Gigabyte Aorus 15 im Test: Günstiges Gaming-Notebook mit RAM-Upgrade (inkl. Gewinnspiel!)

Unter 1.000 Euro für ein gutes Gaming-Notebook mit einer Geforce RTX 4060. Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. Wo ist da der Haken? Den wollten wir finden, also haben wir das Aorus 15 von Gigabyte getestet.

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Gigabyte Aorus 15 im Test: Günstiges Gaming-Notebook mit RAM-Upgrade (inkl. Gewinnspiel!)
Quelle: PC Games Hardware

Schauen wir uns also erst einmal das Datenblatt an, auf der Suche nach dem Haken. Die RTX 4060 ist jedenfalls eine gute, aktuelle Mittelklasse-GPU für die hier vorhandene Full-HD-Auflösung. Der Intel-Vierkerner, Core i5-12500H passt auch dazu und fungiert nicht als Flaschenhals. Die 512er-NVME-SSD könnte zwar etwas größer sein, ja, aber irgendeinen Preiskompromiss muss man halt eingehen. Außerdem ist SSD-Speicher nicht mehr allzu teuer, das lässt sich einfach und günstig aufrüsten. Aber was ist das? Acht Gigabyte RAM? Das sind heutzutage echt zu wenig Gigabyte, Gigabyte! Selbst für so einen Preis-Leístungs-Kracher.

Gratis RAM-Upgrade von 8 auf 16 GiB!

Ein Notebook mit so wenig Arbeitsspeicher wollen wir nicht testen. Daher hat Gigabyte uns exklusiv folgende Aktion vorgeschlagen: Wer sich bis Ende November ein Aorus 15 zulegt, bekommt ein RAM-Upgrade gratis dazu! Nur über diesen Link:

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Ausstattung: Kompakt, leicht und gut bestückt

Aber zurück zum Notebook-Test: Wir fangen mit den Äußerlichkeiten an, bevor wir die Innereien zum Glühen bringen. Wir haben es hier mit einem 2,2 Kilo leichtem 15-Zöller zu tun. Das ist gar nicht mal so schwer, zusammen mit dem knapp über 700 Gramm schweren Netzteil schleppt man dann aber doch fast drei Kilo im Rucksack mit sich herum. Trotzdem: Leichter geht es in dieser Größe und mit dieser Leistung kaum. Zumindest nicht bei dem Preis. Eine RTX-GPU schluckt eben gut Strom, was eben so einen kleinen Backstein von Netzteil erfordert. Leider kann da kein Hersteller die Physik aushebeln. Da sind wir auch schon beim richtigen Stichwort: Die physikalischen Maße betragen: circa 36 cm breit, 27 cm lang und 2,1 cm dünn. Damit passt es gut in fast jeden Rucksack.

Die Anschlussausstattung kann sich sehen lassen: Mit HDMI 2.1 und Mini-Displayport 1.4 gibt es zwei aktuelle Videoausgänge. Außerdem vorhanden: dreimal USB Typ A, einmal Typ C, eine 2,5 Gigabit-LAN-Buchse und sogar der Alleskönner Thunderbolt 4 ist mit dabei.

Gigabyte Aorus 15 (2023): Linke Seite Quelle: Gigabyte Gigabyte Aorus 15 (2023): Linke Seite Gigabyte Aorus 15 (2023): Rechte Seite Quelle: Gigabyte Gigabyte Aorus 15 (2023): Rechte Seite Gigabyte Aorus 15 (2023): Rückseite Quelle: Gigabyte Gigabyte Aorus 15 (2023): Rückseite Die Lautsprecher klingen recht brauchbar, lassen sich auf ein ziemlich hohes Niveau aufdrehen, ihnen fehlt aber etwas der Bass. Damit ist der Sound noch immer besser als die Telefonhörerqualität vieler Billigheimer, er ersetzt aber natürlich kein Paar Aktivboxen.

Auf dem Notebook ist Windows 11 installiert. Schön, dass Gigabyte das Notebook frei von Bloatware gehalten hat und nur Nützliches vorinstalliert, wie etwa die Konfigurationssoftware fürs Notebook. Dort sind neben den Leistungsprofilen einige nützliche Zusatzfunktionen geboten, die nicht unbedingt selbstverständlich sind und uns gefallen: So lässt sich etwa die Lüfterkurve manuell einstellen. Dadurch wird das Aorus 15 unter voller Last zwar nicht unbedingt viel leiser, dafür lassen sich die Lüfter dahin gehend tunen, dass sie bei kleineren Lastspitzen nicht unbedingt gleich anspringen. Die Lüfterkurve ist also hier nicht nur eine Nerd-Spielerei, sondern durchaus ein sinnvolles Feature, welches sich andere Notebook-Hersteller gerne abschauen dürfen.

Bildergalerie

Auch nicht selbstverständlich in dieser Preisklasse: ein Mux-Switch. Es kann also manuell umgeschaltet werden zwischen der Grafikkarte, die dann direkt am Display hängt und Nvidia Optimus, welches automatisch zwischen interner und dedizierter Grafik umschaltet. Für den Alltag die sinnvollste Einstellung, aber wenn Sie die letzten Prozente an Leistung herausholen wollen, schalten Sie eben um auf die Nvidia-GPU.

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  1. Seite 1 Gewinnspiel und Ausstattung
  2. Seite 2 Leistung, Spiele-Benchmarks, GPU, CPU
  3. Seite 3 Display, Temperaturen, Akku und Fazit
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGHextreme PC-Selbstbauer(in)
        mittlerweile auf amazon mit 16gb für 846€ zu haben..
        ich hab 11 tage auf das teil von nbb gewartet bis es heute kam und hoffe, dass "erfolgreich für das ram upgrade registriert" bedeutet ich erhalte es auch, denn ansonsten ist das teil komplett fürn a** für den preis.

        Gerade eingerichtet und stelle fest:
        Windows und CS2 sagen er hat 360Hz???
      • Von PCGHextreme PC-Selbstbauer(in)
        mittlerweile auf amazon mit 16gb für 846€ zu haben..
        ich hab 11 tage auf das teil von nbb gewartet bis es heute kam und hoffe, dass "erfolgreich für das ram upgrade registriert" bedeutet ich erhalte es auch, denn ansonsten ist das teil komplett fürn a** für den preis.

        Gerade eingerichtet und stelle fest:
        Windows und CS2 sagen er hat 360Hz???
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        Immerhin ein Vollausbau der 4060...
      • Von Mecker_Manni Software-Overclocker(in)
        Zitat

        Unter 1.000 Euro für ein gutes Gaming-Notebook mit einer Geforce RTX 4060. Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. Wo ist da der Haken?
        Den habt ihr doch schon genannt. Dieser nennt sich 4060.
      • Von Blue_Laguna PC-Selbstbauer(in)
        Hey mein Acer hatte eine gesockelten Sandybridge mit in meiner Konfig I3, und 4GB RAM und einer HD5830 Mobility,
        am Ende wars ein I7 QM also die Quadcore Serie + 16GB RAM und der HD5830 mit 1GB GGDR5.

        Dazu kam noch ein 120Hz IPS Panel vom Aftermarket.

        Das Ding konnte in der DX 11 Zeit mehr als viele Mitbewerber und war günstiger trotz Upgrades als ein Garbagebook von Schenker

        Das Acer mit Upgrades war so bei 789€ und ein Schenker was dem nicht einmal nähe kam war 1300€
      • Von Edelhamster BIOS-Overclocker(in)
        Das Notebook erinnert mich mit der verbauten Hardware, übertragen auf die heutige Zeit, ein bißchen an mein altes Lenovo Y50-70 Notebook, was seiner Zeit mit einem i7 4710HQ und GTX 860M (GM107 der 750ti) daherkam.

        Das war grundsätzlich zwar total solide und hat viele Jahre erfolgreich der ein oder anderen LAN-Party beigewohnt, aber eines der Display-Scharniere ist trotz eines grundsätzlich schon sehr sorgsamen Umgangs relativ früh kaputt gegangen.
        Ermüdungsbruch an der Plastikverkleidung des Scharniers, vllt tatsächlich einmal iwie blöd angeeckt beim Transport, ich kann es nicht genau sagen, aber das Plastik bröselte beim Aufklappen eines Tages einfach weg.

        Hier beim Gigabyte Aourus 15 im Vergleich liegen die Display-Scharniere etwas nach innen eingelagert. Also Scharniere und Display sind im Vergleich zur Gesamttiefe des Geräts nach Innen Richtung Tastatur vorgerückt.
        Die Scharniere sind dadurch bedingt, gegenüber der Positionierung an einer äußeren Gehäuseecke, besser gegen Stöße geschützt und das Display ist dazu noch näher vor einem.
        Das kann bei gegebener Displaygröße und wenn man so wie ich gern die ganzen Arme der Länge nach auf den Tisch Richtung Tastatur vor sich legt, schon wieder ein wenig was ausmachen^^
        Finde ich zusammengenommen auf jeden Fall richtig gut und hatte ich bei Betracht eines Notebooks mit solchem Gehäusekonzepts noch nie wirklich bedacht, ist mir hier aber irgendwie direkt positiv in den Sinn gekommen. Vermutlich halt durch die persönlich schlechte Erfahrung mit meinem Lenovo.

        Die Leistung der Hardware des Aorus 15 in den gewählten Benches ist auch absolut ansprechend.
        Die 4060 behauptet sich mMn ziemlich stark gegenüber den herangezogenen Vergleichssystemen mit einer 3080ti Laptop-GPU.
        Stellenweise nur 5% langsamer beim Gaming, aber dafür eine 20% geringere Leistungsaufnahme (140 vs 175W).
        Mit 8GB dann natürlich nur die Hälfte des VRAM verbaut, da wären 12GB schöner gewesen, aber gut, man kann nicht alles haben und das lässt sich mit Upscaling, Auslagerung und neuen Technologien im Zweifelsfall kompensieren oder kaschieren.
        Das Display schielt mit seinen 144Hz ja sowieso etwas mehr in Richtung High-FPS Gaming. Die hier und dort womöglich etwas blassere Textur-Tapete lässt sich dann sicherlich auf einem mobilen Gerät verschmerzen und wird bei 1080p Auflösung und auf die gegebene Display-Diagonale bezogen, vermutlich auch nicht dramatisch sein.
        In synthetischen Benches wie Unigine oder TimeSpy wächst der Rückstand zu einer 3080ti Laptop ein wenig an, aber diese spielt man ja dann doch weniger und in CP2077 ist es wiederum nahezu eine Pattsituation wie man sehen kann, bei 20% geringerer Leistungsaufnahme.
        Genauso wird es sich natürlich auch bei jedem E-Sport Titel verhalten.

        Dass augenscheinlich ein gutes Display verbaut ist freut mich wirklich extrem.
        Hier habe ich beim Lenovo damals leider auch Pech gehabt. Das TN-Panel war so instabil im Blickwinkel, absolut grausam. Ich bin da grundsätzlich nicht besonders empfindlich, mein Desktop-Panel zu Hause ist z.B. auch nen schnöder TN, aber der im Lenovo Notebook war seiner Zeit echt eine Katastrophe, sodass ich sogar an einen Umbau gedacht habe.
        Ein gutes Display ist mMn so entscheidend wichtig für ein gutes Notebook!

        Beim i5-12500H gefällt mir dann die TDP von 45W und die prinzipiell vorhandenen 12 Kerne (4P+8E). Ich hätte zwar auch noch 2 P-Cores mehr genommen, aber die TDP ist mir fast wichtiger wenn die 45W wirklich anliegen können.
        Kenne es aus der Vergangenheit, dass manch Hersteller hier via Bios ein dauerhaftes Limit von z.B. 25W hinterlegt. Da kann man dann zwar mit Tools wie Throttlestop gegensteuern, aber wünschenswert wäre natürlich, wenn es von Haus aus geht.
        Oder wie hier beim Gigabyte Aorus 15 einfach optimal gelöst, durch einen 25W variablen DynamicBoost.
        Ein i5 der 12th Gen in dem TDP-Bereich und mit bis zu 4,5GHz kann denke ich schon ne ganze Menge hübsche Bildchen pro Sekunde auf den verbauten 144Hz Screen werfen

        Was die Aussagen zur Soundqualität schließlich betreffen, ja gut, hast halt keinen dicken Tieftöner verbaut, aber den braucht man auch nicht wirklich. Wenn eine gute Stimmwiedergabe gewährleistet ist und es für etwas Web-Radio oder YT-Video reicht, dann passt das ja.
        Ich würde ein solches Gerät sowieso meist mit In- oder OverEar-Kopfhörern verwenden.
        Besserer Sound und dazu bleib ich ungestört, wenn die Kiste dann mal etwas mehr Luft durch die Lamellen pusten muss.

        Hätte ich so ein Notebook, würde ich es wohl recht zügig auf Liquid-Metal umpasten.
        Meine Erfahrungen sind diesbezüglich einfach zu gut, als dass ich das entsprechende Potential noch einmal liegenlassen wollen würde.

        Das seitens PCGH realisierte RAM-Upgrade ist natürlich extrem cool und ich muss schlussendlich neidlos anerkennen, dieses Gerät von Gigabyte gibt einem für unter 1000€ die Zugriffsmöglichkeit auf alle aktuellen Technologien.
        High-FPS Gameplay, inkl. DLSS 3.5, in Verbindung mit einer ordentlichen CPU

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        Cooler Test von dir! Hat mir mal wieder Lust auf ein Notebook gemacht, auch wenn ich da jetzt in keiner Weise als erstes an Gigabyte gedacht hätte^^ Dank dir dafür
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