Upscaling besser: Nvidia stichelt gegen native Auflösung
Mit einem Seitenhieb gegen native 4K-Auflösung sorgt Nvidia für Gesprächsstoff. In einem Video-Vergleich zeigt das Unternehmen, wie Gears of War: Reloaded mit DLSS 4 klarer aussieht und dazu fast 20 Prozent schneller laufen soll.
Nvidia-Mitarbeiter Jacob Freeman hat auf X eine kleine Spitze gegen die klassische native 4K-Auflösung gesetzt. In einem Vergleichsvideo zum frisch erschienenen Remake Gears of War: Reloaded stellt er die Bildqualität von nativem 4K der hauseigenen Nvidia-Upscaling-Technologie DLSS 4 gegenüber.
Freeman kommentiert das Ganze mit den Worten: "Falls ihr euch zwischen nativer Auflösung und DLSS Super Resolution in Gears of War: Reloaded entscheiden wollt, sollte dieses Video die Wahl erleichtern." Das gezeigte Material legt nahe: DLSS 4 liefert nicht nur ein deutlich klareres Bild ohne störendes Aliasing, sondern bringt laut Freemans Aussage auch einen spürbaren Leistungsschub von fast 20 Prozent bei diesem Titel.
Battlefield 6 verzichtet bewusst auf Raytracing
Der Zeitpunkt der Stichelei scheint kein Zufall zu sein. Denn erst kürzlich wurden die offiziellen Systemanforderungen für Battlefield 6 veröffentlicht - und die haben es in sich. Schon ohne Raytracing verlangt der Shooter nach leistungsstarker Hardware, setzt dabei aber nicht zwingend auf Upscaling. Nvidia dürfte mit dem Vergleichsclip verdeutlichen wollen, wie wichtig moderne Upscaling-Techniken in Zeiten steigender Anforderungen sind. Immerhin nutzt Battlefield 6 optional auch alle verfügbaren Upscaler (DLSS 4, FSR 4 und XeSS 2.0) inklusive Frame Generation.
Eine Nachfrage seitens PCGH bei den Entwicklern ergab, dass Raytracing weder für den Multiplayer noch für die Story-Kampagne vorgesehen ist. Man habe sich bewusst für eine klare Priorisierung entschieden: Die Performance soll im Vordergrund stehen. Ein Entwickler erklärt sogar, dass die in den Minimalanforderungen ausgewiesene Hardware im Spiel meist deutlich mehr als die angegebenen 30 Bilder pro Sekunde leisten könne - ein Detail, das man mit hörbarem Stolz betont.
Damit prallen zwei Philosophien aufeinander: Während Nvidia den Fokus auf Bildqualität bei gleichzeitiger Leistungssteigerung durch KI-Upscaling legt, konzentrieren sich die Battlefield-6-Entwickler auf stabile Performance ohne zusätzliche Effekte wie Raytracing. Für Spieler bleibt die Frage, welche Strategie am Ende überzeugender wirkt.
Wie sehen Sie das? Lieber native Auflösung mit weniger FPS, oder moderne Upscaling-Technik wie DLSS für mehr Leistung und Schwärfe? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.
Quelle: Jacob Freeman auf X

. Aber zumindest da sind wir beide einer Meinung. DLAA ist mir auch von allem das liebste.....
Mangels der Implementierung optisch überzeugender Antialiasing Methoden sieht meistens wirklich DLSS mindestens gleich gut, oft sogar deutlich besser aus und dazu kommt dann noch das Leistungsplus. Bis einschließlich FSR 3.2 könnte FSR bislang überhaupt nicht überzeugen..... FSR 4.0 hab ich bislang nicht live gesehen also kann ich es nicht bewerten.....
Seit Transformer ist es nun sogar dem upscaler gestattet etwas hinzuzudichten und zu fantasieren. "Träumen" war glaub ich Nvidias Wortlaut. Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Man profitiert teils von schärferen Texturen als den im Spiel implementierten aber auf Kosten der Akkuratheit. Insofern kann ich da jede Kritik verstehen aber muss sagen ohne 1 zu 1 Vergleich erkennt man den Unterschied nicht im negativen Sinne oder bislang beschränken sich die Einschränkungen meist auf etwas anders falsches Rouche ggf. etwas kräftigerer Schminke im negativen Sinne jedoch sehen Materialien wie Holz und Stein teilweise so viel besser aus.....
Die meisten Spiele der letzten 5-10 Jahre unterstützen als AA leider nur FXAA und TAA. FXAA verursacht durch das weiße Kantenflimmern fast schon Kopfschmerzen und mit TAA sieht alles unscharf und verschmiert aus.....
Na dann machen wir doch 640x480 und skalieren hoch. Dann verkauft euch Nvidia nächstes Jahr wieder GPUs mit 4 GB und ihr jubelt. Passt.
MSAA und SSAA sehen sehr gut ggf. Sogar am besten aus fressen jedoch viel Leistung. TAA und FXAA fressen kaum Leistung sehen aber dementsprechend bescheiden aus. DLSS und co verbrauchen deutlich weniger Leistung und sehen dabei besser als TAA und FXAA aus und viele Spiele der letzten Jahre unterstützen außer TAA nichts anderes mehr.....
Da fällt die Entscheidung relativ leicht, was man bevorzugt....
Standbilder werden bei Vergleichen sowieso meist besser aussehen, aber es ist einfach ein Fakt, dass Nativ in Bewegung schlicht besser ist, findet euch damit ab. Nativ(oder kleinere nativ res) + DLAA finde ich am besten, wenn es nicht zu sehr glättet. Ich würde am Ende aber wohl geringere nativ Auflösung + DLAA bevorzugen, weil flimmernde Kanten die Immersion zerstörten, aber ghosting noch viel mehr.
Da kann ich mir gleich wieder Filme im uncompressed .avi Format mit 2-3 GB pro Minute abspeichern. Völlige Ressourcenverschwendung.
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