Google: KI-System Graphcast sagt Wetter genauer voraus als Meteorologen
Die KI-Wettervorhersage Graphcast von Google kann das Wetter bis zu 10 Tage im Voraus vorhersagen - und ist dabei zuverlässiger als Meteorologen. Google hat die KI mit fast 40 Jahren historischer Wetterdaten trainiert.
"Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist." Mit dieser sehr ungenauen und nicht ganz ernst gemeinten Bauernregel liegt man natürlich immer richtig. Wesentlich präziser ist dagegen Googles neues Wettervorhersagesystem Graphcast, das durch KI-Training mit einem 40 Jahre umfassenden Datensatz des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) gefüttert wurde.
Fortschritte in der Wettervorhersage "viel schneller und eindrucksvoller als erwartet"
Graphcast analysiert, wie sich Wettersysteme in der Vergangenheit entwickelt haben und wie sie um den Globus gewandert sind. Laut dem Meteorologen Matthew Chantry vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage ist Googles Wetter-KI "viel schneller und beeindruckender als erwartet". Laut Financial Times ist Googles Wetter-KI in der Zehn-Tages-Vorhersage präziser als herkömmliche Wettervorhersagemodelle.
Das KI-Modell zur Wettervorhersage des US-Suchmaschinenriesen ist zudem nicht nur sehr genau, sondern auch extrem schnell: Eine Wettervorhersage für die nächsten zehn Tage auf Basis des aktuellen Zustands der Atmosphäre weltweit dauert nur wenige Minuten. Heutige physikalische Modelle der Meteorologen brauchen dagegen mehrere Stunden zur Berechnung, wenn Supercomputer zum Einsatz kommen, wie Golem berichtet.
Graphcast ist derzeit besser als vergleichbare KI-Modelle von Nvidia oder Huawei. Zwar gibt es teilweise Probleme bei der Vorhersage von sich sehr schnell bildenden Hurrikans, aber die Kombination von KI-Wettervorhersagen mit klassischen Modellen soll hier in Zukunft Abhilfe schaffen. Der Eintreffpunkt von Hurrikan Lee in Neufundland wurde von Graphcast drei Tage früher als mit herkömmlichen Techniken vorhergesagt.
Quellen: Science via Golem, Financial Times

KI ist Segen und Fluch zugleich !
Früher oder später brauch es sie genau so wenig. Am Ende der Entwicklung wird es uns generell kaum noch brauchen. Ökonomisch muss sich bis dahin halt was ändern.
Am Ende der Ki und Robotic muss theoretisch kein Mensch mehr arbeiten. Das Problem ist nur die Natur des Mensches der es nicht zulassen wird??♂️