PCGH-Plus Label [PLUS] RTX Remix im Grafik- und Performance-Test: Call of Duty 2 und Unreal auf Pathtracing

Nvidia veranstaltete einen mit insgesamt 50.000 US-Dollar dotierten Wettkampf um das Modding- und Pathtracing-Tool RTX Remix. Zur Gamescom wurden die Sieger verkündet. Wir fühlen beispielhaft Call of Duty 2 und Unreal auf den Zahn und prüfen Performance sowie die grafischen Verbesserungen.

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 RTX Remix im Grafik- und Performance-Test: Call of Duty 2 und Unreal auf Pathtracing
Quelle: PCGH

RTX Remix beflügelt bereits seit geraumer Weile die Gemüter der Spieler, die Inspiration von Moddern und nicht zuletzt das wärmende Gefühl der Nostalgie. Bislang zeigten allerdings insbesondere Nvidia selbst beziehungsweise von Nvidia direkt unterstützte Modding-Teams, welches Potenzial in RTX Remix steckt. Mit Portal RTX - unseren Test sowie umfangreiche technische Informationen finden Sie unter diesem Link - lässt Nvidias Modding-Toolkit die Pathtracing-Muskeln spielen. Ein weiteres, sich allerdings noch in Entwicklung befindliches Modding-Projekt, das direkte Unterstützung durch Nvidia erhält, ist Half-Life 2 RTX - einen Hands-on-Bericht finden Sie ebenfalls auf unserer Webseite. Eine kleine Abhandlung zu Need for Speed Underground mit RTX Remix und feiner Pathtracing-Grafik ist obendrein frei auf PCGH zugänglich.

Was ist RTX Remix?

Das von Nvidia entwickelte und angebotene Modding-Toolkit RTX Remix soll Moddern erleichtern, alte Spiele-Klassiker in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Sprichwörtlich, denn mit RTX Remix soll natürlich nicht zuletzt Ray- und, abermals betont, Pathtracing gefördert werden. Um dies zu realisieren, können Modder mithilfe von RTX Remix die originalen Assets des betreffenden Spiels, Texturen, Shader und Modelle austauschen oder ergänzen. Dabei kommt auf Wunsch die KI zur Hilfe. Die Künstliche Intelligenz kann etwa beim Umwandeln der Texturen in für moderne Beleuchtungstechniken erforderliches Physically Based Rendering (PBR) unterstützend eingesetzt werden. Obendrein können etwa Texturen per KI auf eine höhere Auflösung heraufskaliert werden.

Das Toolkit bietet für dieses Unterfangen eine praktische wie bequeme grafische Nutzeroberfläche. Allzu komplexe Programmierfähigkeiten oder gar manuelles Reverse Engineering des originalen Spiele-Codes sind dabei nicht zwingend nötig. Allerdings greift RTX Remix lediglich unterstützend bei und kann obendrein bei der Asset-Portierung hilfreich sein - die komplette Arbeit eines Modders oder eines ganzen Modding-Teams ersetzt RTX Remix dabei allerdings nicht. Es ist weiterhin Arbeit nötig - und für gelungene Ports ist diese nicht zu knapp. Letzteres kann man unter anderem an der sich bereits seit einer Weile hinziehenden Entwicklungszeit von Half-Life 2 RTX nachvollziehen.

Der RTX-Remix-Wettbewerb

Wohl nicht zuletzt, um zu untermauern, dass RTX Remix auch kleineren Modding-Teams oder gar Einzelpersonen ohne direkte Unterstützung durch Nvidia ermöglichen kann, ältere Spiele mit neuem (Pathtracing-)Glanz zu versehen, hat der Grafikkarten-Hersteller und Pathtracing-Vorreiter in Zusammenarbeit mit Moddb.com einen Modding-Wettbewerb für RTX Remix gestartet. Dieser ist mit insgesamt 50.000 US-Dollar Preisgeldern dotiert, obendrein gibt es natürlich nicht nur Preise für den ersten Platz respektive lediglich eine Kategorie. Preise gab es etwa für "Best Overall Remix Mod", "Best Use of RTX in a Mod" oder "Most Complete RTX Mod, Playable Experience" - beurteilt durch eine Jury. Die Community durfte ebenfalls einen Favoriten küren.

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RTX Remix im Härtetest: Wir prüfen, was Nvidias Modding-Toolkit in der Praxis leistet – grafisch wie leistungstechnisch. Im Fokus: Unreal RTX und der Community-Sieger Call of Duty 2 Remixed. Sie erhalten exklusive Benchmarks von RTX 5090 bis 5060 Ti (inkl. RX 9070 XT als Gegenprobe), analysieren CPU-Limits, VRAM-Fresser und (M)FG-Artefakte und erfahren, welche Presets, Bounces und Upsampling-Stufen sinnvoll sind. Dazu gibt es Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die Installation (inkl. Patch-Fallstricke, Startparameter und Stabilitäts-Tipps) sowie praxistaugliche Tuning-Empfehlungen für Auflösung, DLSS/DLAA und Remix-Settings. Einschätzung inklusive: Wo RTX Remix begeistert, wo KI-Materialien noch Handarbeit brauchen – und warum AMD-GPUs hier ins Hintertreffen geraten.

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