Nvidia Geforce: Treiber hebt 10-Bit-Limitierung unter OpenGL auf [Update]

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Nvidia Geforce: Treiber hebt 10-Bit-Limitierung unter OpenGL auf (1)
Quelle: Nvidia

Jetzt aktualisiert: Nvidia gibt den Support von 10-Bit pro Farbkanal unter der OpenGL-API nun auch für Grafikkarten der Geforce- und Titan-Reihe frei. Das verkündete das Unternehmen im Rahmen der aktuellen Siggraph. Bislang gab es entsprechende Unterstützung nur in Verbindung mit der Quadro-Reihe für den Profi-Markt.

Aktualisierung vom 01.08.2019: Im Treiber-Download konkretisiert Nvidia die Unterstützung für den Studio-Treiber 431.70 und deren 10-Bit-Support. Unterstützt werden nur die Titan-, RTX-20-, Geforce-16- und Geforce-10-Serie. Ältere Geforce-Grafikkarten werden nicht genannt. Danke an PCGHX-Leser Roland für den Hinweis.


10-Bit-Support unter der OpenGL-API gab es bei Nvidia bislang nur mit den teuren Profi-Grafikkarten der Quadro-Reihe. Ansonsten wurde die Ausgabe per Treiber künstlich auf 8 Bit pro Farbkanal und damit 16,7 Millionen Farben gekappt. Auf der aktuell laufenden Siggraph gab Nvidia nun jedoch auch grünes Licht für Grafikkarten der Geforce- und Titan-Reihen.

Sämtliche Desktop- und Mobile-GPUs unterstützen daher nun die Ausgabe von 1,07 Milliarden Farben in OpenGL-Anwendungen, zu deren Vertretern unter anderem die bekannte Software von Adobe in Form von Photoshop und Premiere Pro zählt. Unterstützung für 10-Bit pro Farbkanal für Geforce- und Titan-Grafikkarten liefert der Nvidia Studio Driver 431.70 WHQL. Ob auch die Game-Ready-Treiber über entsprechende Optionen verfügen werden, ist aktuell noch unklar.

Abseits dieser Neuerung präsentierte Nvidia auf der diesjährigen Siggraph weitere Vertreter für die Riege der RTX-Studio-Laptops. 10 unterschiedliche Modell mehrerer Hersteller wurden in Aussicht gestellt. Mit von der Partie sind Lenovo, HP, Dell und Boxx.

Nvidia Geforce: Treiber hebt 10-Bit-Limitierung unter OpenGL auf (2) Quelle: Nvidia Nvidia Geforce: Treiber hebt 10-Bit-Limitierung unter OpenGL auf (2)

Auch lesenswert: Geforce RTX 2080 Super im Test: Die schnellste 8-GiByte-Grafikkarte mit Super-GDDR6 [Update]

Auch für die RTX-Technologie wird einmal mehr die Werbemaschinerie angeschmissen. Gefeiert wurde die bisherige Adaption der Raytracing-Lösung von Nvidia. Bislang werde die durch 40 Profi-Anwendungen unterstützt und weitere sollen folgen. Adobe, Autodesk, Daz und Blender präsentierten ihre jeweilige Software beziehungsweise dazugehörige Updates.

Quelle: Nvidia via anandtech.com

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    • Kommentare (15)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Auf meiner Titan (1. Gen) funktionieren die 10 Bit.
      • Von T-MAXX Volt-Modder(in)
        Auf meiner Titan (1. Gen) funktionieren die 10 Bit.
      • Von FanboyOfMySelf Software-Overclocker(in)
        Ja aber nur wenn es die Anwendung und der Monitor unterstützt.

        Studio Treiber unterstützt generell keine Kepler und Maxwell Karten, spätestens ab dem nächsten Game Ready Driver sollte die 10Bit Limitierung auch für Kepler, Maxwell aufgehoben sein.
      • Von Zinga Komplett-PC-Aufrüster(in)
        bringt das einen sichtbaren vorteil ?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Deathmachine
        Ich habe das Bild gerade mal in 24bit umgewandelt und sehe beim rechten Beispiel keinerlei Unterschied, selbst mit hin- und herwechseln.
        Auch meine Freundin (Frauen sehen im Schnitt mehr Farben als Männer) kann da nichts feststellen, für uns sind die Übergänge absolut fließend und weich.

        Aber vielleicht ist das ein Effekt, den man erst erkennt, wenn man die bessere Möglichkeit (also 30bit-Monitor) vor Augen hat. War in der Vergangenheit ja oft genau so (VGA->DVI, nichtHD->HD, HD->4k, schlechter Sound -> guter Sound).
        Der bessere Vergleich ist "HDR vs. nicht-HDR". Man kann Bilder so runterrechnen, dass sie den Effekt verdeutlichen. Aber natürlich kann man auf einem Monitor, der weder HDR noch 10 Bit darstellt, nicht die Vorteile demonstrieren, sondern man kann nur ein Bild mit deutlich reduziertem Dynamik-Umfang respektive deutlich reduzierter Farbtiefe danebenstellen, dass soviel schlechter als SDR/8 Bit ist, wie HDR/10 Bit besser wären. Im Beispiel wird das bessere Bild natürlich sowieso nur mit 8 Bit ausgegeben und wenn du es runterrechnest, hat die Ausgabe immer noch 8 Bit => kein Unterschied.

        Zitat von Incredible Alk
        Vorsicht - es geht auch darum in welcher Bittiefe ein Bild GENERIERT wird, bedeutet mit welcher Genauigkeit (=Nachkommastellen) gerechnet wird.
        Wenn du ein fertiges Bild hin und herwandelst ist das was völlig anderes, als wenn eine 3D-Renderinganwendung ein Bild aus Rohdaten generiert und mit denen Tausendfach rumrechnen muss.

        Natürlich kann man drüber streiten wie viel es am Ende bringt und natürlich ist das Beispielbild von NV ein werbegünstiger worst-case. Aber generell bringt eine höhere Bittiefe geringere Rechenungenauigkeiten und entsprechend sauberere Farbverläufe.
        Berechnet werden die Bilder in weitaus höheren Farbtiefen. Spätestens mit der Einführung von HDR-Rendering sind mindestens 16 Bit pro Kanal üblich, aber schon die Voodoo 4 müsste intern immer mit 10 oder 12 Bit gerechnet haben, genauso wie die Kyro II vorher mit 8 Bit rechnete, auch wenn nur 5 Bit ausgegeben werden sollten. Vor der Ausgabe wird das Bild an die Fähigkeiten des Monitors angepasst.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von BxBender
        Es gibt doch nur 6, 8 oder 10 bit Bildschirme?
        Man darf die Bitausgabe also nicht mit der Bittiefe eines Bildes vergleichen wollen.
        Passt aber. Bei der Bittiefe des Bildes, ist das schon für alle drei Farbkanäle zusammengerechnet.
        3x 8 Bit = 24 Bit.
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