AMD Ryzen: Erstes Asus-Notebook mit AMD-Hardware auf der Computex [Update]
Asus teasert ein Ryzen-basiertes Notebook, das der Hersteller aller Wahrscheinlichkeit nach auf der Computex Ende Mai, Anfang Juni präsentieren wird. Für AMD ist das eine große Sache: Seit mindestens sechs Jahren gab es kein Asus-Notebook mehr, in dem eine AMD-CPU/-APU oder eine Radeon-GPU zum Einsatz kam.
Update vom 23.05.17:
AMD hat auf seinem deutschen Facebook-Kanal Asus' Teaser zu Ryzen Mobile geteilt. "Bis zu 50% mehr Leistung bei halbierter Leistungsaufnahme im Vergleich zu aktuellen AMD-APUs" spricht für den Einsatz von Raven Ridge, womit Asus ein sehr frühes Zen-APU-Produkt in petto hätte. Details verrieten weder Asus noch AMD auf Nachfrage.
Originalartikel vom 21.05.17:
AMD beteuert, dass im zweiten Halbjahr 2017 die ersten Ryzen-basierten Notebooks erscheinen werden. Gemeint sind Modelle, die eine Raven-Ridge-APU bestehend aus vier Zen-Kernen und einer vermutlich 704 Shader starken Vega-GPU nutzen. Bislang gingen wir davon aus, dass wir bis zur Weihnachtszeit warten müssen, bis wir Ryzen-Notebooks sehen werden. Tatsächlich könnte es zumindest ein paar Geräte aber schon (deutlich) früher geben.
Über seine sozialen Medien verteilt Asus zurzeit einen Teaser, der die Silhouette eines Notebooks vor dem Ensō-Symbol zeigt, das AMD als Markenzeichen für seine Ryzen-Prozessoren nutzt. Auf Youtube heißt es: "Somethin Has Awakened" ("Etwas ist erwacht"). In der Videobeschreibung und auf Facebook: "Something BIG is coming your way!" ("Etwas GROßES ist auf dem Weg zu dir"). Der Hashtag Computex2017 macht klar, dass das Ryzen-Notebook auf der Messe aus- beziehungsweise vorgestellt werden soll.
Hat AMD mit Kaveri, Carrizo und Bristol Ridge schon umfassende Design-Wins versprochen, gab es zumindest in Deutschland nie eine große Auswahl. Mit Asus konnte AMD jetzt offensichtlich einen großen Partner für sich gewinnen. Ein Blick in den PCGH-Preisvergleich verrät, dass Asus seit 2011 kein einziges Notebook ins Sortiment aufgenommen hat, dass eine AMD-CPU, -APU oder -GPU nutzt.
Normalerweise würden wir annehmen, dass in einem Notebook eine besagte Raven-Ridge-APU steckt. Ist das beim Asus-Modell der Fall, würden wir aber frühestens zum Sommerende hin mit einer Markteinführung rechnen. Alternativ könnte Asus natürlich auch zulasten der Leistungsaufnahme im Leerlauf auf eine reine Ryzen-CPU mit einer dedizierten Grafikkarte setzen. Immerhin teasert Asus das Gerät über seine ROG-Kanäle, sodass die Leistung eine größere Rolle spielt als eine hohe Effizienz. Und in Zeiten, in denen Notebooks weit über 500 Watt aufnehmen dürfen und Wasserkühlungen nutzen, überrascht uns fast gar nichts mehr.

Merkt ihr es nicht?
Entweder liefert AMD zu früh (Ryzen,Bugs) zu spät (Vega, genannter Zeitpunkt ist zwar noch nicht verstrichen..)
ist zu schwach (APUs) oder zu stark (8 Kerner im Notebook überflüssig, ach was 8 Kerne allgemein)
Und wenn da jemand was entgegnet (ist er der arme, der keine 'berechtigte Kritik' ausüben darf, oder man ist ein Fanboy der die - also seine, persönliche - Wahrheit nicht wahrhaben will.
In meine Augen ein ganz armer Mensch, der nur Aufmerksamkeit braucht und durch geschickte Provokation auch erhält
8 Kerne braucht niemand im Notebook und auch der Strombedarf wird sehr sehr hoch sein.
Wen genau will man damit adressieren? Das is doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
SummitRidge ist verlötet und in Form des 1700 hocheffizient. Im Vergleich zum 7700K spart man sich somit in einem Gerät mit Desktop-Prozessor wie meinem DTR 17 das Köpfen (was ordentlich ins Geld geht, schließlich muss neu Garantie drauf gegeben werden) und erhält trotzdem nochmals niedrigere Temperaturen. Oh, und man hat eben wie auch im Desktop die besseren Plattform zur Hand. Nur zur Veranschaulichung, könnte ich den 7700K und das Z170-Board kostenfrei gegen einen 1700 und ein B350/X370-Board tauschen, ich würde es direkt machen.
Und das, obwohl der 7700K sogar verhältnismäßig gut zu meinem Usertypus passt. (wenn ich zocke, dann oft älteres oder schlecht optimiertes Zeugs)
Und ja, acht Kerne gehören auch ins Notebook. Eben wenn das Notebook ein mobiles Büro darstellt, auf dem alles erledigt werden soll.
P.s.: Nur zur Vorsicht: Ich habe das DTR17 nicht freiwillig gewählt, sondern weil es die beste Möglichkeit dargestellt hat an das phänomenale Display zu gelangen. Und ich bin auch kein Fan von Desktop-Prozessoren in Notebooks, aber ich kann schon verstehen, warum Notebookhersteller gerne auf sie zurückgreifen. (damit umgeht man die Herstelleraufpreise und kommt an gesockelte CPUs) Und ja, ich kritisiere Clevo und Intel auch dafür, dass die Plattform nicht genügend auf Effizienz getrimmt sind, die verballert im Leerlauf viel zu viel. (immerhin immer noch weniger als 99% der Desktop-PC, aber dennoch...)
Dazu kommt, das man scheinbar alle Anwendungen in den Paketquellen hat, die es bei den X86-Linuxen auch gibt. Selbst Tools wie ddrescue laufen.
Mal sehen, was man nächste Woche noch so von RavenRidge und Vega sieht.