Nvidia auf der GDC: Ansel-SDK und schlaues Shadowplay-Capturing in 4K ohne Performanceverlust

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News Roland Austinat (US-Korrespondent) Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Nvidia auf der GDC: Ansel und Shadowplay Hightlights (10)
Quelle: Nvidia

Für die einen ist es Spyware, für die anderen ein hilfreiches Tool: Nvidias Tool Geforce Experience bekommt einige neue Features. Außerdem veröffentlicht Nvidia ein kostenloses SDK seines Screenshot-Tools Ansel für Profi- und Indie-Entwickler.

Jason Paul, General Manager bei Nvidia, gab auf dem Editors Day seiner Firma im Rahmen der Game Developers Conference 2017 in San Francisco Einblicke und Updates zu den Tools Geforce Experience und Ansel. Mit dem nach dem kalifornischen Fotografen Ansel Adams benannten Ansel ist es seit einigen Monaten möglich, höchstaufgelöste Screenshots aus dafür ausgelegten Spielen zu knipsen - was nach den Worten von Jason Paul von den Spielern begeistert aufgenommen wurde. Insbesondere das freie Platzieren der Kamera, zahlreiche Filter und Bearbeitungsmöglichkeiten haben es der Generation Instagram angetan.

Ansel für alle

Ein Dutzend aktueller Titel unterstützt derzeit Ansel. Jason Paul zeigt einige Bilder, die mit Ansel entstanden sind, konnte sich bei The Witcher 3: Wild Hunt nicht auf eins einigen, sondern wirft derer 42 auf die Leinwand: "Die Spieler haben gerade mit diesem Titel über 200.000 kleine Kunstwerke erschaffen", freut sich Paul. Das nächste Spiel mit Ansel-Support wird Ghost Recon: Wildlands mit der weiten Landschaft Boliviens.

Neben Plugins für die Unreal beziehungsweise die gerade bei VR-Entwicklern hoch im Kurs stehende Unity Engine unterstützt Ansel ab sofort auch Amazons neue Lumberyard Engine. Und die Zahl der Ansel-kompatiblen Titel dürfte in naher Zukunft explodieren: Unter http://developer.nvidia.com/ansel stellt Nvidia ein Ansel-SDK kostenlos für alle Entwickler und Engines zur Verfügung.

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Schicke Highlight-Videos

Wer auf dem PC besonders gelungene Spielszenen festhalten oder seine Aktivitäten ins Netz streamen will, kennt Shadowplay - eine Funktion von Nvidias Tool Geforce Experience, das seit des Anmeldezwangs nicht ganz unumstritten ist. Unbestritten, so Jason Paul, ist jedoch die Akzeptanz bei Videonauten: 200 Millionen Videos wurden damit im letzten Jahr erstellt. Ein Haken der Aufzeichnung: Wer nur die besten Szenen ins Netz stellen will, muss die Videos anschließend mühsam zusammenschneiden.

Auftritt Shadowplay Highlights: Jetzt sagt das Spiel der eingebauten Kamera, wenn es aufzeichnungswürdige Momente gibt. Wie das funktioniert, zeigen Cliff Bleszinski und Arjan Brussee von Bosskey Productions mit ihrem 3D-Shooter Lawbreakers: Gelingt dem Spieler etwa ein Pentakill, meldet die Engine per Plug-In oder C-Bibliothek der Geforce Experience, die letzten paar Sekunden zu speichern. Dadurch muss sich niemand ärgern, die besten Szenen in einer Match-Aufnahme übersehen zu haben.

Das wiederholt sich bei ähnlichen Glanztaten, sodass dem Spieler am Ende eines Matches die besten Szenen zur Auswahl stehen - in 4K, mit 60 Bildern pro Sekunde und angeblich auch ohne das Spielgeschehen zu verlangsamen. Das gilt auch für 4K-PNG-Screenshots. Anschließend lassen sich die Videos in einem In-Game-Overlay beschneiden, sortieren und dann auf Facebook, Twitch & Co. hochladen. Auflösung und Framerate dürfen dabei ebenfalls frei festgelegt werden.

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