Bing mit Chat GPT: Darum beschränkt Microsoft das Frage-Antwort-Szenario [Update]

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Bing mit Chat GPT: Darum beschränkt Microsoft das Frage-Antwort-Szenario (1)
Quelle: Microsoft

Jetzt aktualisiert: Nach dem ersten Zwischenfazit zum neuen Bing mit integriertem Chat GPT zieht Microsoft Konsequenzen. So wird etwa das Frage-Antwort-Szenario beschränkt.

Original-Artikel vom 20. Februar 2023: Seit 7. Februar kann das neue Bing mit Open AI-Technik ausprobiert werden, indem man sich auf der Webseite bing.com/new auf einer Warteliste einträgt und dann von Microsoft als Tester freigeschaltet wird. Aktuell gibt es über eine Million registrierte Tester in 169 Ländern. Nach etwas über einer Woche hatte Microsoft ein selbstkritisches Zwischenfazit gezogen. Nun hat Microsoft Konsequenzen gezogen und die Chats pro Tag beschränkt.

Für bessere Antworten von Chat GPT: Reset-Knopf und max. 50 Chats pro Tag und Nutzer

Immer wieder werden Fakten falsch zusammengestellt, bei der Präsentation zeigte der KI-Copilot gar erfundene Fakten an. Im Bing-Subreddit finden sich etliche kuriose Beispiele rund um Konversationen mit der KI. Als Herausforderung für das KI-Tool gelten vor allem zu lange Chats, da das ChatGPT durcheinander bringt. So gab es bisher auch Chats mit mehr als 50 Nachrichten pro Sitzung. Um künftig der KI zu helfen, beschränkt Microsoft die Chats auf fünf Nachrichten pro Sitzung. Laut den bisher ausgewerteten Suchanfragen sollte dies genügen, um die Fragen zu beantworten. Zudem können pro Tag ab sofort nicht mehr als 50 Chats pro Nutzer geführt werden.

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Mit diesen Maßnahmen möchte Microsoft dem KI-Tool von Open AI helfen, damit es nicht mehr durcheinander kommt und daraufhin kuriose Antworten liefert. Wie Microsoft schreibt, können KI-Tools nur durch Feedback und Nutzereingaben bessere Antworten liefern, sodass nur ein Entwickeln im Labor wenig Sinn ergibt. Mit einem künftigen Schalter werden Bing-Nutzer in der Lage sein, selbst zu bestimmen, ob das neue Bing sich nur an Internetquellen halten oder kreativer antworten soll. Dank eines Reset-Knopfes können Bing-Nutzer bald die Chat-Session manuell neu starten und somit das Gehirn von Chat GPT leeren. Abonnenten von Microsoft 365 können bald neben Chat GPT auch das KI-Bilderstellungstool Dall-E von Open AI nutzen.

Ebenfalls lesenswert: Microsoft mit Zwischenbilanz: Die erste Woche mit Bing ChatGPT

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Sammlung zum Chat-Verhalten vom neuen Bing mit Chat GPT:

  • Nach der Zwischenbilanz nach rund einer Woche mit dem neuen Bing hat Microsoft Konsequenzen gezogen.
  • Das neue Bing wird mit Technik von Chat GPT betrieben, kann jedoch bei längeren Chat-Sessions kuriose Antworten liefern. So gab es bisher auch Chats mit mehr als 50 Nachrichten pro Sitzung.
  • Um dem KI-Tool zu helfen und künftig möglichst keine kuriosen Antworten mehr zu geben, beschränkt Microsoft die Chat-Anzahl pro Session auf 5 Nachrichten. Zudem darf ein Nutzer pro Tag nicht mehr als 50 Chats führen.

Quelle: Microsoft


Limitänderungen

Update vom 22.Februar 2023: Wie Microsoft mitgeteilt hat, werkelt man intensiv daran, das tägliche Limit an Chats nach oben zu setzen. Mittlerweile dürfen 6 Nachrichten pro Session gestellt werden. Zudem dürfen pro Nutzer und Tag nicht mehr als 60 Chats mit ChatGPT geführt werden. Perspektivisch möchte Microsoft das KI-Tool von Open AI soweit trainieren, dass es bis zu 100 Chats täglich pro Nutzer korrekt verarbeiten kann, ohne dabei durcheinanderzukommen und kuriose Antworten zu liefern.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        So richtig lustig wäre ne Autokorrektur/Autovervollständigen, ala Handy.

        Das weiss dann weder der Fragesteller noch die KI was eigentlich gefragt war.
      • Von RX480 Lötkolbengott/-göttin
        So richtig lustig wäre ne Autokorrektur/Autovervollständigen, ala Handy.

        Das weiss dann weder der Fragesteller noch die KI was eigentlich gefragt war.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von VeriteGolem
        "Schreib mir nen Song" Hihihihi das klingt ja gar nicht nach guter Musik.
        Früher wurden Influencer einfach nur Arbeitslose genannt. Man muss die Programme einfach pfleglich behandeln, dann geben sie auch gute Ergebnisse heraus. Da geht einiges, auch bei Musik.

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      • Von VeriteGolem BIOS-Overclocker(in)
        Mist. Jetzt müssen die Influencer doch wieder mit Reactions andere plagiieren, anstatt easy 3-5 schnelle CHAT GPT Videos die Woche rauszuhauen in denen sie zeigen das die KI eben doch nix kann.

        "Schreib mir nen Song" Hihihihi das klingt ja gar nicht nach guter Musik.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Schinken
        Und weg ist der Hype.

        Man reibt sich die Augen und merkt ganz überrascht: Das ist ja auch nur ein Programm!
        Zur sinnvollen Nutzung mit einem begrenzten Funktionsumfang.

        Vielleicht kapieren die Menschen dann langsam mal, das selbstlernende Algorithmen keine KI sind, sondern nur ein (!) erfolgversprechendes Mittel auf dem Weg dorthin.
        Die Show ist groß, das Potenzial aber trotzdem da, zumindest im Militär und bei privaten Gesprächen mit Chatbots, egal ob mit oder ohne Persönlichkeit. Jedenfalls gelingt es so am Ball zu bleiben.

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      • Von Schinken BIOS-Overclocker(in)
        Und weg ist der Hype.

        Man reibt sich die Augen und merkt ganz überrascht: Das ist ja auch nur ein Programm!
        Zur sinnvollen Nutzung mit einem begrenzten Funktionsumfang.

        Vielleicht kapieren die Menschen dann langsam mal, das selbstlernende Algorithmen keine KI sind, sondern nur ein (!) erfolgversprechendes Mittel auf dem Weg dorthin.
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