New World: Aeternum wird der Stecker gezogen: Steam-User sind sauer
Amazon Game Studios hatte kürzlich darauf hingewiesen, keine Updates mehr für New World: Aeternum herauszubringen. Nun kam die finale Nachricht: Das Spiel wird nächstes Jahr komplett eingestellt. User haben eine klare Meinung zum Spiel.
Das Action-RPG New World: Aeternum von Amazon Game Studios wird nach mehreren Jahren des Supports eingestellt. Amazon Games teilte nun mit, bis wann sich Spieler endgültig von Aeternum verabschieden müssen.
Deadline für New World: Aeternum
Obwohl das Projekt vielversprechend startete, wurden die Rezensionen der Nutzer im Laufe der Zeit immer schlechter. Zuletzt gab es auf Steam überwiegend negative Kommentare. Ein weiterer Grund für den Zusammenbruch des Spiels waren Entlassungen im Entwicklerteam, die bereits im Oktober 2025 stattgefunden hatten.
Amazon Games hat nun angekündigt, dass das Spiel ab dem 15. Januar nicht mehr im Handel erhältlich sein wird. Besitzer können New World: Aeternum jedoch noch bis zum 31. Januar 2027 spielen. Danach werden die Server endgültig abgeschaltet. Erst kürzlich bestätigte das Entwicklerstudio, dass das Nighthave-Saison‑Update das letzte seiner Art sein wird. Nun steht fest, dass auch das gesamte Spiel sein Ende findet. Die Nighthave-Saison läuft noch bis zum 31. Januar 2027 weiter.
New World: Aeternum ist jedoch nicht der einzige Titel, der zuletzt ein Ende findet. Auch EA hatte Anfang Januar angekündigt, die Server von Anthem abzuschalten - am 12. Januar war es schließlich so weit. Bei Anthem scheint es, wie bei Aeternum, ein zu ambitioniert angesetztes Projekt gewesen zu sein, das nun scheiterte. Trotz solider Ansätze konnte das Spiel seine Spielerbasis langfristig nicht halten. Für viele User scheint das Projekt ohnehin zum Scheitern verurteilt gewesen zu sein. Ob Amazon Games in Zukunft erneut den Versuch wagt, ein erfolgreiches Online-RPG zu etablieren, bleibt abzuwarten.
Quelle: via Steam

sudo dnf install nsnake
Ich meinte das im Allgemeinen, wusste aber nicht, dass dieses Game ein MMO ist. Daher die falsche Annahme der Aussage aus meinem ersten Post.
Die Antwort darauf war nur so geschrieben, weil das natürlich gefundenes fressen für den/die ein oder andere ist, sarkastisch nach dem Motto „wie dumm bist du“ zu antworten.
Wie gesagt, dass die Annahme für MMOS bei GOG nicht gilt, ist völlig nachvollziehbar.
Wo steht im Text der News "MMO" oder "Multiplayer" Game?
Da steht Action-RPG.
Aber geil - man weiss mehr als ein Kommentator und kann direkt drauf.
Statt Hinweis zu bringen, wie "[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]" und es zu erklären - drüber lustig machen. Ich hau mich weg vor lachen!
New World ist bekannt gewesen. Zumindest so weit, um zu wissen - das ist n MMO.
Entsprechend sollte es keinen überraschen, wenn solche Projekte nicht durch GoG oder jegliche andere Community belebt werden können. Privatserver wie bei WoW dürften auch nicht lange leben. Die Community ist mager und Amazon dürfte genau so hart vorgehen wie Blizzard wenn es um Privatserver geht.
Also ja, man kann drüber lachen. Es ist nur schade um die gesamte Crew - nicht nur Gamedev, sondern viele andere Mitarbeiter die betroffen waren. Amazon geht davon nicht pleite, die juckt das nicht mal in der Bilanz. Spiel war Grütze und je weiter die Entwicklung voranging - desto schlechter wurde es.
Deswegen - egal, weg damit. Nur die ganzen Mitarbeiter - hoffentlich finden die was.
Das Gameplay wurde leider nicht verbessert. Endgame kann auch gutes PvP sein.
Dafür muss aber Infrastruktur da sein. Und Geld. Viel Geld. Turniere, regionale Ligen, gesponsorte Teams. On-site Events (auch wenn diese nur ein Teil von nem anderen Event sind wie Dreamhack oder Gamescom).
Und es muss viel mit und für die Community getan werden.
Das Spiel hatte die Chance, genau so erfolgreich zu werden wie WoW und gerade im PvP-Bereich besser zu werden.
Technisch war alles vorhanden, Arena, verschiedene Modi, relativ brauchbares Balancing. Was aber nicht da war: der Wille das ordentlich in die Esports Szene zu bewegen. Nicht jedes Spiel und nicht alle Teams dort sind profitablel. Aber dies hilft einem Spiel, lange aktiv zu bleiben.
Siehe Starcraft 2. Wann kam Wings of Liberty raus? 2010 oder so. Seit 15 Jahren nach dem letzten großen Release wird es immer noch aktiv gespielt, es gibt Turniere, es gibt Profis die davon leben können (natürlich mit wesentlich geringerem Einkommen als bei CS oder LoL).
Da aber weder seites Amazon noch seitens der Community irgendwelches Interesse bestand, das ganze voranzudrücken - kann weg.
Ich glaube, genau die Situation ist der Hauptpfeiler, warum GOG entstanden ist....
In einer gewissen Weise grenzt es an Gängelung
GoG ist ja zum Erhalt von alten Spielen entstanden, was zu einem MMO nicht wirklich passt. Ich gehe mal davon aus, dass wir alle wissen wie ein MMO ungefär funktioniert und dies für Ottonormalverbraucher nicht stämmbar wäre ein MMO selbst zu hosten um nachher dort alleine zu spielen.
Zurück zu meiner Annahme. Wenn es dir um Reviewbombing geht, dann ist es in meinen Augen genau richtig gelaufen. Wie hier bereits alle geschrieben haben, hatte das Spiel sehr viel Potential. Wurde lediglich nicht anständig ausgenutzt und der Karren am Ende vor die Wand gefahren. Zu allem Überfluss können sie nicht mal gediegen den Saft abdrehen und lassen das Spiel bis kurz vor Ende im Shop und bieten auch noch bis kurz vor Ende den Ingame Shop an samt Währungskauf. Das schreit förmlich nach Gier und nicht danach um ein gutes Verhältnis zur Community beizubehalten. Würden sie am Ende noch was gutes für die Community tun, dann würde so manch einer sehr gespannt darauf warten wie das nächste Projekt aussieht und AGS entsprechend unterstützen. Aber mit solchen Aktionen versauen sie es sich nur. Gefühlt versauert ALLES in Amazons Händen...
Für mich persönlich war die Welt und Story der Knackpunkt. Die Lore war gefühlt Pfützentief was sich in der Welt und damit auch in der Erzählweise bzw vice versa widergespiegelt hat. Es gab in der Welt kaum was zu entdecken und das bißchen was man fand war schnell langweilig weil es kaum bis gar nicht Abenteuer etc geliefert hat. Wobei ich hier gestehen muss, dass ich relativ früh mit dem Spiel aufgehört habe und später nur noch hin und wieder reingeschaut habe ob sich für mich etwas verbessert hat. Hat es aber leider nicht. Die Grundsysteme waren solide und gut...alles andere langweilig. Mit fehlendem Endgame und einer nicht mitreißenden Erzählweise der Story, war es für mich schnell aus.