Nintendo Switch 2: Tester kritisieren Display massiv - darum fallen Reviews negativ aus

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Nintendo Switch 2: Tester kritisieren Display massiv - darum fallen Reviews negativ aus
Quelle: Computec Media GmbH

Nintendo hat die Switch 2 mit 7,9-Zoll-Display, 120 Hz und HDR10 bei 1080p vorgestellt. Doch trotz Quantensprung auf dem Papier fällt die Kritik von Testern besonders negativ aus.

Die Nintendo Switch 2 verfügt über ein 7,9-Zoll-LCD mit 1080p-Auflösung und bis zu 120 Hz - auf dem Papier ein Quantensprung. Doch es gibt Kritik basierend auf Displaytests, die deutliche Schwächen aufzeigen: Monitors Unboxed meldet im eigenen manuellen 20-Grau-Transitions-Test einen Durchschnitt von rund 33 ms und vereinzelt über 40 ms, wohingegen das originale Switch-Panel etwa 21 ms benötigte. Ohne Overdrive könne das LCD die Pixel nicht schnell genug umschalten, was Schlieren und ausgeprägte Geisterbilder zur Folge habe.

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Der chinesische Youtuber Chimologg berichtete von 17,06 ms im Mittel (Best-/Worst-Wert: 8,88 ms/27,46 ms). Digital Foundry bestätigte, dass die Switch 2 selbst im Vergleich zur Switch OLED und gängigen 60-Hz-Desktop-OLEDs wesentlich undeutlichere Bilder ausgibt. Ein in Spielen aktivierter 120-Hz-Modus könne zwar Bewegungsunschärfe etwas reduzieren, bleibe aber durch die lange Gray-to-Gray-Latenz limitiert.

Bei Farbraum und Helligkeit liefere das Display hingegen solide Werte: Sowohl Monitors Unboxed als auch Chimolog berichten von nahezu voller Abdeckung des sRGB-- und DCI-P3-Gamut bei bis zu 430 cd/m². Digital Foundry weist aber darauf hin, dass ältere Titel ohne Farbraum-Mapping auf dem breiteren P3-Panel teilweise unnatürliche Übersättigung wirken. HDR10 wird offiziell unterstützt, doch mangels Local-Dimming und echtem Kontrast von nur rund 1.300:1 bleibe der Dynamikumfang auch im HDR-Modus auf SDR-Niveau.

Digital Foundry lobt die hohe Energieeffizienz: Trotz größerem, hellerem Bildschirm steigt der Stromverbrauch im Handheld-Modus nur auf etwa 10-12 W, was akzeptable Laufzeiten ermöglicht. Offenkundig hat Nintendo Overdrive und höhere Panel-Spannungen zugunsten längerer Akkulaufzeit ausgelassen.

Die Kritik kommt von verschiedenen Seiten, doch es gibt durchaus Hoffnung. Es ist denkbar, dass Nintendo für einen späteren Zeitpunkt ein OLED-Panel für die Switch 2 geplant hat. Möglich, dass die benannten Probleme mit einer Switch 2 OLED der Vergangenheit angehören.

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Quelle: Eurogamer, Tom's Hardware, Monitors Unboxed

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    • Kommentare (38)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Weedotastisch PC-Selbstbauer(in)
        Also, ich hab die Switch 2 seit Erstveröffentlichung. Die ist, Abseits der Ärgernisse (Preispolitik etc.), schon geil.

        Mobil hab ich die Konsole zweimal genutzt, einmal ca. 2h (Maro Kart World und so alte NES Dinger) auf ner Fahrt und da war der Aku dann bei Mitte 40%.

        Der Bildschirm ist voll oke, ich würd allerdings ne Powerbank mitnehmen. Preis kannst zurecht kritisieren, aber die Konsole ist top, der Pro Controller auch geil.
      • Von Weedotastisch PC-Selbstbauer(in)
        Also, ich hab die Switch 2 seit Erstveröffentlichung. Die ist, Abseits der Ärgernisse (Preispolitik etc.), schon geil.

        Mobil hab ich die Konsole zweimal genutzt, einmal ca. 2h (Maro Kart World und so alte NES Dinger) auf ner Fahrt und da war der Aku dann bei Mitte 40%.

        Der Bildschirm ist voll oke, ich würd allerdings ne Powerbank mitnehmen. Preis kannst zurecht kritisieren, aber die Konsole ist top, der Pro Controller auch geil.
      • Von KuroSamurai117 Volt-Modder(in)
        Für Alle die den Vergleich zu einem Monitor unfair finden gibt es jetzt das reine Handheld-Duell mit mehrere Geräten:

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Obwohl vorher auch schon der Vergleich zum Ur-LCD der Switch 1 da war.
      • Von ZeroZerp Software-Overclocker(in)
        Zitat von Schinken
        Du musst deine Rolle besser üben.
        ...
        Würde zwar rein theoretisch stimmen, aber dann ist sie eben ebenso unwiderlegt wie unbelegt, also wertlos.
        Na dann, guter Schinken, hast Du ja jetzt wirklich einen wertvollen Beitrag zu diesem Thema geleistet.
        Jetzt sind wir nebst einigen abschätzigen Unterstellungen alle klüger.

        Ich kann Die aber eine Auszug der relevanten Stellen der Quellen, die ich wenigstens liefere, mal mit einem Löffel servieren, da Du sie offentsichtlich nicht gelesen hast (Du meinst, es wird von Lampen gesprochen, es wird kein Bezug zur Verarbeitung im Gehirn hergestellt usw.):
        Zitat

        5.4.4 Zeitliche Auflösung
        In der Netzhaut findet auch eine Analyse von Be-
        wegungsprozessen statt. Aus der unterschiedlichen
        Ankunftszeit von Signalen benachbarter Neuronen
        werden Bewegungsrichtungen extrahiert. Die zeitli-
        che Auflösung der Retina beträgt bei guten Beleuch-
        tungsverhältnissen etwa 60 Lichtreize pro Sekunde,
        bei schwachem Licht etwa 20. In der Peripherie der
        Retina gibt es spezielle Bewegungssensoren, welche
        auch die 100 Hz einer Leuchtstofflampe noch als
        Flimmern erkennen können. Die Verarbeitung dieser
        Informationen zu einer Bewegungswahrnehmung er-
        folgt jedoch im Gehirn.
        Die Analyse von Bewegungsprozessen kann auch
        dafür verwendet werden, um Bewegungsunschär-
        fe zu vermeiden. Die relevante Integrationszeit der
        Photorezeptoren beträgt etwa 1/50 - 1/10 Sekunde.
        Separate Bilder werden bei der Wahrnehmung zu
        einer einheitlichen Bewegung verschmolzen (Film).
        Man bezeichnet dies als raum-zeitliche Interpolati-
        on.
      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von ZeroZerp
        Deshalb wäre ich auch sehr an den

        ...interessiert gewesen, die der User soonsnooki leider nicht mit Quelle hinterlegt hat, die aber wiederum seine Aussagen stützen sollen.

        Seis drum...
        Du musst deine Rolle besser üben.
        Schon klar, du bist der gebildete, neugierige und objektive Kritiker, über Prestigediskussionen erhaben.
        Ein Professor quasi.
        Aber dann müsstest du solch kindisches Nachtreten lassen, sonst kauft dir das keiner ab.

        Leseverständnis wär auch hilfreich. Wer soll denn glauben, dass du gefühlt 80-Seiten Studienzusammenfassungen zum Frühstück nebenher liest aber nicht bemerkt hast, dass [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] die genannten Studien nie angeboten hat zu liefern, sondern nur aufgezeigt hat warum deine Quelle so etwas nicht darstellt.

        Nur weil jemand sagt, deine Quelle reiche nicht aus um deinen Standpunkt zu stützen muss er keinen eigenen, besser belegten Standpunkt vertreten.
        Deine Quellen können völlig unabhängig vom Thema sachlich kritisiert werden oder eben auch schlicht ihr Zusammenhang zum Thema nicht als gesetzt angesehen werden.
        Ist hier übrigens tatsächlich der Fall. Dein Paper bezieht sich auf durchgehend leuchten Quellen (sprich: Lampen) und ab wann man dabei kein Flackern wahrnimmt.

        Aus komplexen Einzelbildern im Gehirn eine flüssige Bewegung zu machen ist aber damit nicht vergleichbar. Und da in deinem Dokument auch kein Zusammenhng zu Bewegtbildern hergestellt wird, ist es an dir diesen schlüssig zu machen.
        Du kannst den Zusammenhng nicht einfach behaupten, dann wissenschaftliche Widerlegungen erwarten und solange deine Behauptung "unwiderlegt" nennen.
        Würde zwar rein theoretisch stimmen, aber dann ist sie eben ebenso unwiderlegt wie unbelegt, also wertlos.
      • Von ZeroZerp Software-Overclocker(in)
        Zitat von saphira33
        So wie ich das verstehe erklären sie die Grenze für Vollfarbwechsel auf 60 Hz aber bewegungen können locker bei 100 Hz noch als flimmern erkannt werden. Hier wird keine Medizinische obergrenze genannt sondern nur ein beispiel.
        Ich habe nämlich dieses Röhrenflimmern und das nervt(e) höllisch. Zum glück wird das nicht mehr üblich verbaut.
        Ja- Das gibt es. Die Sache ist die, dass je nach Intensität des Lichtimpulses auch Unterscheidungen bis zu 220Hz "erzwungen" werden können laut einer Studie, die Dustin D Brand von Blur Busters referenziert.
        War angeblich ein USAF- Test.

        Auf meine Rückfrage bei der Airforce und auch auf eine Bitte um Rücksprache mit Dustin D Brand bekam ich als erstes die Info, dass es eine derartig gelagerte Studie nicht gäbe. Und bei Blur Busters sind meine Anfragen vermutlich in Ablage P gewandert. Keine Reaktion auf Anrufe, EMails und sogar Briefe.

        Die Air- Force selber hat mich freundlicher Weise aber auf einen Artikel der Navy gelotst, der dem ganzen in deren Augen am nähesten gekommen wäre (nur noch im Archiv verfügbar mit Klick auf den folgenden Waybackmachine- Link):
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Es gab lt. Dustin Brand wohl Versuche, wo man die Lichtempfindlichkeit mit Geisterbildern getestet hatte:

        Zitat

        The USAF, in testing their pilots for visual response time, used a simple test to see if the pilots could distinguish small changes in light. In their experiment a picture of an aircraft was flashed on a screen in a dark room at 1/220th of a second. Pilots were consistently able to "see" the afterimage as well as identify the aircraft. This simple and specific situation not only proves the ability to percieve 1 image within 1/220 of a second, but the ability to interpret higher FPS.
        Das Versuchskonzept war aber: Dunkler Raum- 10 Minuten nichts sehen. Dann einen Lichtblitz mit x- Tausend Lumen projezieren. Mit gesteigerter Lumenzahl des Lichtimpulses war es wohl Probanden noch möglich im Nachbild, welches mit hoher Intensität eingebrannt wurde, die dort projezierten Flugzeugtypen mit einem 220tel einer Sekunde Blenddauer identifizieren zu können.

        Wir reden hier von den absoluten Extremen der Wahrnehmungsschwelle und einer punktuellen Überreizung des Sinnesorgans und der Ausnutzung der niedrigen Impulsfestigkeit bei höchster Flankensteilheit des Signals bezüglich der Verarbeitung durch den Sehapparat. Daraus lässt sich eben genau nicht ableiten, dass das menschliche Auge im Alltagsszenario generell die zeitliche Auflösung hat, um 220Hz verarbeiten zu können.

        Das hat mit normalem Sehverhalten und natürlicher Reizverarbeitung jeweils aber wenig zu tun.

        Um wieder auf das Beispiel Sound umzuschwenken. Wenn das Gehör bei 16KHz einen Abfall um 20 dB hat, dann kannst Du das, was Du nicht mehr wahrnehmen kannst mit einem Boost um 20dB dort für Dich wieder hörbar machen - Ist ja in ungefähr auch das Prinzip von Hörgeräten die kaputte Hörfrequenzkurve wieder "aufzufüllen".

        Da liegen wir aber dann eben wieder außerhalb der natürlichen Veranlagung der Sinnesorgane.

        Wie gesagt- Bin sehr an diesem Thema interessiert und verfolge jede Spur. Bis auf das mir gegenüber von diversen Augenärzten postulierte "bei sample and hold im besten Falle 120Hz/144Hz", welches von den wissenschaftlichen Materialien, die ich bis jetzt dazu aufstöbern konnte gestützt wird, konnte mir noch keiner Quellen liefern, die über diese Zahlen hinausgehen.

        Zumal man auch prinzipbedingt selten mit dem peripheren Sichtfeld "auf" den Bilschrim starren wird, bei welchem die zeitliche Flimmerauflösung aus evolutionären Gründen beim Menschen am ausgeprägtesten ist (im äußeren) Blickwinkel bewegt sich plötzlich Dinosaurier, Antilope&co.
        Das hatte also durchaus eine Relevanz fürs Überleben.

        Deshalb wäre ich auch sehr an den
        Zitat

        medizinisch sauber aufgebauten und nachvollziehbaren und peer reviewed studien
        ...interessiert gewesen, die der User soonsnooki leider nicht mit Quelle hinterlegt hat, die aber wiederum seine Aussagen stützen sollen.

        Seis drum...
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