Nvidia Pascal: Erste GP106-Grafikkarten verschickt [Update]
In der indischen Importdatenbank zauba.com lassen sich die ersten verschickten GP106-Grafikkarten auf Basis von Pascal finden. Insgesamt 36 Stück sind diesen Monat über den Zoll gegangen. Die zeitlichen Abstände bei den GP104-GPUs deuten beim GP106 auf eine Veröffentlichung im kommenden Herbst hin. Für eine Überraschung sorgt das genannte 256-Bit-Speicherinterface.
Update vom 23.05.16:
Am 18. Mai hat Nvidia erneut eine große Ladung an Grafikboards mit GP106-GPUs verschickt, wie ein Blick auf zauba.com verrät. Während die Veröffentlichung noch auf sich warten lässt, wird im Hintergrund offenbar viel getestet. Womöglich stehen erste Kontingente auch schon für die ersten Vorabsendungen des Drive PX 2 zur Verfügung.
Originalartikel vom 13.05.16:
Bislang hat Nvidia die beiden Pascal-Grafikchips GP100 und GP104 vorgestellt, wobei nur Letzterer in naher Zukunft verfügbar sein wird. Der GP100 bleibt dem HPC-Bereich vorbehalten und soll ab dem Sommer in kleineren sowie ab 2017 in größeren Mengen ausgeliefert werden. Der GP104 wird in Form der Geforce GTX 1080 Ende dieses Monats debütieren, die abgespeckte GTX 1070 im Juni folgen. In der indischen Importdatenbank zauba.com gibt es nun ein Lebenszeichen vom kleineren GP106, der künftig bei der Geforce GTX 1060 und GTX 1050 zum Einsatz kommen dürfte.
Am 06. und 07. Mai wurden insgesamt 36 GP106-Grafikkarten verschickt. Der Zollwert beläuft sich auf rund 460 bis 600 Euro, wobei das wie üblich nicht dem finalen Marktpreis entsprechen muss. Das 3DCenter merkt an, dass zwischen dem ersten Versand kompletter Grafikkarten mit GP104 rund 3,5 Monate vergangen sind. Nimmt man eine ähnliche Spanne beim GP106 an, wäre eine Veröffentlichung entsprechender Geforce-Modelle im Zeitraum zwischen September und Oktober denkbar. Im besseren Fall vielleicht schon im August, im schlechteren erst zum Winter hin.
Interessant ist derweil eine Angabe: "256B" deuten auf ein 256 Bit breites Speicherinterface hin. Demnach wäre es kein Zufall gewesen, dass Nvidia beim Drive PX 2 die größeren MXM-Module verwendet, die auf eine Verdrahtung mit 256 Bit ausgelegt sind. Die Chipgröße des GP106 wird auf gut 200 mm² geschätzt. Da Nvidia die Interfaces traditionell eher kleiner auslegt, wirkt das Verhältnis unausgewogen. Noch mehr Fragezeichen kommen auf, wenn man sich Nvidias Spezifikationen zum Drive PX 2 ansieht. Die Pascal-GPUs sollen mit 4 GiByte GDDR5 gepaart werden und nur 80 GB/s erreichen. Der Speicher müsste dafür mit 1.250 MHz takten - das sind normalerweise Taktbereiche von DDR3-RAM.

Die Hoffnung stirbt zwar immer zuerst aber bei den "geplanten" Preisen der GTX 1070 / 1080 hoffe ich wieder auf eine Zeit von GMV.
Nach dem Motto: Was der Bauer nicht kennt ... :/
im i7 6700 und einer R5 310 und dann wundern wieso Spiele wie Blade&Soul max Details nur 5 fps und mittel nur 20 fps haben.