Nvidia kündigt Geforce-700-Reihe an: Geforce GT 730M und 710M aber nur Rebranding bei mobilen GPUs
Gestern sorgte die Meldung, dass die Radeon-8000-Desktop-OEM-Serie technisch exakt der Radeon-7000-Serie entspricht, für gemischte Gefühle. Eine derartige Aktion lässt sich jetzt bei Nvidia finden, hier sind jedoch Stand heute nur mobile GPUs betroffen. Der Grund für die Rebrandings: OEM-Partner erwarten jährliche Updates der Produkte.
Wir berichteten gestern über die Radeon-8000-OEM-Serie, bei der es sich lediglich um eine Umbenennung der 7000er-Serie handelt. Zur Enttäuschung vieler kommt hier nicht die aktualisierte GCN2-, sondern bestenfalls die schon länger bekannte GCN-Architektur zum Einsatz. Jetzt, knapp einen Tag später, berichten wir von einer ähnlichen Aktion seitens des Kontrahenten Nvidia. Dieser praktiziert die Rebranding-Prozedur im mobilen Bereich. So sind die jetzt gelisteten GPUs Nvidia Geforce GT 730M und Geforce 710M keineswegs neu, sondern schlicht umbenannte GPUs der GT-600-Serie.
So dürfte es sich bei der Geforce GT 730M um die GT 640M handeln, einen Kepler-Chip. Bei der Geforce 710M handelt es sich aller Voraussicht nach um ein Rebranding der Geforce 620M mit Fermi-Architektur. Bewahrheitet sich dies, wird somit die Lebensdauer der Fermi-Chips weiter verlängert. Die Markteinführung dieser erfolgte mit der Geforce-400-Serie, seitdem kamen Fermi-Chips auch in der Geforce-500-Serie und im Einsteigerbereich der mobilen Chips der 600-Serie zum Einsatz. Bekannt geworden sind diese Informationen über die offizielle Geforce-Seite, welche Nvidia vor Kurzem mit den "neuen" Modellen aktualisierte. Ein verlinktes PDF gibt jedoch kaum Informationen preis.
Gründe für derartige Umbenennung sind mutmaßlich im Druck durch die OEM-Partner zu sehen, welche jährlich Updates entsprechender Produkte fordern. Dabei spielt es für diese meist keine Rolle, ob bereits eine neue Technik zur Produktion bereit ist. Ist das nicht der Fall, bedienen sich Hersteller - nicht nur im GPU-Bereich - der Rebranding-Prozedur. Diese Umbenennungs-Aktionen erschweren es jedoch, einen exakten Überblick über Chips und darin zum Einsatz kommende Architekturen zu behalten.


Ich kann auch nicht mein Audi A4 ein paar Jahre fahren und verkauf ihn dann als A5
Finde ich so der so nicht schlimm.
Vielleicht solten alle mal aufhören einer bestimmten Numerologie hinterher zu hecheln und neu ist nicht gleich besser.
Ob man da billiger an die "Vorgänger" ran kommt als Einzelkarte
Genau das war mein erster Gedanke!
Ich kann auch nicht mein Audi A4 ein paar Jahre fahren und verkauf ihn dann als A5
Eigentlich sollte das tatsächlich verboten werden.