Gigabyte Aorus 15 im Test: Display, Temperaturen, Akku und Fazit
In diesem Artikel
Display: IPS mit 1080p und 144 Hz
Was nützt die leistungsfähigste Grafikeinheit, wenn Display nichts taugt? Gleich vorneweg: Die Messwerte passen durch die Bank und ein besseres Panel für ein Gaming-Notebook bei dem Preis gibt es kaum. Full HD reicht auf der Diagonale von 15 Zoll absolut aus und die 144 Hz sind grundsolide. Klar gibt es mehr Pixel und mehr Hertz, auch in Notebooks. Aber die treiben nur unnötig den Preis hoch. Deswegen ist der Kompromiss mit dieser Kombi aus Full HD und 144 Hz absolut sinnvoll gewählt.
Davon abgesehen haben wir auch die Farbqualität mit unserem Kolorimeter überprüft. Wir messen am blickwinkelstarken IPS-Panel einen guten Kontrast über 1.000:1. Außerdem wird der sRGB-Farbraum nahezu vollständig abgedeckt. Es ist also rundum ein gutes Display, das sich nicht nur zum Zocken eignet, sondern auch für Bildbearbeitung herhalten kann.
Temperaturen und Kühlleistung
Wir werfen ein Auge auf die Temperaturen und ein Ohr auf den Lüfterlärm. Ohne beides nun groß breitzutreten: Beides fällt ziemlich moderat aus und hält sich in Grenzen, auch ohne ein Herumfummeln an der bereits erwähnten Lüfterkurve in den Einstellungen. Klar ist der Lüfter unter Spielelast hörbar und pfeift auch gelegentlich etwas, aber der abhebende Düsenjet bleibt aus. Mit Stresstests messen wir Temperaturspitzen von knapp 80 Grad, was schon relativ niedrig ist. In der Spielepraxis bleibt die GPU laut den Sensoren aber stets darunter.
Davon abgesehen freuen wir uns, dass das Gigabyte Aorus 15 auch ohne Lüfter-Tuning ohne Last nahezu lautlos bleibt. Nur bei anspruchsvollem Surfen springen sie gelegentlich an, was aber nur bei absoluter Stille zu hören ist. An dieser Stelle sei noch einmal das löbliche und nahezu exklusive Feature des Lüfterkurven-Tunings erwähnt, welches man so in fast keinem Gaming-Notebook findet.
Akkulaufzeit: realistisch circa sechs Stunden
Zunächst mal freuen wir uns, dass Gigabyte das Aorus 15 mit der maximal möglichen Akkukapazität von 99 Wattstunden ausstattet. Mit mehr dürfte ein Notebook nicht ins Flugzeug. Wir messen unsere Stichprobe mit der Anwendung PCMark 10. Dort lassen wir das Szenario "Modernes Office" laufen, welches etwas Surfen, Videochat und Office-Arbeiten simuliert. Das Display ist auf halber Helligkeit, die Tastaturbeleuchtung aus und WLAN entsprechend aktiviert. Wir kommen hier auf eine Laufzeit von fast sechs Stunden. Das ist bei so einer intensiven Nutzung schon ganz gut. Mehr kann man in diesem Test nicht von einem Gaming-Notebook erwarten. Die Intel-CPU ist zwar recht potent, aber die aktuelle Raptor-Lake-Generation ist einen Hauch effizienter als die Vorgängergeneration, die wir hier vorfinden. Klar lässt sich in der Praxis die Akkulaufzeit noch etwas strecken, indem das Display noch weiter gedimmt und lediglich 60 Hz verwendet wird.
Fazit: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ohne wirklichen Nachteil
Gut gemacht, Gigabyte - zumindest bis auf die zunächst zu wenigen Gigabytes an Arbeitsspeicher. Aber das haben wir mit der (wenn auch zeitlich beschränkten) Upgrade-Aktion elegant gelöst.
| Produktname | Aorus 15 |
|---|---|
| Hersteller | Gigabyte |
| Modellcode | 9KF-E3DE383SH |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. 999 Euro/gut |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/2901438 (16 GB RAM gratis dazu) |
| Prozessor | Intel Core i5-12500H (12c/16t, 2,5 GHz) |
| Grafikkarte | Nvidia Geforce RTX 4060 Laptop (140 W) |
| Ausstattung (20 %) | 3,5 |
| Arbeitsspeicher | 16 GiB DDR5-4800 |
| Interner Speicher (SSD/HDD) | 512 GiB PCI-E-4.0-SSD () |
| Bildschirm | 15,6 Zoll, Full HD (1.920 × 1.080), 144 Hz, IPS, () |
| Anschlüsse | 1× USB-A 3.0, 2× USB-A 3.1, 1× USB-C 3.1, 1× Thunderbolt 4, 1×DP 1.4, 1× HDMI 2.1, 1× Audio Combo 3,5 mm |
| Besondere Ausstattung | MUX-Switch |
| Eigenschaften (20 %) | 2,06 |
| Akkukapazität/Laufzeit (PCMark 10 Office) | 99 Wh/05:44 h |
| Haptik und Ergonomie (Touchpad/Tastatur) | Gut/Gut |
| Verarbeitung | Gut |
| Gewicht (kg), Netzteil (g) | 2,4 kg (Netzteil: 494 g) |
| Garantie | 2 Jahre |
| Leistung (60 %) | 1,42 |
| Max. Displayhelligkeit/Homogenität/Kontrast | 324,2 cd/m²/ 9%/1.042:1 |
| 3DMark Timespy GPU/PCMark 10 Standard | 10.622/6911 Punkte |
| Cinebench R23 (Single/Multi) | 1.494/12.705 Punkte |
| Cyberpunk 2077, red light alley, ultra Details, 1080p (∅/P1) | 78,2/63,8 Fps |
| CS:GO, Miraasch, 1080p low (∅/P1) | 266,9/130,6 Fps |
| F1 2021, Aserbaijan, max. ohne DXR, 1080p (∅/P1) | 143,7/105,1 Fps |
| ENDNOTE | 1,96 |
| PRO | Gutes P/L-Verhältnis |
| CONTRA | ...erst mit 16 GiB RAM |
Mit genug CPU- und GPU-Leistung besitzt es Allrounder-Qualitäten, dafür spricht auch das 144-Hz-Display. Das Notebook ist insgesamt gut konfiguriert, die Ausstattung mit einer RTX 4060, einem i5 und den mittlerweile 16 GiB RAM ergeben insgesamt Sinn. Das Aorus 15 lässt im Test auch keine Schwachstellen erkennen, die uns bei so einem Gerät aus der Gaming-Mittelklasse für eine Empfehlung Bauchschmerzen bereiten würde.

ich hab 11 tage auf das teil von nbb gewartet bis es heute kam und hoffe, dass "erfolgreich für das ram upgrade registriert" bedeutet ich erhalte es auch, denn ansonsten ist das teil komplett fürn a** für den preis.
Gerade eingerichtet und stelle fest:
Windows und CS2 sagen er hat 360Hz???
Unter 1.000 Euro für ein gutes Gaming-Notebook mit einer Geforce RTX 4060. Das klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. Wo ist da der Haken?
am Ende wars ein I7 QM also die Quadcore Serie + 16GB RAM und der HD5830 mit 1GB GGDR5.
Dazu kam noch ein 120Hz IPS Panel vom Aftermarket.
Das Ding konnte in der DX 11 Zeit mehr als viele Mitbewerber und war günstiger trotz Upgrades als ein Garbagebook von Schenker
Das Acer mit Upgrades war so bei 789€ und ein Schenker was dem nicht einmal nähe kam war 1300€
Das war grundsätzlich zwar total solide und hat viele Jahre erfolgreich der ein oder anderen LAN-Party beigewohnt, aber eines der Display-Scharniere ist trotz eines grundsätzlich schon sehr sorgsamen Umgangs relativ früh kaputt gegangen.
Ermüdungsbruch an der Plastikverkleidung des Scharniers, vllt tatsächlich einmal iwie blöd angeeckt beim Transport, ich kann es nicht genau sagen, aber das Plastik bröselte beim Aufklappen eines Tages einfach weg.
Hier beim Gigabyte Aourus 15 im Vergleich liegen die Display-Scharniere etwas nach innen eingelagert. Also Scharniere und Display sind im Vergleich zur Gesamttiefe des Geräts nach Innen Richtung Tastatur vorgerückt.
Die Scharniere sind dadurch bedingt, gegenüber der Positionierung an einer äußeren Gehäuseecke, besser gegen Stöße geschützt und das Display ist dazu noch näher vor einem.
Das kann bei gegebener Displaygröße und wenn man so wie ich gern die ganzen Arme der Länge nach auf den Tisch Richtung Tastatur vor sich legt, schon wieder ein wenig was ausmachen^^
Finde ich zusammengenommen auf jeden Fall richtig gut und hatte ich bei Betracht eines Notebooks mit solchem Gehäusekonzepts noch nie wirklich bedacht, ist mir hier aber irgendwie direkt positiv in den Sinn gekommen. Vermutlich halt durch die persönlich schlechte Erfahrung mit meinem Lenovo.
Die Leistung der Hardware des Aorus 15 in den gewählten Benches ist auch absolut ansprechend.
Die 4060 behauptet sich mMn ziemlich stark gegenüber den herangezogenen Vergleichssystemen mit einer 3080ti Laptop-GPU.
Stellenweise nur 5% langsamer beim Gaming, aber dafür eine 20% geringere Leistungsaufnahme (140 vs 175W).
Mit 8GB dann natürlich nur die Hälfte des VRAM verbaut, da wären 12GB schöner gewesen, aber gut, man kann nicht alles haben und das lässt sich mit Upscaling, Auslagerung und neuen Technologien im Zweifelsfall kompensieren oder kaschieren.
Das Display schielt mit seinen 144Hz ja sowieso etwas mehr in Richtung High-FPS Gaming. Die hier und dort womöglich etwas blassere Textur-Tapete lässt sich dann sicherlich auf einem mobilen Gerät verschmerzen und wird bei 1080p Auflösung und auf die gegebene Display-Diagonale bezogen, vermutlich auch nicht dramatisch sein.
In synthetischen Benches wie Unigine oder TimeSpy wächst der Rückstand zu einer 3080ti Laptop ein wenig an, aber diese spielt man ja dann doch weniger und in CP2077 ist es wiederum nahezu eine Pattsituation wie man sehen kann, bei 20% geringerer Leistungsaufnahme.
Genauso wird es sich natürlich auch bei jedem E-Sport Titel verhalten.
Dass augenscheinlich ein gutes Display verbaut ist freut mich wirklich extrem.
Hier habe ich beim Lenovo damals leider auch Pech gehabt. Das TN-Panel war so instabil im Blickwinkel, absolut grausam. Ich bin da grundsätzlich nicht besonders empfindlich, mein Desktop-Panel zu Hause ist z.B. auch nen schnöder TN, aber der im Lenovo Notebook war seiner Zeit echt eine Katastrophe, sodass ich sogar an einen Umbau gedacht habe.
Ein gutes Display ist mMn so entscheidend wichtig für ein gutes Notebook!
Beim i5-12500H gefällt mir dann die TDP von 45W und die prinzipiell vorhandenen 12 Kerne (4P+8E). Ich hätte zwar auch noch 2 P-Cores mehr genommen, aber die TDP ist mir fast wichtiger wenn die 45W wirklich anliegen können.
Kenne es aus der Vergangenheit, dass manch Hersteller hier via Bios ein dauerhaftes Limit von z.B. 25W hinterlegt. Da kann man dann zwar mit Tools wie Throttlestop gegensteuern, aber wünschenswert wäre natürlich, wenn es von Haus aus geht.
Oder wie hier beim Gigabyte Aorus 15 einfach optimal gelöst, durch einen 25W variablen DynamicBoost.
Ein i5 der 12th Gen in dem TDP-Bereich und mit bis zu 4,5GHz kann denke ich schon ne ganze Menge hübsche Bildchen pro Sekunde auf den verbauten 144Hz Screen werfen
Was die Aussagen zur Soundqualität schließlich betreffen, ja gut, hast halt keinen dicken Tieftöner verbaut, aber den braucht man auch nicht wirklich. Wenn eine gute Stimmwiedergabe gewährleistet ist und es für etwas Web-Radio oder YT-Video reicht, dann passt das ja.
Ich würde ein solches Gerät sowieso meist mit In- oder OverEar-Kopfhörern verwenden.
Besserer Sound und dazu bleib ich ungestört, wenn die Kiste dann mal etwas mehr Luft durch die Lamellen pusten muss.
Hätte ich so ein Notebook, würde ich es wohl recht zügig auf Liquid-Metal umpasten.
Meine Erfahrungen sind diesbezüglich einfach zu gut, als dass ich das entsprechende Potential noch einmal liegenlassen wollen würde.
Das seitens PCGH realisierte RAM-Upgrade ist natürlich extrem cool und ich muss schlussendlich neidlos anerkennen, dieses Gerät von Gigabyte gibt einem für unter 1000€ die Zugriffsmöglichkeit auf alle aktuellen Technologien.
High-FPS Gameplay, inkl. DLSS 3.5, in Verbindung mit einer ordentlichen CPU
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Cooler Test von dir! Hat mir mal wieder Lust auf ein Notebook gemacht, auch wenn ich da jetzt in keiner Weise als erstes an Gigabyte gedacht hätte^^ Dank dir dafür