Nintendo Switch 2: Gerüchte zu Spezifikationen verdichten sich
Die Gerüchte zu den Spezifikationen der kommenden Nintendo Switch 2 verdichten sich immer weiter und lassen darauf schließen, dass die Hybrid-Spielkonsole deutlich schneller als das Steam Deck sein wird. Doch das hat natürlich seinen Preis.
Das Release der kommenden Nintendo Switch 2 beherrscht aktuell vielerorts die Schlagzeilen. Innerhalb der für gewöhnlich gut informierten Gerüchteküche geht man aktuell davon aus, dass die Next-Gen-Spielkonsole von Nintendo auf Basis der neuen Hardware von Nvidia die Upscaling-Technologie DLSS 3.5 mit Ray Reconstruction beherrschen wird. Auf eine Zwischenbildberechnung mittels Frame Generation müssen Spieler demnach aber aufgrund der verwendeten GPU-Architektur voraussichtlich verzichten, da Nvidia Ampere zum Einsatz kommt.
Über das zum Einsatz kommende SoC ("System-on-a-Chip") herrscht mittlerweile weitestgehend Klarheit, hierbei soll es sich um einen Nvidia Tegra T239 mit insgesamt acht ARM Cortex-A78E und einer GPU auf Basis der schon von den Geforce RTX 3000 bekannten Ampere-Architektur mit 1.536 Shader-Einheiten handeln. Das neue SoC stammt vom Nvidia Tegra T234 ("Orin") aus dem Nvidia Orin AGX ab, das in in Neuwagen von Mercedes-Benz seinen Job verrichtet. Für die neue hybride Spielkonsole wurde es aber abgespeckt und auf Effizienz getrimmt.
- 8 x ARM Cortex-A78C mit 8 MiByte L3-Cache
- 8 - 16 GiByte LPDDR5-Systemspeicher für CPU/GPU
- Speicherinterface mit 128-Bit und 102 GiByte/s
- Nvidia Ampere-GPU mit 12 Compute Units
- 1.536 Shadereinheiten mit max. 1 GHz
- 8-nm-Node von Samsung Foundry
Anhand der bereits bekannten voraussichtlichen Leistungsdaten geht der für solche Vorabinformationen bekannte YouTube-Kanal Moore's Law is Dead jetzt davon aus, dass die Nintendo Switch 2 von der Leistung her oberhalb eines aktuellen Steam Deck und Steam Deck OLED angesiedelt sein wird. Hierfür muss man allerdings auch kein Hellseher sein, wie die Analyse des Nvidia Tegra T239 von PCGH deutlich macht.
Gerüchten zufolge soll die Spielkonsole die Leistung einer Geforce RTX 3050 erreichen können, was der Hersteller anhand einer Matrix-Demo basierend auf der Unreal Engine 5.x demonstriert und hinter verschlossenen Türen auch bestätigt haben soll. Bestätigt ist das nicht und anhand der Spezifikationen ist wohl eher mit etwas weniger Rohleistung zu rechnen. Anvisiert werden sollten in etwa 4 TFLOPS.
Switch 2 könnte auf dem Niveau der PS4 Pro liegen
Laut einer Stellungnahme von Activision-Chef Bobby Kotick wird sich die Konsole auf einem Niveau mit der Playstation 4 Pro bewegen - doch die ursprüngliche Quelle hat ihre Aussage mittlerweile zurückgezogen. In einer Mail an Nintendo-Präsident Shunturo Furukawa äußerte sich Bobby Kotick wie folgt.
"Angesichts der Annäherung an die Plattformen der 8. Generation und unseres Angebots für PS4 und Xbox One ist es anzunehmen, dass wir auch für die Switch NG ("Next Generation") etwas Überzeugendes entwickeln können."
Bobby Kotick, CEO von Activision
Die Playstation 4 Pro besitzt eine Rechenleistung von rund 4,2 TFLOPS, womit die Nintendo Switch 2 mit Nvidia Tegra T239 auf Augenhöhe liegen würde. Die Gerüchte sprechen der Switch 2 auch mindestens 4 TFLOPS zu, was der zehnfachen Leistung der ersten Nintendo Switch mit 0,4 TFLOPS entsprechen würde. Nintendo selbst äußerte sich bislang noch mit keinem Wort zu einer möglichen Switch 2.
Geforce RTX 3050 Mobile als realistisches Ziel
Wer sich alle bislang durchgesickerten und mittlerweile aus unterschiedlichen Quellen bestätigten Spezifikationen einmal genauer ansieht, wird dabei feststellen, dass eine potenzielle Nintendo Switch 2 mit einem Nvidia Tegra T239 und einer Ampere-GPU mit den kolportierten 1.536 Shader-Einheiten ungefähr auf Augenhöhe mit einer Geforce RTX 3050 Mobile mit GA107-Grafikprozessor landen dürfte. Deren Rechenleistung beträgt 4,3 TFLOPS bei einer TDP von 75 Watt. Mehr Leistungsaufnahme wird Nintendo dem Hybrid nicht spendieren.
Preis könnte steigen und wird es voraussichtlich auch
Gemessen an der voraussichtlich verbauten Hardware, Nintendos üblichen Gewinnmarge und der Tatsache, dass Hardware in den vergangenen Jahren deutlich im Preis zugelegt hat, geht Moore's Law is Dead davon aus, dass auch die kommende Nintendo Switch 2 deutlich teurer wird. Demnach soll Nintendo im kommenden Jahr 399 bis 499 US-Dollar für die Spielkonsole aufrufen. Auch hierzu muss man nicht wirklich ein Prophet sein, wenngleich nur Nintendo den anvisierten UVP kennt.
Aufgrund der nach wie vor zumindest zufriedenstellenden Verkaufszahlen und der weiterhin gut gefüllten Lager soll Nintendo ein Release seiner neuen Spielkonsole aber wohl erst im ersten Quartal 2025 angesetzt haben, heißt es aktuell aus der Gerüchteküche. Kurzfristig sei daher nicht mit einer Vorstellung zu rechnen.
Ihre Meinung ist gefragt!
Wie stehen Sie zu diesem Thema? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.
Quelle: Moore's Law is Dead via Notebookcheck

Das treibt den Preis.
Ein Beispiel wäre eines meiner Lieblingsspiele, The Legend of Spyro: Dawn of the Dragon
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Wenn man sich ab 2:57 den Vergleich zwischen PS2 und PS3 Version ansieht, dann erkennt man (trotz der schlechten Videoqualität), dass das eigentlich zwei unterschiedliche Spiele sind. Sie teilen sich zwar das Leveldesign, aber die ganze Landschaft ist z,B, jeweils komplett anders aufgebaut. Die PS2 und die Wii Versionen basieren auf dem gleichen Spiel und die PS3 und X-Box 360 Versionen sind nur in den Details angepasst und basieren auf dem anderen Spiel. Es gibt aber ein faktisch eigenständiges altes Spiel und ein faktisch neues Spiel.
Das ganze ist natürlich sehr kostenintensiv, da man in vielen Teilen das Spiel gleich zwei mal entwickelt, führt aber zu optimalen Ergebnissen. Ich habe beide geockt und das Spiel sah für ein PS2 Spiel (auch wenn es gegen die PS3 Version abstinkt) sehr schön aus und läuft gut. Die PS3 Version sah hingegen für die damalige Zeit ganz gut aus.
Soetwas hätte man eben auch bei Hogwarts Legacy machen können. Aber das wäre deutlich teurer gewesen, als einfach an den Detailreglern herumzuspielen und das Spiel einzudampfen. Diese Kunst ging verloren, als die Konsolen stark genug waren, abgespeckte Versionen neuer Spiele zumindest zum laufen zu bekommen.
Im Moment gibt es von Nvidia eben nichts besseres, das ist leider ein Fakt.
Übrigens wurde im März 2015 bekannt, das Nintendo an dem NX, der später als Switch bekannt wurde, arbeitet. Damals war der Tegra X1 noch recht neu und dass das Shield Tablet ein Flop werden wird, wußte auch keiner. Die Erzählung, dass Nintendo da irgendwas von der Resterampe genommen hat, ist einfach Blödsinn. Sie passt zwar zu dem, was viele PC Zocker so erwarten, hat aber mit der Realität wenig zu tun. Was natürlich stimmt, man hat am RAM gespart.
MfG
Der Tegra X1 war die richtige Wahl, alles andere hätte massive Verspätungen bedeutet und die kann man sich nicht leisten, wenn es mit dem Unternehmen bergab geht.
Der neue Switch würde DLSS3 inkl. FG soviel bringen und die Effizienz beachtlich steigern.
Bis zu 4TF im Dock wären auch ausreichend und mit einer neueren Architektur wohl auch der Xbox Series S überlegen.
Wahrscheinlich sind aber die Specs in der News dann doch korrekt :/
MfG
Der neue Switch würde DLSS3 inkl. FG soviel bringen und die Effizienz beachtlich steigern.
Bis zu 4TF im Dock wären auch ausreichend und mit einer neueren Architektur wohl auch der Xbox Series S überlegen.
Wahrscheinlich sind aber die Specs in der News dann doch korrekt :/