Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten für GTX 1080 und GTX 1070

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Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten auf GTX 1080 und GTX 1070 (3)
Quelle: Nvidia

Nvidia hat seine Geschäftszahlen für das erste Quartal im Fiskaljahr 2017 veröffentlicht, das am 01. Mai endete. Mit einem Umsatz von 1,305 Milliarden US-Dollar handelt es sich um einen ungewöhnlich starken Jahresanfang. Obwohl man mit Pascal auf die 16-nm-Fertigung wechselt, soll die Marge weiter steigen. In der Telefonkonferenz ließ Nvidia indes verlauten, dass alle Pascal-GPUs ihren Tape-Out hingelegt haben sollen.

Nachdem Nvidia in den letzten zwei Fiskalquartalen Rekordzahlen verbuchen konnte, muss sich auch der traditionell schwache Jahresanfang nicht verstecken. Mit 1,305 Milliarden US-Dollar ist der Umsatz identisch zum vorletzten Quartal, dem ersten der beiden Rekordzeiträume. Lediglich der Gewinn fällt mit 196 Mio. USD etwas geringer aus. Im vorangegangenen Quartal verbuchte Nvidia noch 1,401 Mrd. USD Umsatz und 207 Mio. Gewinn - die operativen Ausgaben waren da primär wegen des Fertigungswechsels bereits angestiegen und bleiben auf diesem Niveau.

Weiterhin maßgeblich für den Umsatz verantwortlich ist die Geforce-Sparte mit einem Umsatz von 687 Mio. USD. Das entspricht einem Rückgang von 10 Prozent gegenüber dem Q3/2016 beziehungsweise 15 Prozent gegenüber dem Q4/2016, ist aber immer noch rund 6 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Minus ist erfahrungsgemäß dem geringeren Kaufinteresse nach dem Weihnachtsgeschäft geschuldet. Einen nennenswerten Einbruch wegen der bevorstehenden Geforce GTX 1080 und GTX 1070 scheint es nicht gegeben zu haben. Die Datacenter-Gruppe mit Tesla und Grid konnte ihren Umsatz mit 143 Mio. USD fast um den Faktor 1,5 steigern. Ebenso lief das Automotive-Geschäft mit den Tegras besser, sodass der Umsatz von 93 auf 113 Mio. USD stieg. Leicht rückgängig sind die Bereiche professionelle Virtualisierung mit Quadro und das Lizenzgeschäft.

Die Marge konnte indes von 56,5 auf 57,5 Prozent gesteigert werden. Nvidia erwartet, dass diese im jetzt laufenden Quartal erneut auf 57,7 bis 58,0 Prozent steigen soll, obwohl die Geforce GTX 1080 und GTX 1070 als Zugpferde im High-End-Bereich in TSMCs teureren 16FF+-Prozess gefertigt werden. Es steht aber zu vermuten, dass Nvidia die voraussichtlichen Mehrkosten an seine Partner weitergibt. Bis zum Juli wird indes ein Umsatz von 1,35 Mrd. USD (+/- 2 Prozent) erwartet, ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem zweiten Fiskalquartal 2016.

Viele neue Informationen zu Pascal gab es in der Telefonkonferenz über die Geschäftszählen nicht. CEO Jen-Hsun Huang ließ jedoch den Kommentar fallen, dass alle Pascal-GPUs den Tape-Out hinter sich haben sollen. Sollte es also tatsächlich einen GP102 geben, sollten bald die ersten konkreten Leaks auftauchen. Beim GP106 ist der Herbst als Release realistisch.

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    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten für GTX 1080 und GTX 1070

        AMD muss gleich starke Karten für weniger Geld verkaufen, sonst werden sie ihre Dinger nicht los!

        Die Fury X jedoch kostete gleich viel wie GTX980ti, hat weniger Leistung, weniger Vram und durch Wakü etwas umständlicher.

        AMD müsste demnach eine Karte rausbringen mit GTX1080 Leistung und das für maximal 550 Euro verkaufen wenn sie wollen dass sie Marktanteil zurückgewinnen.

        Außerdem müsste AMD mal schneller ihre Karten rausbringen, immer sind sie am Kontern bzw versuchen es, jetzt auch, gegen die GTX1080 und GTX1070 hat AMD im Grunde nichts auszurichten, und die wenigsten werden warten bis AMD Ende des Jahres (eventuell) eine gleich gute Karte veröffentlicht.
      • Von RavionHD Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten für GTX 1080 und GTX 1070

        AMD muss gleich starke Karten für weniger Geld verkaufen, sonst werden sie ihre Dinger nicht los!

        Die Fury X jedoch kostete gleich viel wie GTX980ti, hat weniger Leistung, weniger Vram und durch Wakü etwas umständlicher.

        AMD müsste demnach eine Karte rausbringen mit GTX1080 Leistung und das für maximal 550 Euro verkaufen wenn sie wollen dass sie Marktanteil zurückgewinnen.

        Außerdem müsste AMD mal schneller ihre Karten rausbringen, immer sind sie am Kontern bzw versuchen es, jetzt auch, gegen die GTX1080 und GTX1070 hat AMD im Grunde nichts auszurichten, und die wenigsten werden warten bis AMD Ende des Jahres (eventuell) eine gleich gute Karte veröffentlicht.
      • Von flankendiskriminator Freizeitschrauber(in)
        AW: Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten für GTX 1080 und GTX 1070

        "substantial" - nicht mal 2 Prozentpunkte

        Nachdem man seit Maxwell fast 20 Prozentpunkte auf NVIDIA verloren hat
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        AW: Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten für GTX 1080 und GTX 1070

        AMD making 'substantial progress' against NVIDIA with GPU market share
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        AW: Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten für GTX 1080 und GTX 1070

        Zitat von ThomasHAFX
        Ist halt schwierig für AMD mit weniger Geld bessere Karten zu bauen, so ist es leider, aber gut das sie überhaupt Karten auf den Markt bringen sonst könnte Nvidia ihre Karten noch teurer anbieten und sie würden denoch gekauft, bin froh das AMD versucht dagegen zu halten, vieleicht gelingt ihnen ja mit der Polaris ein Kassenschlager, der Name ist zumindest cool, gefällt mir besser als Pascal
        Es war schlichtweg ein Fehler von AMD sich in die Situation zu bringen, zugunsten der Beliebtheit in der Community auf höhere Preise zu verzichten. Das zieht sich schon seit Jahrzehnten durch die Geschäftsstrategie von AMD und führte nun mal dazu, dass die AMD-Kunden selten bereit sind, höhere Preise zu schlucken. Es gab Zeiten, da war AMD technisch vor Intel und nVidia und hätte viel mehr für seine Produkte verlangen können.

        Nvidias Ansatz dagegen war deutlich ökonomischer, immer mit Blick auf die Quartalszahlen und den Gewinn, immer mit ausgefahrenen Ellenbogen. Das kann man gut oder schlecht finden, nVidia beschert es jeden Falls fast durchweg schwarze Zahlen. Dies schafft man natürlich nicht, in dem man versucht möglichst beliebt bei der Community zu sein. Nvidia geht aggressiv auf Entwickler zu, versucht die eigenen Technologien durchzusetzen, verlangt hohe Preise. Noch nicht mal der VRAM-Beschiss bei der GTX 970 brachte Nvidia wirkliche Nachteile. Im Gegenteil, die Karte verkauft sich nach wie vor noch gut und beschert nVidia den größten Umsatz.

        Manche gehen hier im Forum wirklich sehr emotional an das Thema heran. Schon wenn ich solche Sätze wie "AMD ist mir sympathischer" lese, könnte ich kotzen. Ich kaufe Hardware nicht deshalb, weil mir der Hersteller sympathisch ist, sondern weil mich deren Leistung überzeugt. Und um ehrlich zu sein: Wenn AMD nicht in der Lage ist erfolgreich zu wirtschaften und sich damit am Markt zu halten, dann soll AMD eben pleite gehen. Es wird schon einen Käufer geben, der bei AMD dann eben andere Saiten aufzieht.
      • Von Captain-S Software-Overclocker(in)
        AW: Nvidia im Q1/2017: Starke Geschäftszahlen, rosige Aussichten für GTX 1080 und GTX 1070

        Zitat von Nightlight
        ...dann sollte der CEO ja genug Kohle haben, um sich endlich mal eine besser sitzende Lederjacke zu kaufen (die nicht 2 Nummer zu eng für ihn ist)
        Tja, scheinbar macht er alles richtig und das trotz "schlecht sitzender Lederjacke".
        Ist halt sein Markenzeichen.
      Direkt zum Diskussionsende
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