Nvidia Geforce RTX 2060: Spezifikationen in Benchmark-Datenbank, Gigabyte-Custom-Design & GPU-Z
Vieles deutet auf eine zeitnahe Veröffentlichung der Geforce RTX 2060 hin, zumindestens für den Mobile-Markt. Ein Notebook mit der Turing-Grafikkarte lässt sich in einer Benchmark-Datenbank finden, die netterweise die mutmaßlichen Spezifikationen nennt. GPU-Z unterstützt die Geforce RTX 2060 offiziell und von einem angeblichen Gigabyte-Custom-Design gibt es die ersten Bilder.
Bisher hat Nvidia für Spieler die drei Turing-Grafikkarten Geforce RTX 2080 Ti, Geforce RTX 2080 und Geforce RTX 2070 veröffentlicht. Spieler, die besser betucht sind, können seit Neuestem zudem zu einer Titan RTX greifen. Untenrum soll noch eine Geforce RTX 2060 folgen, die als kleinster Ableger mit dedizierten Schaltkreisen für die Raytracing-Beschleunigung ausgestattet sein dürfte - noch weniger wird irgendwann nicht mehr praxistauglich.
Geforce RTX 2060 mit 1.920 Shadern im Benchmark
In der Datenbank vom Geekbench lässt sich neben weiteren größeren Notebooks nun ein Gerät finden, das mit einer Geforce RTX 2060 ausgestattet sein soll. Da die Turing-Mobile-Generation im Rahmen der CES 2019 Anfang Januar erwartet wird, erscheint das nicht abwegig. Der Benchmark hat 30 "Compute-Units", sprich Shader-Cluster, ausgelesen. Turing nutzt 64 ALUs pro CU (beziehungsweise in Nvidias Terminologie SM), was bei der Geforce RTX 2060 1.920 Shader ergäbe - genauso viel wie bei der Geforce GTX 1070 mit teildeaktivierter GP104-GPU.
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Bei dem neuen Turing-Ableger könnte entweder ein beschnittener TU106 oder ein TU107 zum Einsatz kommen. Die Geforce RTX 2060 nutze nur gut 16 Prozent weniger Shader und zudem ein 192 statt 256 Bit breites Interface mit 6 GiByte GDDR6-Speicher, womit der Einsatz von TU106-GPUs, die zu viele Defekte für eine Geforce RTX 2070 aufweisen, nicht abwegig wäre. Auf der anderen Seite könnte der 12FFN-Prozess ausgereift genug sein, um die Auflage einer eigenen GPU zu rechtfertigen. 30 SMs sprächen indes für ebenso viele Raytracing-Einheiten sowie 240 Tensor-Kerne.
Erstes Custom-Design und bei GPU-Z dabei
Die Webseite videocardz.com zeigt derweil das erste angebliche Custom-Design der Geforce RTX 2060, ein Modell von Gigabyte. Ob die Desktop-Variante so schnell erscheinen wird, bleibt abzuwarten. Die Lagerbestände der Geforce GTX 1060 sollen laut Nvidia noch hoch sein und die Geforce GTX 1070 ist ebenfalls noch gut verfügbar. Unter Umständen könnte die Grafikkarte vorerst exklusiv im Mobile-Bereich bleiben. Dass in absehbarer Zukunft irgendetwas in der Mittelklasse geschehen sollte, zeigt die aktuelle GPU-Z-Version v2.16.0, welche die Geforce RTX 2060 jetzt offiziell unterstützt.


Nach dem Release der 2060 "Super" fühl ich mich, als 2060 Käufer, so verarscht von Nvidia das dass 100% meine letzte Karte ausm grünem Lager war.