[Update mit neuen Leaks] Nvidia Maxwell: Weitere Spezifikationen zur GTX 750 (Ti) aufgetaucht - Radeon R7 260(X) als Kontrahent
Wie üblich hat die englischsprachige Webseite Videocardz.com einige Stunden vor der gemunkelten Veröffentlichung einer neuen Grafikkarte die offiziellen Informationen weitergegeben. In diesem Fall betrifft dies die Geforce GTX 750 Ti sowie die kleinere Schwester ohne Ti-Anhängsel, die morgen ihr Debüt feiern sollen.
Update:
Das PCGHX-Community-Mitglied matty2580 hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass im englischsprachigen Overclock.net-Forum die erste Geforce GTX 750 Ti im Privatbesitz aufgetaucht ist. Dabei handelt es sich um eine übertaktete MSI Twin Frozr, wobei der entsprechende Händler nicht angegeben wurde. Laut dem Preisschild soll die Grafikkarte 200 US-Dollar gekostet haben, umgerechnet inklusive deutscher Mehrwertsteuer also knapp 173 Euro. Auch wenn man den typischen "Early Adopter"-Aufpreis einberechnen muss, dürfte die Geforce GTX 750 Ti zu Beginn deutlich teurer als die auserkorene Konkurrenz in Form der Radeon R7 260X ausfallen. Letztere wechselt in der 2-GiByte-Ausführung ab knapp 112 Euro die virtuelle Ladentheke, die 1-GiByte-Version bereits ab 100 Euro.
Zusätzlich hat Videocardz.com eine GTX 750 Ti aus dem Hause Galaxy gezeigt, die neben einer eigenen Kühllösung auch mit einem aufgebohrten PCB daherkommen soll. Zu sehen sind zum Beispiel 7+4 Phasen für GPU sowie VRAM, wohingegen das Referenzdesign laut den geleakten Bildern auf 4+2 kommt. Standardmäßig arbeite die GPU trotz der angegebenen 60 Watt TDP-Einstufung mit 1.189 MHz (Boost). Die im Originalartikel erwähnte, hohe Übertaktbarkeit wird durch die Herstellerversuche untermauert, wonach 1.350/7.000 MHz (GPU/VRAM) kein Problem seien. Der Sinn der energieeffizienten Maxwell-Erstlinge dürfte damit allerdings untergraben werden.
Bildergalerie
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Quelle: Videocardz
Angebliches Referenzdesign der Geforce GTX 750 Ti (1)
Nach dem letzten Leak zu Nvidias ersten beiden Grafikkarten mit Maxwell-Innenleben sind die Details schon so gut wie komplett bekannt. Die letzten Puzzleteile hat Videocardz.com nun bekannt gegeben, indem beispielsweise Transistorenanzahl sowie erste Leistungseinstufungen genannt werden. Wie die Webseite schon im Vorfeld aufzeigte, sollen beim GM107 pro Streaming-Multiprocessor (SMM, vormals SMX) 128 statt 192 Shadereineiten (Kepler) zum Einsatz kommen. Zusätzlich untermauert man die Aussage, dass der L2-Cache wie beim GK110 von 256 auf 2.048 KiByte aufgebohrt worden sei.
Bei einer Chipgröße von 156 Quadratmillimeter komme der GM107 auf 1.870 Millionen Transistoren, woraus sich eine Dichte von knapp 12 Mio. Transistoren pro mm² ergäbe. Der nominelle Vorgänger GK107 kommt lediglich auf 10,63 Mio., wohingegen der GK106 11,5 Mio. Tr/mm² besitzt. Wie bereits bekannt ist, sollen die ersten beiden GM107-Ableger als Geforce GTX 750 Ti sowie GTX 750 daherkommen und sehr effizient mit Energie umgehen. Im Referenzdesign sollen die Grafikkarten ihren Strom komplett über den PCI-Express-Steckplatz aufnehmen, sodass kein zusätzlicher Stromanschluss benötigt werde.
Mit 5 SMM (640 Shader-, 40 Textureinheiten) kommt die Geforce GTX 750 Ti auf 60 Watt, die kleinere Schwester mit 4 SMM (512 ALUs, 32 TMUs) auf 55 Watt. Beide Modelle sollen standardmäßig mit 1.020 (Basis) respektive 1.085 MHz (Boost) arbeiten, wobei der Videospeicher Ersterer mit 2.700 MHz 200 Taktzyklen schneller sei. Als Konkurrenz sehe Nvidia die Radeon R7 260X für die Geforce GTX 750 Ti, wohingegen es die GTX 750 mit der R7 260 aufnehmen soll. Beide AMD-Pendants kommen wohlgemerkt fast auf das Doppelte bei der Leistungsaufnahme. In den von Nvidia ausgewählten Spielen (Full HD) sollen die eigenen Grafikkarten stets um einige wenige Prozentpunkte schneller arbeiten.
In vorherigen Leaks mussten die Grafikkarten hingegen deutlich übertaktet werden, um mit den genannten Radeons gleichzuziehen, was allerdings an den nicht optimierten Treibern gelegen haben könnte. Auch Videocardz.com berichtet, dass ein enormes OC-Potenzial vorliegt, sofern eine externe Stromquelle via 6-Pin-Anschluss vorliegt. 1.200 MHz GPU-Takt seien demnach kein Problem, wobei dann auch die Leistungsaufnahme entsprechend in die Höhe steigt. Zugleich zeigte die Webseite fünf neue Custom-Designs aus dem Hause Colorful, die den Trend der (unnötig) weiten Kunststoffabdeckungen fortsetzen.
| Modell | GTX 750 Ti | GTX 750 | GTX 660 | GTX 650 Ti | R7 260X | R7 260 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Codename | GM107-400 | GM107-300 | GK106-400 | GK106-220 | Bonaire XT | Bonaire XT |
| Chipgröße (mm²) | 156 | 156 | 221 | 221 | 160 | 160 |
| Transistoren Grafikchip (Mio.) | 1.870 | 1.870 | 2.540 | 2.540 | 2.080 | 2.080 |
| Transistoren pro mm² (Mio.) | 11,987 | 11,987 | 11,492 | 11,492 | 13,0 | 13,0 |
| Shader-/SIMD-/Textureinheiten | 640/5/40 | 512/4/32 | 960/5/80 | 768/4/64 | 896/16/56 | 896/16/56 |
| Rasterendstufen (ROPs) | 16 | 16 | 24 | 16 | 16 | 16 |
| GPU-Basistakt (Megahertz) | 1.020 | 1.020 | 980 | 928 | 1.100 | 1.000 |
| GPU-Boost-Takt (Megahertz) | 1.085 | 1.085 | 1.032 | - | - | - |
| Grafikspeichertakt (Megahertz) | 2.700 | 2.500 | 3.504 | 2.700 | 3.250 | 3.000 |
| Speicheranbindung (parallele Bits) | 128 | 128 | 192 | 128 | 128 | 128 |
| Übliche Speichermenge (MiByte) | 1.024/2.048 | 1.024 | 2.048 | 1.024 | 2.048 | 2.048 |
| Nennleistung Last (TDP, Watt) | 60 | 55 | 140 | 110 | 115 | 95 |
Quelle: Videocardz.com

hier einmal der Changelog:
Changelog:
Sensor refresh rate is adjustable now
Fixed GM107 TMU & shader count
Improved NVIDIA Maxwell support
Added CHiL8214 voltage monitoring for Pitcairn/Curacao cards
Added support for NVIDIA Tesla K20Xm, GTX 860M
Added support for AMD Radeon HD 8210
Download (normal)
Download (Asus ROG Skin)
Sieht ja nach einer kleinen potenten Karte aus
Hinzu kommt dass die 750ti schlechter ausgerüstet sind an Hardware als die 650ti wundert mich schon. Interessant seh ich diese Karten für welche die einen normalen Pc benötigen.
Wieso? Ich will auch lachen.
Ich selbst finde die Karte uninteressant für Gamer wie mir, aber die Architektur Maxwell ist interessant. So wird man ja einen kleinen Einblick haben wie Effizient die neuen großen Karten werden könnten, oder wie wie sie mehr Leistung bei gleicher TPD haben könnten.
Ja ne ist klar...