Bevor es 3D-Beschleunigung durch Grafikkarten gab, übernahm die CPU alle nötigen Berechnungen. Dank stark gestiegener CPU-Leistung und Fortschritten im Bereich des Raytracing will Intel sich diese Aufgabe nun zurückholen.

Was ist "Raytracing"?
Der Begriff Raytracing bedeutet übersetzt "Strahlverfolgung". Der Name kommt aus der Forschung des US-Militärs bezüglich des Strahlenschutzes für den Menschen - in diesem Rahmen wurde auch die Verteilung von radioaktiver Gammastrahlung in Räumen oder Materialien simuliert. Man verfolgte die Strahlen. Diese existieren als mathematische Einheit für einen PC nicht. Für den Computer stellt sich ein Strahl natürlich nur als meist begrenztes Segment einer Linie dar.

Innerhalb des aus dem ineffizienten Raycasting ("Strahlwerfen") entwickelten Raytracing-Algorithmus verlässt für jeden Bildpunkt der zu berechnenden Zielauflösung ein imaginärer Strahl (der sogenannte Primärstrahl) das virtuelle Auge des Betrachters. Dieses wird durch die Kameraposition innerhalb einer Szene repräsentiert. Der Strahl wird so lange "verfolgt", bis er auf eine Oberfläche trifft. Dort wird zum Beispiel ein Shader-Programm aufgerufen, welches die Oberflächenfarbe anhand verschiedener Parameter berechnet. Prinzipiell können dort drei Dinge passieren: Der Strahl trifft ...

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