Geforce RTX 3080 Ti im Geekbench
So langsam gibt es kein Halten mehr: Zur Geforce RTX 3080 Ti kann man nun den ersten Eintrag im Geekbench begutachten. Die Karte ist nah am Spitzenmodell dran, was erwartet worden war. Das grenzt sich vor allem durch den doppelt so großen Speicher ab.
Kurz vor der erwarteten Ankündigung der Geforce RTX 3070 Ti und RTX 3080 Ti sickern die Informationen nun an allen Ecken in hohem Tempo durch. Eine Geforce RTX 3080 Ti ist nun im Geekbench aufgetaucht. Das bestätigt zum einen die schon seit geraumer Zeit umher geisternden 1.665 MHz Boost-Takt des GA102-225, ebenso wie die 80 Multiprozessoren (SM), was dann 10.240 FP32-Shader ergibt. Die Eckdaten sind seit geraumer Zeit bekannt und gelten damit wohl als weitestgehend gesichert. Konkret sind es weiterhin 80 Raytracing-Kerne, 320 Tensor-Kerne/Textureinheiten und 112 Rasteroperatoren. Zu nennen sind auch 1.365 MHz Basistakt und 12 GiByte GDDR6X mit 19 GB/s.
Das reicht im Geekbench zusammen mit einem auf 5,3 GHz getakteten Core i9-11900K und einem Asus ROG Maximus XIII Hero für 238.603 Grafikkartenpunkte im CUDA-Benchmark. Der Name lässt es erahnen: Radeons sind hier ausgeschlossen. Man muss die Leistung somit um mehrere Wecken vergleichen. Zumindest kann man innerhalb der Familie die ersten Schlüsse ziehen: Die Geforce RTX 3080 Ti schiebt sich genau hinter die Geforce RTX 3090, wie es die Nvidia-Ingenieure geplant haben. Sie ist aber gefährlich nahe an der RTX 3090 dran - eines von zwei gelisteten RTX-3090-Modellen wird mit 0,2 Prozent sogar übertroffen. Das mag man so in einem synthetischen Benchmark und innerhalb der Messintoleranz nicht zu ernst nehmen, lässt aber erahnen, dass OC-Karten von Board-Partnern eine in der Referenz getaktete Geforce RTX 3090 durchaus ärgern können. Der bleibt derweil nur der mit 24 GiByte GDDR6X doppelt so große Speicher.
Die Karten werden wohl zur Computex-Keynote vorgestellt, die am 1. Juni um 7:00 Uhr deutscher Zeit angesetzt ist. Nvidia hatte für diesen Termin auch schon geteasert. Die Geforce RTX 3080 Ti soll am 3. Juni in den Regalen stehen; die Geforce RTX 3070 Ti dann am 10. Juni. Die Tests sollen jeweils bis einen Tag zuvor einem Embargo unterliegen. Wie die Verfügbarkeit aussieht, das dürfte einigermaßen spannend werden. Die Preise dürften weiter recht hoch sein; auch ohne Sondereffekte werden die Partner ihre OC-Custom-Karten wohl für gutes Geld an den Kunden bringen wollen, weil sich das zuletzt auch als machbar herausstellte.
Quellen: Geekbench via @Benchleaks, @Sebasti66855537

MfG
Raff
Selbst mit Bots auf Twitter/Discord ist es absurd, wie diverse elektronische Waren in Windeseile ausverkauft sind.
Der Aldi PC, mit der 3070, war 1:30min VOR dem Verkaufsstart schon ausverkauft. Alles wo von den Bots drauf aufmerksam gemacht wird ist spätestens im Warenkorb ausverkauft.
Aber wir können ja zusammen an den Weihnachtsmann glauben
Denke das wird etwas knapper als 5-10%. Eher so 0-5%.
Juckt mich aber nicht wirklich. ^^
Es gibt schon heute Spiele, die ohne das Feature unspielbar sind, wenn man nicht bereit ist die Grafikeinstellungen herabzusetzen und von diesen Spielen werden wir innerhalb der nächsten Zeit immer mehr bekommen, noch bevor die RTX4000er und RX7000er kommen. DLSS kann man heute nicht mehr totquatschen.
Auch für VR-Nutzer relevant (aber auch für alle anderen):
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Wrench: Raytracing und DLSS wurden mit dem Update vom 18. Mai für VR integriert. DLSS könne die Leistung um bis zu 80 % steigern und mache es möglich, Raytracing-Effekte sowohl für den Desktop- als auch für den Virtual-Reality-Modus zu aktivieren.
Into The Radius: Das DLSS soll eine Leistungssteigerung des Anti-Aliasings ermöglichen, welches das Flimmern und Treppenspringen auf Objekten und Blättern stark reduziere und so die Bildqualität und Immersion verbessere.
Die Fraktion, die immer meinte "VR braucht wegen der Leistung und Auflösung noch Jahre", kann jetzt aufatmen, wenn DLSS die Leistung aus dem Stand verdoppelt. Allerdings war diese Aussage auch schon vorher Schwachsinn. VR ist schon seit Jahren ausgereift. Die Nutzer wissen das und die Verkaufszahlen sprechen mittlerweile für sich.
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Angesichts solcher Zahlen würde ich mir da nicht all zu viel Hoffnung bzgl der Hardwarebremse und besserer Verfügbarkeit bzw Preise machen. Anders wird es vielleicht, wenn bei Eth und ggf BC das Mining weg von der Berechung und hin zu Speicherung umgestellt wird. Aber auch das ist nur eine vage Hoffnung meinerseits.