Steam-Hit No Rest for the Wicked im Tech-Test: Dark Souls meets Zelda [Update nach 5 Hotfixes]

Update eine Woche später: No Rest for the Wicked ist ein knallhartes Action-Rollenspiel, welches den Spieler in Form eines Cerim-Kämpfers auf eine wunderschöne Reise schickt, vollgepackt mit fordernden Kämpfen, zahllosen Schätzen und der großen Aufgabe, die Stadt Sacrament wieder aufzubauen. PCGH wagt den Sprung in die Early-Access-Version und berichtet.

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Steam-Hit No Rest for the Wicked im Tech-Test: Dark Souls meets Zelda
Aktuelle Änderungen hervorheben

Update vom 29. April 2024: Die Wiener Moon Studios haben eine geschäftige Woche hinter sich. Sage und schreibe fünf Updates, offiziell als Hotfixes bezeichnet, wurden ausgerollt, nachdem No Rest for the Wicked am 18. April in den Early Access gestartet war. Die zahlreichen Verbesserungen adressieren auch die zurecht kritisierte Performance, diverse Optimierungen sollen den Ressourcenhunger reduziert und somit die Bildraten erhöht haben. Im Benchmark-Teil dieses Artikels finden Sie eine aktualisierte Abhandlung darüber, wie gut No Rest for the Wicked mittlerweile läuft. So viel vorweg: Es geht voran.


No Rest for the Wicked ist das neue Spiel von Moon Studios, dem Entwickler, der schon mit Ori and the Blind Forest und Ori and the Will of the Wisps viele Herzen erobert hat. Der Spieler verkörpert dabei einen Cerim-Kämpfer, während die Welt in einzelne Sektoren aufgeteilt ist, die immer wieder besucht werden können. Verweilt man an anderen Orten, regenerieren sich bereits besuchte Orte und lassen sich erneut besuchen. Das Gameplay ist eine Mischung aus Dark Souls und Zelda Breath of the Wild - die Kämpfe sind knackig, aber nie unfair und in der großen Welt finden sich allerhand Materialien zum Sammeln und Craften. Dabei kann nicht nur die eigene Aufrüstung verbessert werden, sondern es müssen auch Ressourcen in die große Stadt Sacrament gesteckt werden, welche wieder aufgebaut werden soll. Verknüpft mit Nebenquests und Kopfgeldaufträgen kommt dabei nicht das Gefühl von Grinding auf, sondern von immer neuen Herausforderungen. Die PCGH hat sich das Spiel in ersten Stunden angeschaut und liefert jetzt einen Überblick und erste Eindrücke zur Performance.

No Rest for the Wicked: Hi-Res-Shots

No Rest for the Wicked: Übersicht, technische Details

Entwickler Moon Studios setzt für No Rest for the Wicked erneut auf die Unity-Engine - eine Wohltat in Zeiten, bei denen die Unreal Engine immer mehr Präsenz aufweist. Bereits für das Vorgängerspiel Ori and the Will of the Wisps nahmen die Entwickler Anpassungen vor, um ihre Vision umzusetzen, bei No Rest for the Wicked ist der Eingriff jedoch ungleich größer. Von der ersten Minute an verzaubert das Spiel mit seinem einzigartigen Grafikstil, der dem oft zitierte "spielbaren Gemälde" wohl am nächsten kommt. Wir haben es keineswegs mit simpler Comic-Grafik zu tun, sondern mit komplexen Objekten, die unzählige Details, tolle Materialien und Animationen aufweisen und stimmungsvoll beleuchtet werden. Damit nicht genug, die Vertonung der düsteren Spielwelt und Charaktere hält mehr als nur Schritt, sodass No Rest for the Wicked eine packende Atmosphäre erschafft.

Die Anforderungen sind hoch, und das zurecht. Wir konnten beim Anspielen eine effiziente Ressourcen-Nutzung beobachten. Beim RAM würden wir jedoch 32 GiB empfehlen. Quelle: Moon Studios/X Die Anforderungen sind hoch, und das zurecht. Wir konnten beim Anspielen eine effiziente Ressourcen-Nutzung beobachten. Beim RAM würden wir jedoch 32 GiB empfehlen.

Als Mindest-Hardware für 30 Bilder pro Sekunde bei 1080p und dem Grafik-Preset "Performance" muss eine Geforce GTX 970 oder Radeon RX Vega 56 neben einem Intel Core i5-8400 oder AMD Ryzen 5 2600 als CPU im heimischen Gaming-Rechner stecken. Dies erscheint auf den ersten Blick relativ niedrig, allerdings muss die niedrige Auflösung von 1080p berücksichtigt werden. Wer No Rest for the Wicked in 1.920 × 1.080 Bildpunkten mit 60 Fps und einer nicht näher erläuterten Grafikeinstellung "Quality" spielen möchte, benötigt als Grafikkarte allerdings bereits mindestens eine Geforce RTX 3070 Ti oder eine Radeon RX 6800 XT sowie einen Intel Core i5-12600K oder einen AMD Ryzen 7 5800X3D als Prozessor. Damit setzt das Action-RPG bereits bei einer solch niedrigen Bildschirmauflösung relativ leistungsstarke Hardware voraus. Das kann sich mit Updates noch verändern, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Ein direkter Bildvergleich ist schwierig, da sich die Kamera permanent bewegt. Man erkennt jedoch vor allem an den Schatten, dass sich etwas verändert. Auch die Fps steigen gut an, siehe Overlay oben links. Achten Sie auch mal auf den genutzten Speicher der Grafikkarte. Da sich im Optionsmenü leider nur Presets befinden, verbergen sich auch die Textur-Einstellungen darunter. Falls Sie nicht über ausreichend Videospeicher verfügen, kann es sich lohnen, hier anzusetzen. No Rest for the Wicked sieht auch unter "Ausgeglichen" noch gut aus und generell ist eine höhere Framerate für die zahlreichen Kämpfe zu bevorzugen.

Wie ist es um die Performance gestellt? Das haben sich die beiden Autoren Raffael Vötter und David Ney an den jeweiligen Testsystemen auf Seite 2 einmal genauer angeschaut. Von einem großen Technik-Test sehen wir dagegen bei Early-Access-Produktionen ab, da die Halbwertszeit solcher Benchmarks sehr gering ausfällt, wie Sie sich sicher vorstellen können.

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  1. Seite 1 Übersicht
  2. Seite 2 Performance-Eindrücke
    • Kommentare (40)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von AzRa-eL
        Wunsch-Auflösung/Fps
        Auflösung ist kein Wunsch, die ist momentan immer WQHD.
        FPS kommt immer drauf an, aber im Prinzip so min 120fps,was avg in etwa meist 160-180fps bedeutet.
        Ausnahme Rocket League, da sinds volle 360fps.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von AzRa-eL
        Wunsch-Auflösung/Fps
        Auflösung ist kein Wunsch, die ist momentan immer WQHD.
        FPS kommt immer drauf an, aber im Prinzip so min 120fps,was avg in etwa meist 160-180fps bedeutet.
        Ausnahme Rocket League, da sinds volle 360fps.
      • Von AzRa-eL Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von JoM79
        Warum sollte man?
        Lieber nen guter Monitor mit Mittelklasse GPU, als ne 4090 mit nem Standard 300€ LCD Monitor.
        Das wäre wirklich bescheuert🙄
        Zitat von JoM79
        Was meinst du mit "wie"?
        Wunsch-Auflösung/Fps
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von AzRa-eL
        War verwundert, da man mittlerweile in der Regel mehr für GPUs ausgeben muss, als für Monitore.
        Warum sollte man?
        Lieber nen guter Monitor mit Mittelklasse GPU, als ne 4090 mit nem Standard 300€ LCD Monitor.
        Zitat von AzRa-eL
        Wie spielst du, wenn ich fragen darf?
        (Ernstgemeinte Neugier)
        Was meinst du mit "wie"?
      • Von AzRa-eL Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von JoM79
        Ja, warum?
        War verwundert, da man mittlerweile in der Regel mehr für GPUs ausgeben muss, als für Monitore.

        Wie spielst du, wenn ich fragen darf?
        (Ernstgemeinte Neugier)
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von AzRa-eL
        Deine GPU hat 580€ gekostet?
        .
        Ja, warum?
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