Lenovo Thinkpad X1 Fold: Faltbares Windows-Tablet kommt dieses Jahr
Auf der Technikmesse CES hat der chinesische Hersteller Lenovo das Tablet namens Thinkpad X1 Fold offiziell vorgestellt. Das Windows-Gerät verfügt über einen knickbaren Bildschirm und wird von Intel-Chips angetrieben.
Faltbare Geräte sollten eigentlich schon im letzten Jahr ihren Durchbruch feiern, doch es kam anders. Immer wieder mussten die beiden großen Hersteller Samsung und Huawei die Markteinführung ihrer klappbaren Smartphones nach hinten verschieben. Neben Smartphones wie dem Galaxy Fold soll es aber auch knickbare Tablets geben. Lenovo hat nun zur CES das Thinkpad X1 Fold vorgestellt. Dieses Gerät wird von einem nicht näher spezifizierten Intel-Core-Prozessor angetrieben, der sowohl einen Core-i-U-Chip, als auch stromsparende Atom-Kerne kombiniert. Angeblich will Intel diesen neuartigen Lakefield-Chip als Hybrid-Core vermarkten. Der Chip wird auch im kommenden Surface Neo seinen Dienst verrichten.
13,3-Zoll Touchscreen kannste Knicken
Lenovos Thinkpad X1 Fold hat ein 13,3 Zoll großes OLED-Display eingebaut, das sich falten lässt. Im Laptop-Modus hat der Nutzer zwei Bildschirme mit jeweils 9,6 Zoll zur Verfügung. Der faltbare Touchscreen hat ein Seitenverhältnis von 4:3 und eine Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixel. Zwar soll das Thinkpad X1 Fold mit Windows 10X ausgestattet werden, Erstkäufer erhalten das wandelbare Tablet aber mit Windows 10 Pro, da es noch dauert, ehe Windows 10X auf den Markt kommt. Um das Gewicht möglichst niedrig zu halten, wird unter anderem Carbon im Gehäuse verbaut. Die Außenhaut ist mit Leder ummantelt. Die Auslieferung soll Mitte des Jahres erfolgen. Wer ein Thinkpad X1 Fold haben möchte, muss mindestens 2.499 US-Dollar auf den Tisch legen.
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Fakten zum Lenovo Thinkpad X1 Fold:
- Der chinesische Hersteller Lenovo hat das Thinkpad X1 Fold offiziell vorgestellt. Der 13,3-Zoll-Touchscreen lässt sich falten, so dass Nutzer dann zwei berührungsempfindliche Bildschirme mit je 9,6 Zoll erhalten.
- Im Inneren werkelt ein Intel-Lakefield-Chipsatz. Hierbei werden ein Core-Prozessor mit stromsparenden Atom-Chips kombiniert.
- Das Gehäuse des Thinkpad X1 Fold hat unter anderem Elemente aus Carbon sowie eine Ummantelung aus Leder.
- Ab Mitte des Jahres soll das Lenovo Thinkpad X1 Fold an die ersten Kunden ausgeliefert werden, wenn diese zuvor mindestens 2.499 US-Dollar gezahlt haben.
Quelle: Lenovo

Für einen gestrichenen Core-i Kern des i5-8250U müssten sie mind. 3,7 Atom x7-Z8750 Kerne einbauen (beim Core i7-10710U wären es sogar 4,5), damit bei entsprechender Software das ganze nicht langsamer wird. Ob aber vier Atom-Kerne Platz- und Stromsparender sind wie ein Core-i Kern?
Wenn ich die Meldung von Golem zu einer solchen Intel-CPU von vor einem Jahr sehe
Mit so einer CPU hätte ein Win 10X dann auch einen echten Sinn. Das könnte MS so optimierern, dass all ihre Systemdiensten nur auf den lahmen Atom-Kernen versauern und nicht die knappen Ressourcen der normalen Mobil-CPU dafür missbraucht werden.
man könnte sich auch ein Laptop für 2000$ + ein Tablet für 500$ kaufen, da gibt es ja schon starke Leistung für das Geld.
Ohne, dass Intel mit einem aktuellen Atom-Kern bei erheblich geringerem Stromverbrauch mind. die Leistung eines mit 500-800 MHz runter getakteten i3-6100U Kerns erreicht, ist sowas m.M.n. nicht wirklich für eine Vordergrund-Applikation zu brauchen.
Ich habe jedenalls auf meinem Atom-Tablet noch keine Aufgabe erlebt, bei welcher die "CPU" nicht masslos überfordert wäre, selbst mit 1,9 GHz. Dagegen reagiert das Tablet mit i3-6100U in allen Lebenslagen so schnell, wie man es auch heute noch erwartet. Was nützen mir lahme CPU-Kerne, die ich für nichts sinnvolles bei einem Desktop-/Tablet-OS einsetzen kann?