RTX 3000 Mobile: Notebook-Hersteller müssen nun doch TGP und Taktraten angeben

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RTX 3000 Mobile: Notebook-Hersteller müssen nun doch TGP und Taktraten angeben
Quelle: Nvidia

Nvidia bietet für den Notebook-Markt eine Vielzahl von unterschiedlichen Lösungen auf Basis der Ampere-GPUs an, doch für Kunden ist die tatsächlich verbaute Variante oft nicht ersichtlich - sie können nur zwischen drei Produktgruppen unterscheiden. Das soll sich nun ändern.

Mit dem Launch der mobilen RTX-3000-GPUs hat Nvidia stellenweise für Chaos gesorgt. Wie im Notebook-Markt üblich, können die frisch vorgestellten Ampere-GPUs in zahlreichen verschiedenen Konfigurationen verbaut werden, die die TGP und die Taktrate verändern und damit die Leistungsfähigkeit stark beeinflussen. Welche Konfiguration aber genau verbaut wurde, mussten die Hersteller bei den neuen GPUs nicht mehr angeben - und auch der mit den 1000er- Grafikkarten eingeführte Zusatz "Max-Q" musste nicht mehr dabeistehen.

Fehlende Angaben müssen nachgeliefert werden

Durch diese fehlenden Kennzeichnungen war für Kunden beispielsweise nicht ersichtlich, ob in einem Notebook eine RTX 3080 mit 80 Watt oder mit 150 Watt TDP verbaut ist. Statt den eigentlich 28 unterschiedlichen Versionen konnte man nur zwischen RTX 3060, RTX 3070 und RTX 3080 unterscheiden.

Glücklicherweise soll sich das Problem nun aber in der nahen Zukunft lösen. Nvidia hat gegenüber The Verge ein Statement veröffentlicht und darin verkündet, dass die Notebook-Hersteller nun doch verpflichtet werden, die genauen Daten zur jeweils verbauten GPU zu veröffentlichen. Die Taktraten, die TGP und implementierte Max-Q-Funktionen sollen in Zukunft also bei jedem Notebook im Datenblatt stehen.

"We're requiring OEMs to update their product pages to the Max-Q technology features for each GeForce laptop, as well as clocks and power - which communicates the expected GPU performance in that system."

"Wir verlangen von den OEMs, dass sie ihre Produktseiten für jedes GeForce-Notebook mit den Max-Q-Technologie-Features sowie den Taktraten und der Leistungsaufnahme aktualisieren - das kommuniziert die erwartete GPU-Leistung in diesem System."

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Die ersten Notebook-Hersteller haben bereits begonnen, ihre Produktseiten entsprechend zu aktualisieren. Wir berichteten beispielsweise vorgestern über Asus, die die exakte GPU-Konfiguration mittlerweile angeben. In den nächsten Tagen bis Wochen dürften hoffentlich auch alle anderen Partnerunternehmen nachfolgen, sodass man bei der Anschaffung eines neuen Notebooks weiß, was man am Ende bekommt.

Quelle: The Verge via Notebookcheck

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Aus meiner Perspektive eine sehr gute Entwicklung.

        Grüße

        phila
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Aus meiner Perspektive eine sehr gute Entwicklung.

        Grüße

        phila
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