Nvidia Geforce GTX 1660 Ti: EEC nennt 3-GiByte-Modelle von Asus
Asus hat bei der Eurasian Economic Commission (EEC) einige Custom-Designs der Geforce GTX 1660 Ti registrieren lassen. Neben 6-GiByte-Modellen werden mehrere mit 3 GiByte Speicher aufgeführt - ein Vorgehen, wie man es schon von der Geforce GTX 1060 kennt. Fraglich wäre, wie sich die 3 GiByte realisieren ließen, da es keine 4 Gigabit kleine GDDR6-Module gibt.
Schon im Falle der Geforce GTX 1060 bietet Nvidia zwei Ausführungen an, die sich namentlich durch die Zusätze "6GB" und "3GB" unterscheiden. Primär stehen diese für die Speichergröße von 6 beziehungsweise 3 GiByte, zusätzlich kommen allerdings auch unterschiedliche Ausbaustufen der GP106-GPU zum Einsatz. Zwei unterschiedliche Konfigurationen könnte es auch im Falle der Geforce GTX 1660 Ti geben. Offiziell vorgestellt wurde die Grafikkarte noch nicht, deren Veröffentlichung gilt jedoch längst als offenes Geheimnis. Die Webseite videocardz.com hat einen neuen Eintrag in der Datenbank der Eurasian Economic Commission (EEC) entdeckt, wo Asus zahlreiche Custom-Designs der Geforce GTX 1660 Ti hat registrieren lassen.
Geforce GTX 1660 Ti könnte auch mit 3 GiByte RAM erscheinen
"6G", "A6G" und "O6G" stehen üblicherweise für die Ausführungen "normal", Advanced und OC mit unterschiedlichen Taktraten ab Werk. Bei der EEC werden darüber hinaus Modelle der Geforce GTX 1660 Ti mit "3G", "A3G" und "O3G" geführt, also mit 3 statt 6 GiByte RAM. Eine solche Konfiguration wäre allemal bemerkenswert - nicht bloß in Anbetracht dessen, dass 3 GiByte im Jahre 2019 für eine Mittelklasse-Grafikkarte reichlich knapp anmuten, sondern auch bei der technischen Umsetzungen.
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Die Geforce GTX 1660 Ti soll 6 GiByte GDDR6-RAM nutzen. Das gilt als sicher. Dafür braucht es sechs 8-Gigabit-Chips, die auf jeweils 1 GiByte kommen. Für 3 GiByte bräuchte es 4-Gigabit-Module, die Micron, Samsung und SK Hynix zumindest laut den öffentlichen Katalogen nicht anbieten. Mit drei 8-Gigabit-Chips ließe sich bloß ein 96 Bit schmales Speicher-Interface adressieren - und so weit wird es Nvidia wohl kaum beschneiden. Eine künstliche Limitierung der RAM-Module von 8 auf 4 Gbit wie bei den Mining-Grafikkarten wäre möglich, erschiene jedoch unnötig. Die Gerüchteküche sprach im Vorfeld von 6- und 3-GiByte-Modellen im Falle der kleineren Geforce GTX 1660 (ohne Ti), die GDDR5X und normalen GDDR5 bekäme. Möglicherweise kommt GDDR5 mit 4-Gbit-Chips auch bei der Geforce GTX 1660 Ti zum Einsatz, um die Abstufung zu ermöglichen.

Und das besonders Perfide, das Auslagern fängt bereits an, bevor der Grafikspeicher voll ist. Daher registrieren das die wenigsten und denken: "Boah, mein 6GB-Karte wird ja nur mit 5,1 GB belastet". Dabei wird schon längst verschoben.
Gruß T.
Ich bitte euch, dass wird jetzt extrem übertrieben. Ja die Industrie arbeitet mit Tricks und solange man das nicht bemerkt ist das doch halb so wild. Sinn ist es ja mit den vorhandenen Mitteln ein möglichst lagfreies spielen zu ermöglichen. Und das ist am Ende besser als wenn ich ein Spiel wegen dem Vram nicht spielen kann. Nicht jeder kann/will sich den Aufpreis fürs Upgrade leisten und am Ende gewinnen von dieser Methodik vor allem die Personen mit alten Grakas. Und sofern ein gutes Spielerlebnis möglich ist, ist auch klar das die GPU Hersteller geizen. Denn entweder man verzichtet auf die Marge oder wir zahlen obendrauf, was je nach Preisposition deutlich mehr wehtut, als das herumgetrickse.
Was an Vram zu wenig da ist wird mit RAM kompensiert, das was an RAM dann zu wenig da ist mit der Auslagerungsdatei auf der Festplatte. Dank SSDs fällt einem das nur auf wenn man wirklich genau hinschaut, aber ja es ist mit Hauptgrund warum HDDs fast gar nicht mehr zum spielen geeignet sind....
Gruß T.
Was an Vram zu wenig da ist wird mit RAM kompensiert, das was an RAM dann zu wenig da ist mit der Auslagerungsdatei auf der Festplatte. Dank SSDs fällt einem das nur auf wenn man wirklich genau hinschaut, aber ja es ist mit Hauptgrund warum HDDs fast gar nicht mehr zum spielen geeignet sind....