Geforce RTX 3000: Miner kaufen jetzt sogar Ampere-Notebooks auf
Nachdem Grafikkarten aktuell Mangelware sind, schwenken erste Miner offenbar auf Notebooks um. Bilder aus China zeigen Regale mit zahlreichen Ampere-Notebooks, die offenbar mit dem Schürfen von Kryptowährungen beschäftigt sind. Wenn dieser Trend bleibt, könnte sich auch hier die Liefersituation verschlechtern.
Immer wenn in den vergangenen Jahren Grafikkarten knapp wurden, stand eine Käufergruppe besonders im Fokus. Miner, die große Mengen an Grafikkarten kaufen und sie zum schürfen von Kryptowährungen wie beispielsweise Ethereum einsetzen, waren oft eine starke Belastung für die Verfügbarkeit. Das soll auch momentan ein Faktor sein, der neben dem starken Bedarf durch Spieler und den Lieferproblemen bei den Foundries für Grafikkartenknappheit sorgt.
Nicht nur Grafikkarten, jetzt sogar Notebooks
Die mangelnde Ware macht dabei offenbar erfinderisch, denn wie Bilder auf dem chinesischen Internetportal Weibo sowie auf Twitter zeigen, setzen erste Miner nun sogar schon Ampere-Notebooks ein. Zu sehen sind zahlreiche Geräte, die in Regalen gestapelt wurden und offenbar Kryptowährungen schürfen.
Der Grund für den Umstieg auf Notebooks mit verbauter RTX-3000-Grafikkarte ist einerseits die mangelnde Verfügbarkeit von Desktop-Grafikkarten; andererseits wird der Trend aber wohl auch durch den gestiegenen Preis von Kryptowährungen befeuert. Die besonders beliebte Währung Ethereum konnte ihren Wert seit Mitte Dezember verdreifachen, sodass sich chinesische Miner nun offenbar sogar den Kaufpreis eines ganzen Notebooks erschürfen können.
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Für die Verfügbarkeit von Nvidias neuen Ampere-Grafikkarten, und den entsprechenden Notebooks, sind das natürlich schlechte Nachrichten. Laut Videocardz kaufen manche Miner die entsprechenden Produkte manchmal schon direkt im Werk und bezahlen als Überzeugungshilfe mehr als den eigentlichen Kaufpreis. Und selbst wenn die Produkte nicht an Miner gehen, wartet schon eine Vielzahl an Scalpern, um die verfügbaren Modelle abzugreifen und teuer weiterzuverkaufen.
Ein Lichtblick in der Situation könnte AMD sein, denn zumindest die neuen RDNA2-Grafikkarten eigenen sich nur bedingt fürs Schürfen von Ethereum. Die für das Mining notwendigen Berechnungen werden maßgeblich durch das Speicherinterface beeinflusst, und da AMD dieses schmal gehalten und durch den Infinity-Cache entlastet hat, ist die Mining-Leistung von RDNA2 laut Planet3DNow kaum höher als die der ersten RDNA-Grafikkarten. Damit ist die Situation ganz anders als noch vor drei Jahren: Damals wurden vor allem Radeon-Grafikkarten für das Schürfen eingesetzt.
Quelle: Videocardz

In einer freien Marktwirtschaft basiert alles auf Angebot und Nachfrage. Systeme wo der Staat die Preise bestimmt haben, sind kläglich gescheitert.
"Auf der Handelsplattform Bitstamp wurde ein Tiefstkurs von 45.000 US-Dollar markiert. Noch am Wochenende hatte der Bitcoin wesentlich höher gestanden und ein Rekordhoch von 58.354 Dollar erreicht. Seither geht es bergab."
Bemerkenswert, ein künstliches "Zahlungsmittel" das in 2 Tagen diesen Verlust produzieren kann.
Da kann man den Investoren nur gratulieren.
Und so lange Bitcoin weiter steigt und der Spam mit "verdiene bis zu 10.000 Euo pro Monat mit Bitcoin... Kaufe Bitcoins hier" so weiter zunimmt, wird der Trend auch bleiben.
Erst rauf dann runter, was steckt dahinter?
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