Praxistest
Die frühe Ankündigung brachte eine lange Wartezeit mit sich, doch heute ist es endlich soweit: Nvidias Hybrid-SLI erblickt offiziell das Licht der Welt und ermöglicht spielefähige Systeme mit niedriger Leistungsaufnahme. Wir werfen einen ersten Blick auf die Technologie.
Nvidia Hybrid-SLI: 3DMark06-Punkte mit integrierter Grafik des Nforce 780a SLI (Bild: PCGH)
Der PCGH-Praxistest
Vista installieren und updaten, Nforce-Treiber v18.11 und schließlich die passenden Geforce-Treiber 175.14 einbinden, neu Starten und fertig. Ganz so reibunglos funktionierte die neue Technik im Praxiseinsatz dann leider noch nicht. Trotz frischer Vista-x64-Installation auf unserer wie folgt konfigurierten AMD-Stromspar-Plattform kam es neben sporadischen Abstürzen des Taskleisten-Tools noch zu Problemen beim Umschalten zwischen den verschiedenen Betriebsmodi.
Nvidia Hybrid-SLI: Das PCGH-Testsystem auf einen Blick (Bild: PCGH)
• Prozessor: AMD Athlon 64 X2 BE2400 (2,3 GHz, 2x512 KiByte L2-Cache)
• Mainboard: Asus M3N-HT Deluxe (Nforce 780a SLI)
• Speicher: Mushkin Enhanced HP2-8500 (Timings 5-5-5-18)
• Netzteil: Enermax Liberty (550 Watt Nennleistung)
• Display: Fujitsu-Siemens Q26W-1 (via HDMI direkt am Board angeschlossen)
Lief dann aber alles wie geplant, war die "Leistung" von Hybrid-SLI beeindruckend. Im Idle-Betrieb ohne gesteckte Grafikkarte maßen wir eine Leistungsaufnahme für den gesamten PC von 76,4 Watt. Im regulären "Leistung steigern"-Modus, welcher nach dem Starten automatisch eingestellt wird, stieg diese mit einer Zotac Geforce 9800 GTX in der übertakteten AMP-Edition auf rund 127 Watt. Sobald jedoch der Energiesparmodus mittels Taskleistensymbol aktiviert wurde, sank die Leistungsaufnahme im Idle-Modus auf etwa 77,6 Watt - also nur minimal über dem Betrieb ohne externe Grafikkarte. Der Lüfter der Zotac-Karte wurde dabei komplett angehalten.