Alienware m15R4: Gaming-Notebook mit RTX 3080 und Tastatur von Cherry

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Alienware m15 R4.
Quelle: Dell

Der zu Dell gehörende Hersteller Alienware hat nun das Gaming-Notebook Alienware m15R4 angekündigt. Neben einer Nvidia Geforce RTX 3080 Laptop-GPU ist nun eine Tastatur von Cherry verbaut.

Seit dem Jahr 1979 ist das traditionsreiche Unternehmen Cherry als Cherry GmbH mit Sitz in Auerbach in der Oberpfalz, Deutschland tätig und entwickelt Peripheriegeräte. Die mechanischen Schalter stecken in zahlreichen Tastaturen. Nun bedient sich Alienware der mechanischen Switche Cherry MX und baut ein Keyboard mit 3,5-mm-Ultra-Low-Profile-Design sowie einem Tastenhub von 1,8 Millimetern in das neue Gaming-Notebook Alienware m15R4 ein. Cherry fertigt die Schalter namens MX Ultra Low Profile in Deutschland. Das Gaming-Notebook der Tochterfirma von Dell ist ab dem 23. März direkt bei Dell bestellbar.

Cherry MX Ultra-Low-Profile mit Flügeltüren-Konstruktion

Laut Cherry wurden die mechanischen Komponenten aus Edelstahl in Anlehnung an die nach oben öffnenden Flügeltüren des Sportwagens DeLorean designt, den mancher aus der Filmreihe Zurück in die Zukunft kennen dürfte. Die spezielle Gestaltung der mechanischen Schalter von Cherry sorgt dafür, dass die Komponenten ins Notebook-Gehäuse passen. So sollen dank des akustischen Feedbacks präzisere Eingaben im Vergleich zu herkömmlichen Laptop-Tastaturen möglich sein. Auf einen Ziffernblock verzichtet die Tastatur. Nutzer können Makro-Zuweisungen vornehmen und die RGB-Beleuchtung der Tastatur steuern.

Alienware m15 R4 Cherry Mx Tastatur 01 Quelle: Dell Cherry MX Ultra Low Profile Switch 01 Quelle: Cherry Cherry MX Ultra Low Profile Switch 02 Quelle: Cherry Cherry MX Ultra Low Profile Switch 03 Quelle: Cherry

Für Vortrieb sorgen Intel-Prozessoren der H-Serie aus der 10. Generation, wie etwa der Intel Core i7-10870H. Im Einstiegsmodell ist eine Nvidia Geforce RTX 3060 Laptop-GPU verbaut, wobei Dell nicht angibt, mit welchem Takt und welcher TGP der Notebook-Grafikchip läuft. Statt rund 1.700 Euro wie der Vorgänger Alienware m15R3 kostet der Alienware m15R4 mindestens 2.200 Euro. Die höchste Ausstattungsversion offeriert für rund 4.700 Euro einen Core i9-10980HK, 32 Gigabyte DDR4-RAM, eine Nvidia Geforce RTX 3080 Laptop-GPU und ein OLED-Display mit UHD-Auflösung und 60 Hz. Zudem sind noch zwei SSDs mit jeweils zwei Terabyte Speicherplatz und eine dritte SSD mit 512 Gigabyte verbaut. Die günstigeren Modellversionen des Alienware m15R4 kommen wahlweise mit einem Full-HD-Bildschirm mit 144 Hz sowie 100 Prozent Abdeckung des sRGB-Farbraums mit Nvidia G-Sync-Technik daher oder mit einem Full-HD-Bildschirm mit 300 Hertz. Die Cherry-MX-Tastatur wird aber noch einen Aufpreis kosten, den Dell zum Marktstart am 23. März bekannt geben will.

Welche Anschlüsse bietet das Alienware m15R4?

In Sachen Anschlüssen stehen zwei USB-Typ-A-Ports nach dem Standard USB 3.2 Gen 1 sowie ein USB-Typ-A-Anschluss mit Power Delivery zur Verfügung. Ergänzend gibt es einen 3,5-mm-Audioanschluss sowie einmal Thunderbolt 3 und einmal Mini-Displayport 1.4. Der Akku kann nur mittels proprietärem Stromanschluss mit Strom versorgt werden. Zudem steht ein LAN-Port zur Verfügung, damit man auch kabelgebunden ins Internet gehen kann.

Bildergalerie

Wer lieber kabellos in die unendlichen Weiten des Internets gehen will, für den ist eine Wi-Fi-6-Karte von Killer verbaut, die zudem Bluetooth 5.1 beherrscht. Zur Speichererweiterung kann ein Micro-SD-Kartenleser genutzt werden. Das 15,6-Zoll-Notebook wiegt 2,11 Kilogramm und ist in den Farben Grau oder Schwarz erhältlich.

Ebenfalls lesenswert: Geforce RTX 3070 Mobile: Über 30 Prozent Leistungsunterschied möglich

Sammlung zum neuen Alienware m15R4 mit Cherry-Tastatur:

  • Die zu Dell gehörende Firma Alienware hat das Alienware m15R4 mit Cherry-Tastatur vorgestellt. Mit den mechanischen Schaltern soll eine präzisere Eingabe im Vergleich zu herkömmlichen Notebook-Tastaturen möglich sein.
  • Das Alienware m15R4 kostet mindestens 2.200 Euro, wobei die Cherry-MX-Tastatur noch einen Aufpreis kostet.
  • Im Inneren werkeln Intel-CPUs der 10. Generation gemeinsam mit mobilen Versionen der Geforce-RTX-3000-Grafikchips.

Quellen: Dell, Cherry

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Blowfeld Software-Overclocker(in)
        Ich bin insgesamt schon verdammt glücklich, wo wir heute bei mobiler Gaming Performance liegen.

        Hatte mir vor 1.5 Jahren den Helios 700 mit 9980HK und RTX 2080 gekauft und damit meinen 6700K / 1080TI Desktop PC von der Performance abgehängt.

        So hat Gaming dann auch auf Geschäftsreisen Spaß gemacht. Auch wenn die Leistung der Laptop 3080er Serie eher auf dem der Desktop 3070 liegt, ist das immer noch verdammt beeindruckend. Liegt aber vielleicht daran, dass ich aus der Generation "Gaming Laptop? HAHAHA" stamme
      • Von Blowfeld Software-Overclocker(in)
        Ich bin insgesamt schon verdammt glücklich, wo wir heute bei mobiler Gaming Performance liegen.

        Hatte mir vor 1.5 Jahren den Helios 700 mit 9980HK und RTX 2080 gekauft und damit meinen 6700K / 1080TI Desktop PC von der Performance abgehängt.

        So hat Gaming dann auch auf Geschäftsreisen Spaß gemacht. Auch wenn die Leistung der Laptop 3080er Serie eher auf dem der Desktop 3070 liegt, ist das immer noch verdammt beeindruckend. Liegt aber vielleicht daran, dass ich aus der Generation "Gaming Laptop? HAHAHA" stamme
      • Von PCGH_Claus Freizeitschrauber(in)
        Zitat von geist4711
        leider wird wieder mit keinem wort erwähnt, das es sich bei den grafikchips die da eingebaut sind um mobil-varianten mit wesentlich geringerer rechenleistung als deren dedizierten versionen handelt.
        wahrscheinlich setzt man hier voraus das der leser das weiss, es wissen aber nicht alle und diese könnten sonst (erwünschter weise?)`glauben die leistung wäre gleich der steckkarten.
        OK, danke für den Hinweis. Ich habe das nun fix korrigiert und "Laptop-GPU" dazu geschrieben. Natürlich sind diese mobilen Grafikchips von Nvidia langsamer als die Desktop-Grafikkarten, schließlich darf man in nahezu allen Notebooks nicht unendlich viel Strom verbrauchen, sodass die TGP zwingend niedriger bei "Laptop-GPUs" ausfallen muss, im Vergleich zu den Desktop-Grafikkarten. Es ist schlicht nicht möglich, 200 Watt und mehr in einem Notebook nur für den Grafikchip zu reservieren! Hier muss man Kompromisse machen, damit man den Grafikchip kühlen kann und zugleich noch etwas Akkulaufzeit übrig bleibt... Im Desktop-PC-Bereich dagegen ist das etwas anders...
      • Von geist4711 Software-Overclocker(in)
        leider wird wieder mit keinem wort erwähnt, das es sich bei den grafikchips die da eingebaut sind um mobil-varianten mit wesentlich geringerer rechenleistung als deren dedizierten versionen handelt.
        wahrscheinlich setzt man hier voraus das der leser das weiss, es wissen aber nicht alle und diese könnten sonst (erwünschter weise?)`glauben die leistung wäre gleich der steckkarten.
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