3D Vision 2: Die neuen Monitore
3D-Vision von Nvidia ist am PC das am weitesten verbreitete System für 3D-Bilder. Jetzt geht Nvidia mit der zweiten Generation von 3D-Vision an den Start. Wir zeigen Ihnen die neuen Brillen und Monitore für 3D Vision 2. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie clever aufrüsten, wenn Sie bereits ein 3D-Vision-Kit besitzen.
Mit 3D Vision 2 launcht Nvidia mit einigen Partnern neue 120-Hertz-Monitor. Die lange erwarteten 27-Zoll-Modelle sollen dann endlich lieferbar sein. Erste Vorserienmodelle waren schon auf der diesjährigen Cebit zu sehen.
Die Lightboost-Technik:
Die 3D-Shutter-Technik hat derzeit noch mit einem leichten Lichtproblemen zu kämpfen. Durch den abdunkelnden Effekt der Brillen wirkt 3D-Vision der ersten Generation etwas dunkler als 2D-Bilder. Mit der Lightboost-Technik wirken neue Monitore diesem Effekt entgegen: Im 3D-Betrieb leuchten die neuen Monitore extrem hell. Was ohne Brille stören würde, soll 3D-Bilder in identischer Leuchtkraft zum 2D-Bild darstellen können. Um das Bild im 2D-betrieb nicht negativ zu beeinflussen, wird dieser zusätzliche "Lightboost" im normalen Bildschirmbetrieb automatisch deaktiviert. Zusätzlich zu dem aufgehellten Display, verbessert eine eine weitere Neuerung die Helligkeit des Bildes.
3D-Vision-Kits erzeugen den 3D Effekt, indem Sie das rechte und linke Brillenglas abwechselnd verschließen. Diesen Effekt nennen wir dann "shuttern". Deswegen benötigen Sie ein 120-Hertz-Display, um 60 Fps darstellen zu können. Nur dann können jedem Auge 60 Bilder pro Sekunde gezeigt werden. Mehr als 60 Fps sind mit 3D also technisch nicht möglich. Da die Technik zudem konstante und gradzahlige Fps benötigt, wird im 3D-Betrieb automatisch Vsync im Treiber aktiviert. Laut Nvidia benötigen aktuelle Monitore aber eine kurze Pause, um die 120 Hertz stabil halten zu können. Beim 60. Bild werden dafür beide Brillengläser verschlossen. Wir nehmen das dann als ein leicht verdunkeltes Bild wahr. Die neuen Displays kommen ohne diese Pause aus und hellen damit das Bild im Vergleich zu den alten 120-Hertz-Monitoren auf.
Ghosting:
Quelle: Nvidia
Die neuen Monitore reduzieren das "Ghosting" von 3D-Bildern.
Mit verbesserter Panel-Technik sollen die neuen Monitore den Ghosting-Effekt reduzieren beziehungsweise komplett ausschalten. Als "Ghosting" bezeichnet man bei 3D-Bildern, wenn die 3D-Effekte nicht parallel sondern nach rechts oder links versetzt über über dem zugehörigen Bild liegen. Dadurch entsteht das Gefühl von Unschärfe oder man meint das Bild doppelt zu sehen.
Die neuen 3D-Monitore
Einer der ersten Monitore mit Lightboost-Technik, soll der VG278H von Asus sein. Ein Vorserienmodell des Bildschirms war schon auf der diesjährigen Cebit zu sehen. Der Monitor arbeitet mit 120 Hertz auf 27 Zoll in Full-HD-Auflösung. Außerdem ist eine Webcam in den Monitor integriert und eine der neuen Shutter-Brillen ist im Paket enthalten. Für kabellose Brillen ist ein Sender bereits in den den Bildschirm integriert.
Außer dem Asus Modell sollen auch neue Geräte von Benq und Acer erscheinen: Benq wird mit dem XL2420T und dem XL2420TX zwei Monitore auf den Markt bringen. Acer hat mit dem HN274HB nur ein Modell mit Lightboost-Technik angekündigt. Informationen über Ausstattung, Preise oder Verfügbarkeit gibt es bisher nicht.

Würde ich genau so machen.
Und der Entwickler verschenkt die Technik dann an Nvidia... is klar
Ich denk Nvidia ist so toll? Warum entwickeln sie nicht selbst was anstatt so eine aufgewärmten Müll mit veralteter technik raus zu bringen?
Sie verdienen mit aufgewärmten Müll verdammt viel Geld, während jemand anderes für teuer Geld für sie entwickelt.
Würde ich genau so machen.
Außerdem beobachten sie garantiert das gebiet und werden sobald was lukratives rauskommt es auch selber pushen.
Ich weiss genug davon glaub mir!
Ich denk Nvidia ist so toll? Warum entwickeln sie nicht selbst was anstatt so eine aufgewärmten Müll mit veralteter technik raus zu bringen?
Wenn die Monitore einfach schneller geworden sind, schaffen sie es eventuell ausreichend schnell zu wechseln, dass es nicht mehr zu sehen ist (Könnten sie theoretisch 240Bilder pro Sekunde, hätten sie jeweils 1 Bild zwischendurch Zeit umzustellen, sodass in dem Moment wo die Shutterbrille den Blick freigibt, auf jeden Fall das Bild "konstant" ist.). Man könnte alternativ auch die Shutterbrille dazu zwingen das Bild nur kürzer zu zeigen, sodass das Zeitfenster wo ein Screen komplett aufgebaut ist, leichter getroffen werden kann. Das wäre aber wieder zu lasten der Helligkeit.