Seismische Berechnungen, Biowissenschaften und Videoverarbeitung

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Nvidia berichtet im Rahmen einer Pressemitteilung über seine Erfolge auf dem Grafikkartenmarkt für wissenschaftliche Anwendungen. Besonders hervorgehoben werden Tesla-K10-GPUs auf Basis von Kepler, die bei der Berechnung von seismischen Aktivitäten und der Forschung im Bereich der Biowissenschaften helfen.

Nvidia: Tesla-GPUs helfen bei wissenschaftlichen Berechnungen Quelle: Nvidia Es ist nicht überraschend, dass Grafikkarten gestandenen CPUs den Rang ablaufen im wissenschaftlichen Bereich. Entgegen universal einsetzbarer (Server-)Prozessoren, sind Grafikkarten zwar nur sehr eingeschränkt nutzbar, doch mit der richtigen Treiber-Optimierung um ein Vielfaches schneller bei der Berechnung komplexer Strukturen. Nvidias Tesla K10-GPUs bilden da keine Ausnahme. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Nvidia mit seinen Erfolgen im Bereich der Wissenschaft glänzen möchte.

Vier Kernbereiche stellt Nvidia dabei fest. Dazu gehört (Länder-)Verteidigung, Biowissenschaften, Öl und Gas in Bezug auf seismische Aktivitäten und professionelle Videobearbeitung. In LAMMPS (Lennrad Jones Liquid Benchmark) kann eine einzelne K10-GPU eine Tesla M2090-GPU um 80 Prozent schlagen. Die Leistung entspräche laut Nvidia einem Cluster aus 64 x86-CPUs. Ebenfalls sei ein neuer Rekord im Berechnen von Atom-Molekülen im AMBER-Benchmark erreicht worden. Auch hier wurde das Vorjahresergebnis von vier Tesla M2090-GPUs übertroffen. Petrobas, ein brasilianisches Öl- und Gas-Unternehmen habe einen 1,8-fachen Leistungszuwachs im Vergleich zur Vorgänger-Version von Nvidia-GPU verzeichnen können. Weitere Informationen zu diesem Bereich erhalten Sie bei Nvidia.

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        K10 ist aber ne GTX690 und nicht ne GTX680...
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        K10 ist aber ne GTX690 und nicht ne GTX680...
      • Von Draco Nobilis Komplett-PC-Käufer(in)
        Ja also ich weiß ja nicht was genau die da für angepassten code haben,
        aber die SP Leistung einer 7970 ist höher als die einer 680 GTX.
        Das ist sicher wieder eine reine Optimierungsgeschichte.
        Über DP braucht man ja nicht reden, da ist AMD 8-9x überlegen bei gleichen kosten.
      • Von Skysnake Lötkolbengott/-göttin
        Natürlich geht es da NUR um SP. Das ist ja vor allem das, was so "naja" ist. Da hätte wahrscheinlich schon die HD5k Serie gar nicht sooo schlecht performt, ist jetzt aber auch gar nicht sooo das killer Argument. K10 ist halt ne Dual-GPU-Karte und die anderen nur Single-GPU-Karten. Klar, die verbrauchen gleich viel Strom, aber mit ner Dual-GPU-Version von Fermi hätte man die Taktraten und Spannung auch recht gut nochmal senken können. Das wäre dann auch effizienter gewesen. Zudem weiß ich nicht, wie sehr diese Art von Code am SI hängt. Ich schätze mal sehr stark, und da bietet K10 halt einfach so ziemlich genau die doppelte Bandbreite im Vergleich zu den alten Tesla Karten....

        Es ist halt kein Vergleich auf Augenhöhe, weshalb er etwas hinkt.
      • Von dereinzug Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Grund: AMD beschneidet die Desktop-Karten anders als NV nicht in ihrer DP Leistung und die Kunden sind nicht gezwungen (rein aus Leistungsgründen) die teuren Profikarten zu kaufen.
        Ja, das AMD die Desktop-Karten nicht beschneidet, finde ich auch gut.
        Wobei es ja beim GK104 im Gegensatz zu Geforce-Karten mit Fermi-Chips keine künstliche Beschneidung ist.

        In den im Artikel genannten Anwendungsfällen scheint es mir aber ohnehin um Anwendungen zu gehen, bei denen aktuell Berechnungen mit SP reichen, ansonsten würde
        die Steigerung zu Tesla M2090 eben wegen der gesunkenen DP Leistung nicht so hoch ausfallen.

        ciao Tom
      • Von Ob4ru|3r Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von JoshuaNRW
        Genau da liegt das Problem, schnell ja aber auch teuer!
        Naja, rechne eine GPGPU-Karte mal mit ein paar Dutzend x86/x64 CPUs auf ... das lohnt schon, gerade im Bereich der Effizienz.
      Direkt zum Diskussionsende
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