergleichsweise unkompliziert vorgenommen werden.
Was zunächst als leidenschaftliches Konzept begann, ist heute eines der am längsten unterstützten Android-Geräte überhaupt. Zwar gab es seit 2019 keine neue Shield-Hardware mehr, doch Nvidia betont, dass man intern weiterhin an Ideen arbeite und Updates nicht bald enden sollen.
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Quelle: Ars Technica via PC Gamer

Das Shield Pro läuft nach wie vor butterweich und ohne Laderuckler. Das interne Upscaling funktioniert ganz ok, hilft auf jeden Fall bei alten Videos. Wenn man da jetzt neue Hardware und DLSS als Live-Upscaling und Fake Frames von 30Hz auf 120Hz hätte, das wäre schon was feines! Das wäre zumindest um Welten besser, als das was der TV selbst hochrechnet...
AV2 und Dolby Vision 2 stehen in den Startlöchern. Natürlich können sie auch ein neues Shield Pro mit nur AV1 herausbringen, aber dann hätten sie kein Alleinstellungsmerkmal mehr, da es bereits Android-Boxen mit AV1-Hardware-Beschleunigung gibt.
Zudem generiert NVIDIA mehr Gewinn aus KI und somit wird der Traum von einem Nachfolger noch lange andauern.
Im Gegensatz zum Apple TV, beherrscht die Shield echtes Bitstream-Passthrough. Somit wird meine Soundbar mit richtigem Dolby Atmos bedient. Apple TV rechnet das alles flach.