Nvidia App: Automatische Shader-Compilation startet als Beta
Mit einer automatischen Shader-Kompilierung hat Nvidia ein potenziell zeitsparendes Feature als Beta in der App für Geforce-Grafikkarten veröffentlicht.
Nvidia hat bekanntlich kürzlich damit begonnen, DLSS 4.5 mit Dynamic Multi Frame Generation sowie dem neuen 6×‑Mode auszuspielen. In der offiziellen Ankündigung hierzu vom 31. März hat das Unternehmen mit der Auto Shader Compilation (ASC) aber auch noch ein weiteres neues Feature vorgestellt. Die Funktion erstellt Shader von DirectX-12-Spielen nach einem Treiber-Update neu, während das System im Leerlauf ist, und lässt sich auch manuell anstoßen.
Dadurch soll die wiederholte Erstellung der Shader beim Spielstart oder im Hintergrund beim Spielen nach Treiberinstallationen reduziert bzw. umgangen werden. Laut Nvidia erfordert die Funktion den Geforce Game Ready Driver 595.97 WHQL oder neuer und ist standardmäßig deaktiviert. Nutzer können sie in der Nvidia App unter "Grafik", "Globale Einstellungen" und "Shader-Cache" aktivieren.
Nvidia hat außerdem eine manuelle Option auf dem Shader-Cache-Bildschirm hinzugefügt, falls eine Neukompilierung sofort ausgelöst werden soll, anstatt auf eine Leerlaufphase zu warten. Die neuen App-Funktionen sind über den Beta- und Experimental-Zweig unter "Einstellungen", "Über" verfügbar. Dazu gibt es Einstellungsmöglichkeiten zur Cache-Größe als Einschränkung des Speicherplatzbedarfs und zur anvisierten CPU-Auslastung.
Quelle: Nvidia
Nvidia App: Automatische Shader-Kompilierung startet als Beta
Nvidias neue Shader-Kompilierung: Einschränkung und Ausblick
Nvidia macht auch deutlich, dass Spiele nach erstmaliger Installation weiterhin die Shader zunächst einmal im Spiel generieren müssen. Die automatische Shader-Kompilierung aktualisiert diese Shader erst nach einem Treiber-Update, was wiederholte Kompilierungen reduzieren soll, anstatt die Shader-Generierung vollständig zu entfernen.
Wie Videocardz hierzu berichtet, unterscheidet sich ASC damit auch von Microsofts Advanced Shader Delivery (ASD). Bei letzterem lassen sich vollständig kompilierte Shader für die Hardware herunterladen, wobei Nvidia bekannt gab, dass man mit Microsoft zusammenarbeitet, um ASD noch in diesem Jahr auch für Geforce-RTX-Nutzer verfügbar zu machen. Derweil hatte Intel kürzlich bereits eine ähnliche Funktion veröffentlicht.
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Mal sehen, wie lange AMD sich damit noch Zeit lässt. Momentan sind sie mit ihrer FSR beschäftigt und offenbar überfordert, da man es aus unerfindlichen Gründen nicht hinbekommt und weiterhin ältere Modelle beliefert. Jetzt kommt auch noch das Thema Shader-Compilation im Hintergrund dazu, was wohl auf die wenigen Mitarbeiter in der Radeon-Abteilung verteilt wird. Das könnte also noch ein paar Jahre dauern, zumal der Fokus klar auf Prozessoren liegt, wo man sich keine Fehler mehr leisten darf, damit Intel nicht wieder aufholt.
Nur nach nem Treiberupdate werden die dann im Hintergrund geupdatet.
Gegen Traversal Stutter oder First time Shader Comps (also das, worauf es ankommt) hilft das Programm nicht.