CES 2012: Intel-Ultrabooks mit Ivy Bridge, DX11, Windows 8, Touch-, Sprach- und Gestensteuerung [Video des Tages]
Auf der CES 2012 präsentierte Intels Mooly Eden die kommende Entwicklungsstufe der Ultrabooks - komplette Touchsteuerung mit Windows 8 sowie eine Sprachsteuerung in Zusammenarbeit mit Nuance und Dragon Naturally Speaking. Auch eine Gestensteuerung wurde als Work-in-Progress-Version vorgestellt.
Intels Ultrabook-Initiative war trotz eines Marketingbudgets von 300 Millionen US-Dollar bislang von nicht allzu großem Erfolg gekrönt. Mit den kommenden Modellen der Ultrabooks, von denen etliche auf der CES 2012 vorgestellt werden, soll sich das aber ändern. Man will sich mit dem Ansatz bereits analog zu der gestern auf den CES-Trends angekündigten Verschiebung zur User-Experience konzentrieren und nicht die Technik sondern das, was die Kunden als Vorteile davon spüren können, in den Vordergrund stellen. Ein Kundenfeedback wolle man 2012 in die Tat umsetzen: Ultrabooks wird es demnächst auch mit größeren Bildschirmen bis 15 Zoll Diagonale geben.
Intel setzt neben der Rechenleistung der kommenden Ivy-Bridge-Prozessoren samt DirectX-11-fähiger Grafik daher vor allem auf die Benutzung des Ultrabooks selbst. Mit Windows 8 kommt eine vollständige Touchsteuerung hinzu, die die Bedienung ähnlich der eines Smartphones oder Tablets gestaltet - gezeigt wurde dies unter anderem an dem Konzept-Ultrabook "Nikiski". In Zusammenarbeit mit Nuances Dragon Naturally Speaking will man im Laufe des Jahres 2012 auch eine umfassende Sprachsteuerung veröffentlichen - ob diese auch als Nachrüstprodukt oder nur vorinstalliert ausgeliefert wird, gab Intel noch nicht preis. Neben English sollen anfangs mindestens die folgenden Sprachen für die lernfähige Steuerung implementiert werden: Englisch, Spanisch, Französisch, Deutsch, Holländisch und Mandarin.
Mit all diesen Funktionen, welche die Bedienung und Nutzererfahrung in den Vordergrund rücken, will Intel offenbar nicht nur hardwareseitig Apples erfolgreicher Strategie folgen. Daneben zeigte Mooly Eden aber auch einige Demos aktueller und kommender Ultrabooks - darunter offenbar mindestens ein Ivy-Bridge-Modell, auf welchem das DirectX-11-Spiel Formula 1 2011 gezeigt wurde - Eden sagte allerdings nur, dass es sich um ein DX11-Spiel handele, nicht, dass es auch im D3D11-Modus laufe. Auf Nachfrage erfuhren wir jedoch, dass Eden das Notebook lediglich nicht selbst bedient habe (es wurde per Remote-KVM gesteuert), es sich aber durchaus um ein ODM-Modell mit Ivy-Bridge Innenleben handele.
Außerdem führte Intel eine Havok-Demo vor, bei der ein mit Ultrabooks beladener Zug über eine Holzbrücke fuhr, während diese mit einem Raketenwerfer in die Luft gejagt wurde. Auch andere Live-Demos wurden gezeigt - Sie finden diese mittlerweile im Artikel - darunter auch eine, welche die Gestensteuerung anhand eines Katapultes demonstriert.
Kevin Sellers, Vice President Advertising und Marketing bei Intel, schloss in seiner Präsentation mit der Ankündigung an, dass man in der ersten Jahreshälfte verstärkt die Marke und die Produkte im Ultrabook-Umfeld über klassische und virale Werbung mit witzigen Spots und Filmen im Massenmarkt platzieren will.

Laut Intel wurde der PC - wie im Text beschrieben - per KV-Remote, also per Tastatur-Maus-Fernsteuerung aus dem Backstage-BEreich gesteuert. Gelaufen sei die Demo laut Intel aber trotzdem auf dem gezeigten Gerät.
Wenn man genau hinsieht, poppt das Controlpanel des VLC-Players beim Starten auf. Also nix mit ferngesteuert - die Nasen haben einfach ein Video abgespielt.
Billiger geht's ja wohl kaum. Der Vorführseppel hat das natürlich gemerkt und dann einen Witz draus gemacht - das Beste was er tun konnte.
Trotzdem extrem peinlich für Intel.
Jetzt habe ich ein Asus Transformer, das Teil hält 10 Stunden und damit kann ich exakt das machen, was ich eben mit einem mobilen Gerät mache.
Ich frage mich was ich mit der Leistung eines Ivy Quad Core im Book soll? Deswegen kann ich nicht schneller schreiben oder es besser halten.
Für das, was ich mache, hat das Fusion gereicht, nur eben könnte der Akku noch länger halten, gerade wenn du 1km tief in der Mine bist und Steckdosen so selten sind wie ein frischer Luftzug.
15" bekommt man -oh Wunder!- problemlos in praktisch jede dezidierte Notebooktasche...
Da ist es dann aber auch egal, ob das Notebook 2 oder 3cm dick ist
Vor ein paar Jahren wahr der Inbegriff eines mobilen PCs noch ein hosentaschentauglicher UMPC... heute ist es offenbar ein auf Teufel komm raus möglichst dünner 13-15 Zöller
DirectX 11 mit Ivy Bridge: Intel beim Schummeln erwischt, Martin Fischer, 10.01.'12:
heise online | DirectX 11 mit Ivy Bridge: Intel beim Schummeln erwischt
Edit: Sehe gerade, das ist schon im Forum d'rin, sorry:
http://www.anandtech.com/... , Anand Lal Shimpi, 10.01.'12