Schenker Vision Pro 16 im Test: Effizienz, Akkulaufzeit und Fazit
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Schenker Vision Pro 16 im Test: Effizienz, Akkulaufzeit und Fazit

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Geräuschentwicklung: Hält sich in Grenzen

Jedes Notebook mit einer dedizierten Geforce-RTX-Grafik ist unter Spielelast hörbar, da ist auch so ein effizientes Gerät mit einer abgespeckten aber effizienten RTX 4060 keine Ausnahme. Die gemessene Geräuschentwicklung unter GPU-Volllast von 3,8 Sone in unserem standardisierten Testaufbau in einem halben Meter Entfernung liegt auf einem erwartetem Niveau. Deutlich stärkere Grafikeinheiten produzieren deutlich lautere Lüfter, die im Gegensatz zum Vision 16 Pro nicht mehr so ganz dem Gemeinschaftsabteil tauglich wären. Unter wenig (CPU-)Last auf dem Desktop, also bei Office-Arbeiten oder Surfen bleiben die Lüfter erfreulicherweise nahezu komplett lautlos.

Akkulaufzeit: Hält einen Arbeitstag durch

Nun ist der Akku mit 80 Wattstunden nicht mit maximaler Kapazität dimensioniert, aber letztlich zählt ohnehin, wie lange er das Gerät befeuert. In unserer Stichprobe, dem Modern-Office-Durchlauf von PCMark 10, schafft er das knapp sieben Stunden ohne Steckdose. Das deckt sich in etwa mit den Messungen anderer Tests und auch denen des Herstellers. Klar, mit weniger Displayhelligkeit oder deaktiviertem WLAN lassen sich hier noch längere Laufzeiten schinden, das wäre aber nicht praktikabel. Insgesamt handelt es sich hier um eine gute Laufzeit für so ein leistungsfähiges Gerät.

Fazit: Guter Hybrid fürs Arbeiten und Zocken gleichermaßen

Leistung, Mobilität, Preis - wähle zwei. Auf dieses magische Dreieck brechen wir stets jeden Kompromiss eines Notebooks herunter. Das Schenker Vision 16 Pro passt für jeden, der sich für die ersten beiden Eigenschaften entscheidet. Leistung und Mobilität passen, während der Preis durchaus saftig ist für die Hardware-Ausstattung. Es gibt Notebooks, die eine vergleichbare Rechenleistung bieten und günstiger sind, aber eben deutlich schwerer. Nur wäre die simple Bewertung nach Fps pro Euro etwas zu kurzsichtig. Ja, das Notebook ist nichts für Fps-Jäger nach dem allerbesten Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Leistung darf man aber letztlich nicht auf die der GPU reduzieren. Auch wenn es die Nvidia-GPU ist, welche letztlich die Spieleleistung und auch einen Großteil des Kaufpreises ausmacht. Aber was nützen etwa zehn Prozent mehr Fps, wenn beispielsweise die CPU dann doch limitiert, der RAM sich zum Flaschenhals entwickelt oder das Display eher fahle Farben anzeigt? Die GPU ist nur eine Geige im Orchester des Notebooks, wenn auch eine der wichtigeren.

Produktname Vision 16 Pro
Hersteller Schenker
Modellcode SVS16PM23
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. 2.380 Euro/
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2987865
Prozessor Intel Core i7-13700H (14c/20t, 2,4 GHz)
Grafikkarte Nvidia Geforce RTX 4060 Laptop (95 W)
Ausstattung (20 %) 3,5
Arbeitsspeicher 32 GiB DDR5-4800 (2 × 16)
Interner Speicher (SSD/HDD) 1.024 GiB PCI-E-4.0-SSD (Samsung SSD 990 Pro)
Bildschirm 16 Zoll, WQXGA (2.560 x 1.600), 240 Hz, IPS, (BOE CQ NE160QDM-NZ1)
Anschlüsse 2×USB-A 3.0, 1×Thunderbolt 4, 1×HDMI 2.0, 1×Audio Combo 3,5 mm
Eigenschaften (20 %) 1,75
Akkukapazität/Laufzeit (PCMark 10 Office) 80 Wh/06:56 h
Haptik und Ergonomie (Touchpad/Tastatur) Sehr gut/Gut
Verarbeitung Sehr gut
Gewicht (kg), Netzteil:Gewicht Netzteil (g) 1,6 kg (Netzteil: 496 g)
Garantie 3 Jahre
Leistung (60 %) 1,31
Max. Displayhelligkeit/Homogenität/Kontrast 411,8 cd/m²/6 %/1244:1
3DMark Timespy GPU/PCMark 10 Standard 9.606/7.396 Punkte
Cinebench R23 (Single/Multi) 1.864/15.123 Punkte
Cyberpunk 2077, red light alley, ultra Details, 1080p (∅/P1) 70/56,4 Fps
CS:GO, Miraasch, 1080p low (∅/P1) 376/256,1 Fps
F1 2021, Aserbaijan, max. ohne DXR, 1080p (∅/P1) 138,7/104,2 Fps
ENDNOTE 1,83
PRO Leicht und leistungsfähig
CONTRA Relativ teuer

Davon abgesehen handelt es sich hier weniger um ein dediziertes Gaming-Notebook, weswegen Schenker die Vision-Serie stets unter der Herstellermarke veröffentlicht und nicht etwa unter der Gaming-Untermarke XMG. Nun sind es nur wenige Details, welche das Vision 16 Pro von einem "echten" Gaming-Notebook unterscheidet: etwa ein Mux-Switch oder G-Sync fürs interne Display. Das sind aber verschmerzbare Mankos, die jemand eingeht, um dafür ein so mobiles, weil leistungsfähiges und gleichzeitig leichtes Notebook nutzen zu können. Ein Notebook mit RTX-Grafik und erst recht so einem hochauflösenden wie -frequentem Display kann durchaus (auch) als Gaming-Notebook bezeichnet werden, jedoch fällt hier mehr der Kompromiss hin zum Hybriden aus. Diesen Spagat meistert das Vision 16 Pro, ohne eine der beiden Einsatzbereiche zu vernachlässigen. Das lässt sich Schenker auch gut bezahlen, mit den knapp 2.300 Euro für diese getestete Konfiguration des Vision 16 Pro.

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  1. Seite 1 Ausstattung, Eigenschaften und Display
  2. Seite 2 Leistung: CPU und GPU
  3. Seite 3 Effizienz, Akkulaufzeit und Fazit
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von bohnengegart Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Verstehe ich das richtig, es ist eine diskrete GPU verbaut, die ich aber nicht mit dem verbauten Display nutzen kann und
        das Display kann auch kein G-sync o.ä,? Ist das Standard bei solchen Gaminglaptops, bin da nicht auf dem Laufenden??
      • Von bohnengegart Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Verstehe ich das richtig, es ist eine diskrete GPU verbaut, die ich aber nicht mit dem verbauten Display nutzen kann und
        das Display kann auch kein G-sync o.ä,? Ist das Standard bei solchen Gaminglaptops, bin da nicht auf dem Laufenden??
      • Von COReduct Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Also ich finde da bietet Lenovo in der Legion Pro Serie deutlich bessere und ebenfalls ziemlich leichte und schmale dezidierte Gaming-Notebooks an. Ich nutze selbst ein solches aktuelles Legion Notebook mit einer rtx 4070 als Arbeits- und gelegentliches Gaming-Notebook.

        Hervorstechend ist hier lediglich das verkleinerte Netzteil, weil diese Teile sehr oft der versteckte Pferdefuß bei (Gaming-)Notebooks sind, weil sie richtig fett sein können. ?

        Hier hat allerdings Lenovo in der der Legion-Reihe ebenfalls eine bessere Alternative - neben dem fetten normalen Netzteil lassen sich die Legion Pro Notebooks allesamt mit bis zu 140W über USB-C aufladen. Und USB-C Netzteile mit 140W sind äußerst platzsparend. Perfekt für unterwegs oder z. B im Homeoffice?

        Interessant finde ich hier in diesem Bericht allerdings den Benchmark-Vergleich zwischen der rtx 4070 Laptop und der rtx 4090 Laptop - offenbar gibt es hier de facto keine Leistungsunterschiede. Und ein Notebook mit einer rxt 4090 ist derzeit de facto unleistbar bzw. einfach unverschämt teuer. Der höhere VRAM macht den Aufpreis (zumeist um die 1500-2000€ mehr) überhaupt nicht wett, zumal die allermeisten Gaming-Notebooks bis heute kein 4K Display haben.

        Aber insgesamt ein interessanter Testbericht! ?
      • Von Edelhamster BIOS-Overclocker(in)
        Also ich finde das Thema Notebook gerade topaktuell und direkt im Nachgang zu dem erst vergangene Woche erfolgtem Test des Gigabyte Aorus 15 durch [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen], ist das Schenker Vision Pro 16 jetzt ja mal mega spannend.

        Ich seh im Vergleich zum Aorus zunächst den in synthetischen single- und mulit-core Benches rund 20% schnelleren i7 der 13.Gen gegenüber dem i5-12500.
        Der 13700 des Vision Pro bietet genau die beiden P-Cores mehr, die ich mir im Aorus, in Ergänzung zu den ansonsten jeweils vorhandenen acht E-Cores, noch dazu gewünscht hätte.

        In einem Spiel wie Counterstrike sieht man mit vllt. +2% mehr FPS keinen wirklichen Vorteil dadurch, aber in anderen Lastszenarien können die beiden P-Cores sicherlich Gold wert sein.
        Ob im Multitasking und Arbeitsalltag, wo ein MS Teams-Meeting zwei halbwegs aktuelle Intel Performance-Cores eines i7-1255U zwischenzeitlich einfach mal gern komplett alleine auslastet, oder auch im Hinblick auf die Mehrkern-Nutzung und Mehrkern-Auslastung durch neue bspw. Unreal Engine 5 basierte Spiele.

        Mit 32GB Arbeitsspeicher und 1TB SSD ist man mit dem Vision Pro dann gegenüber dem Aorus 15 mMn auch bedeutend besser aufgestellt und rückt viel eher in einen Bereich vor, wo man vllt auch von vollständigem und vollwertigen Desktop-Replacement-Fähigkeiten mit guten und vernünftigen Speicherdimensionen sprechen kann.

        In die gleiche Kerbe schlägt für mich auch das verbaute Display. Also in die Kerbe, mögliches Desktop-Replacement, vollwertiger Alltagsbegleiter, oder Arbeitsgerät.
        Mit 16" halt ein kleines bißchen größer als im Aorus, dazu mit einem in meinen Augen perfekt gewählten Kompromiss bzgl. der Auflösung und dann hat man noch die 240 anstatt 144 Hertz. Ja gut. Die Hz sind nett, aber ich bin 60Hz gewohnt und das ist dann im Vergleich für mich wohl doch eher weniger kriegsentscheidend, aber die gewählte Auflösung spricht mich extrem an.
        Die höhere Leuchtstärke des Display´s ist sicherlich genauso positiv hervorzuheben, wie auch die gebotene längere Akkulaufzeit.

        Auf GPU Seite fand ich den Einschnitt bzgl. der maximalen Leistungsaufnahme auf den ersten Blick überraschend.
        Max. 95W vs. 140W im Aorus ist schon ein gewaltiger Unterschied, aber wie es auch im Test geschrieben steht, der Leistungsverlust fällt mit 10%, vllt. mal 15%, dann doch sehr gering aus und zeugt somit unweigerlich von einer bedeutend höheren Effizienz der GPU im Schenker Vision Pro 16.
        Die Auswirkungen des fehlenden Mux-Switch kann ich jetzt nicht direkt einordnen, ein Wermutstropfen, aber vermutlich verkraftbar, denn in den Benches des Test´s fällt mir ein dadurch bedingter Leistungsnachteil nicht direkt auf.

        Die Verwendung von Flüssigmetall für einen verbesserten Wärmeübergang soll abschließend nicht unerwähnt bleiben. Ich finde es genial und neben meinen eigenen gesammelten guten Erfahrungen damit, setzen bestimmt auch andere Premium-Hersteller wie Asus oder Sony in manchen Ihrer Produkte nicht vollkommen grundlos darauf.

        Um mich zwischen Gigabyte Aorus 15 und Schenker Vision Pro final entscheiden zu können, müsste ich beide Geräte wohl mal in Natura sehen, um die Haptik uznd Optik vollständig bewerten zu können. Das Schenker bietet auf Ober- und Unterdeckel eine Magnesium-Legierung, der Rahmen ist aber aus Kunststoff..
        Ich werd die Bildergalerie wohl nochmal etwas genauer studieren

        Von den Spezifikationen auf dem Papier würde ich aber wohl ganz klar das Schenker Notebook wählen. Kostet zwar eine richtig gute Ecke mehr als das Aorus, aber am Ende hast du aktuelle Technologie mit allen Raffinessen von DLSS, FrameGeneration, über eine ordentliche CPU, ausreichend dimensionierten Speicher und das bedeutend ansprechendere Display.
        Wie käme es gegenüber dem Gigabyte Aorus 15 in der Langzeitnutzung aus?
        Wer günstig kauft, kauft zweimal?

        Auf jeden Fall ein richtig spannender und interessanter weiterer Notebook-Test von PCGH und die Überschrift, "Gaming"-Notebook im Sweetspot zwischen leicht und leistungsfähig, ist für mich absolut passend gewählt.
      • Von Buffalo-Phil PC-Selbstbauer(in)
        Kann ich vielleicht das Notebook haben, wenn ihr das nicht mehr braucht ?? Nur so eine Frage, man weiß ja nie.
        Vielleicht würde es ja bei euch nur rumliegen Danke
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