Performance-Eindrücke
In diesem Artikel
Der eigenwillige Grafikstil täuscht auf den ersten Blick über die hohe Last hinweg, welche vor allem auf der Grafikkarte erzeugt wird. Bewegt man sich jedoch, wie im Bild unter diesen Zeilen, in Umgebungen, wo die Kamera heraus zoomt, steigt auch die Prozessor-Last stark an. Da sich die Kamera nicht drehen lässt, sind Sie den (gut!) vorkonfigurierten Kamera-Fahrten der Entwickler unterworfen. Wir haben diesen Umstand genutzt, um verschiedene Eindrücke zur Performance zu sammeln. Dazu haben wir eine Handvoll Grafikkarten und den Prozessor des Autors David Ney durch die malerische Welt gejagt. Die Szenen können Sie nachstellen, wenn Sie möchten, doch das erste Update könnte die vorliegenden Zahlen bereits verbessern. Leider können wir nicht einschätzen, wie schnell die Moon Studios an Updates arbeiten werden. Zum Release streben wir einen großen Technik-Test an.
Quelle: PCGH
Sacrament - hier kaufen Sie neue Waffen, schneidern Rüstungen zusammen, helfen beim Aufbau der Gebäude, finden das ein oder andere Geheimnis und nehmen Missionen an.
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No Rest for the Wicked: Eindrücke zur Performance
Die Systemanforderungen sind hoch und das zurecht. Wir messen eine überdurchschnittlich hohe Auslastung der Grafikkarte, während ein schneller Prozessor ebenfalls hilfreich ist. Leider bietet das Spiel bislang kaum Grafikoptionen, sondern nur Presets. Wenn Sie also Probleme mit der Performance haben, sollte Ihre erste Haltestelle im Grafikmenü sein. Des Weiteren muss Ihnen klar sein, dass es sich um ein Spiel im Early Access handelt. Es wird noch viele Monate an dem Titel gearbeitet, sodass Performance und andere Dinge über die Zeit besser werden.
Wie läuft No Rest for the Wicked im Early Access? Wir haben alle aktuellen GPU-Architekturen einer Probe unterzogen. Resizable BAR (rBAR) respektive Smart Access Memory (SAM) sind stets im UEFI unserer Systeme aktiv. Die Messungen erfolgen wie üblich via CapFrameX ; aus dem Durchschnitt von drei Messungen errechnen wir unsere Ergebnisse. Selbstverständlich entsprechen die Grafiktreiber den zum Testzeitpunkt aktuellen Versionen, in diesem Fall die AMD Software Adrenalin 24.3.1 WHQL, Intel Game On Driver 5444 WHQL und Nvidia Game Ready Driver 552.22 WHQL.
Unsere Benchmarks finden relativ zu Beginn des Spiels statt. Wir haben erfolgreich den ersten Boss "gelegt" und uns in der Stadt Sacrament umgesehen. Das Umland zeichnet eine mehr oder minder hohe Grafiklast, je nach Szenario. Wir wählen für die ersten Benchmarks einen Bereich kurz vor dem Aufenthaltsort des Bosses, welcher uns wegen seines überdurchschnittlichen GPU-Anspruchs aufgefallen ist. Um ein Worst-Case-Szenario handelt es sich keineswegs, es gibt diverse Momente, in denen No Rest for the Wicked geringere Bildraten zeichnet - insbesondere die mit Depth of Field erfüllten Zwischensequenzen schlagen sehr heftig ins Kontor.
Update vom 29. April 2024: Wir haben uns die Performance mit dem Hotfix 5 erneut angesehen und mit dem Release-Zustand verglichen. Als Stichproben dienen uns eine Intel Arc A770 16GB, eine AMD Radeon RX 6800 XT und eine Nvidia Geforce RTX 4070.
Wie Sie sehen, legen alle drei Grafikkarten um drei bis vier Prozent zu. Was der Durchschnittswert unzureichend wiedergibt, ist, dass No Rest for the Wicked nun deutlich weniger Nachladeruckeln zeigt, wenn man durch die Gegend läuft. Diese Tatsache lässt sich am besten an den P1-Werten der Arc A770 ablesen, welche eine gleichmäßigere Bildausgabe am deutlichsten zeigen - anbei sehen Sie ein Frametime-Beispiel dafür. Wir haben außerdem eine geringere Speicherallokation beobachtet, welche vor allem Grafikkarten mit weniger als 12 GiByte zugutekommen dürfte. Die Richtung stimmt folglich - jetzt fehlen nur noch DLSS, FSR und XeSS.
Quelle: PCGH
No Rest for the Wicked - Frametimes - Launch vs. Hotfix 5 (Intel Arc A770 16GB)
Im Folgenden sehen Sie unsere ursprünglichen Benchmarks aus No Rest for the Wicked vom 18. April.
Spielt man No Rest for the Wicked mit einer High-End-Grafikkarte wie der Geforce RTX 4090, gewinnt man den Eindruck, das Spiel sei relativ "leicht" für die Grafikkarte. Tatsächlich ist die Grafik das Gegenteil - spätestens ab WQHD erblicken wir prall ausgefüllte Powerlimits, hohe Temperaturen und somit unterdurchschnittliche Boosts im Rahmen des Energie-Budgets. Das gilt sogar für die chronisch etwas unterausgelastete Arc A770, welche in No Rest for the Wicked auf bis zu 2.150 MHz fällt - das hat Seltenheitswert, spricht aber für eine hervorragende Auslastung. Flüssig läuft das "spielbare Gemälde" auf allen getesteten Modellen, sofern man in praxisnahen Auflösungen bleibt.
Ersteindruck zur CPU-Performance
Quelle: PCGH
Dieses Bild zeigt einen einzelnen Benchmark auf den Mauern nähe des Eingangs von Sacrament, der großen Stadt, die Sie als Erstes betreten.
Das obige Bild öffnen Sie sich am besten im Vollbild. Sie erkennen dort auf den ersten Blick, dass selbst ein ausgewachsener Prozessor mit saftiger RAM-Übertaktung gerade so die magischen 60 Fps bei den Frametimes hält. Was uns ausgezeichnet gefällt, ist, dass die Frametimes stabil bleiben. Es gibt keine Ausreißer nach oben, die den Spielfluss stören würden. Die CPU-Auslastung dagegen könnte insgesamt besser ausfallen, denn die acht Kerne werden im Schnitt nur zu 25-30 Prozent genutzt. Das reicht allerdings aus, um das Spiel flüssig zu spielen. Auf Basis dieser Messungen können wir nachvollziehen, warum der Entwickler einen Core i7-12700K oder Ryzen 7 5800X3D empfiehlt.
Vorläufiges Fazit zur Early-Access-Version
Wer auch nur entfernt etwas mit Zelda oder Dark Souls anfangen kann, sollte sich No Rest for the Wicked unbedingt anschauen - mit Diablo hat Moon Studios neuestes Werk hingegen bestenfalls das düstere Setting gemein. Das Spiel erweist sich von der ersten Minute an als audiovisueller Leckerbissen mit fantastischer Atmosphäre - und dieser fordert sowohl Grafikkarte als auch Prozessor stärker, als man das auf den ersten Blick annehmen könnte. Wir behalten diesen spannenden Titel auf dem Radar und werden Sie über Updates der just gestarteten Early-Access-Phase unterrichten. Auf der Kurzfrist-Roadmap steht übrigens DLSS-Upsampling - wir hoffen, dass es dabei nicht bleiben wird, sondern auch FSR, XeSS sowie Frame Generation Einzug halten werden.
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FPS kommt immer drauf an, aber im Prinzip so min 120fps,was avg in etwa meist 160-180fps bedeutet.
Ausnahme Rocket League, da sinds volle 360fps.
Lieber nen guter Monitor mit Mittelklasse GPU, als ne 4090 mit nem Standard 300€ LCD Monitor.
Lieber nen guter Monitor mit Mittelklasse GPU, als ne 4090 mit nem Standard 300€ LCD Monitor.
(Ernstgemeinte Neugier)
Wie spielst du, wenn ich fragen darf?
(Ernstgemeinte Neugier)
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