Am Beispiel Knight Rider: Nvidia mit neuem KI-Tool, um 2D-Fotos in 3D-Modelle zu verwandeln
Mit "GANverse3D" hat Nvidia ein KI-gestütztes Werkzeug vorgestellt, mit dem man 3D-Modelle aus 2D-Fotos erhält. Unter anderem wollen die Amerikaner Spieleentwicklern ihre Arbeit deutlich vereinfachen. An KITT aus Knight Rider hat sich Nvidia bereits probiert.
Mit "GANverse3D" erweitert Nvidia sein Portfolio KI-gestützter Software. Gamer werden dabei nicht unmittelbar angesprochen, sehr wohl aber Spieleentwickler und andere Content Creator. Ihnen will der GPU-Entwickler die Arbeit mit dem als Teil des "Nvidia Omniverse" veröffentlichten Werkzeugs deutlich vereinfachen. Laut Nvidia generiert die Deep-Learning-Engine 3D-Modelle aus zweidimensionalen Fotos.
Dazu soll schon das Foto eines Autos reichen. "GANverse3D" generiere dann automatisch ein 3D-Modell, das direkt in einem virtuellen Szenarion eingesetzt werden kann - inklusive Frontscheinwerfern, Rücklichtern und Blinkern." Wie bei einem Fotografen, der ein parkendes Fahrzeug aus mehreren Winkeln fotografiert, wurden mit einem "Generative Adversarial Network" beziehungsweise GAN zunächst Bilder erzeugt, die ein Objekt aus zahlreichen Blickwinkeln zeigen. Sobald "GANverse3D" einmal trainiert wurde, benötigt es laut Nvidia nur noch ein einzelnes Foto, um ein 3D-Modell vorherzusagen.
KITT aus Knight Rider: Aus Foto wird 3D-Modell
Um seine Technik zu veranschaulichen, hat Nvidia die 80er-Jahre-Kultserie Knight Rider wiederbelebt beziehungsweise den eigentlichen Star der Show: KITT. In der Videobeschreibung heißt es: "Es ist nun möglich, ein animierbares 3D-Modell aus einem einzigen 2D-Bild zu erzeugen. Keine 3D-Modellierungssoftware oder entsprechende Erfahrung ist mehr erforderlich." Alle weiteren Details lesen Sie im Nvidia-Blog.
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"GANverse3D" ist nur eine von vielen Techniken, bei denen Nvidia auf künstliche Intelligenz vertraut. Gamern dürfte vor allem Deep Learning Super Sampling, kurz DLSS, ein Begriff sein. Dahinter steckt eine Upscaling -Technologie für Spiele, bei der das Bild in einer geringeren Auflösung berechnet und anschließend mittels KI-Algorithmen hochskaliert wird. Mit Grace hatte Nvidia kürzlich eine eigene CPU für neuronale Netzwerke vorgestellt.
